Suffizienzpolitik als Booster für Klimaschutzziele?
Wuppertal Institut veröffentlicht Zukunftsimpuls: Strategien für Konsum, Gebäude, Verkehr, Kreislaufwirtschaft und Energie
Im September sind zwei wenig ermutigende Untersuchungen veröffentlicht worden: Das Klimasekretariat der Vereinten Nationen IPCC macht in seinem Report zur ersten Globalen Bestandsaufnahme (Global Stocktake) deutlich, dass die bisher zugesagten nationalen Klimaschutzbeiträge bei weitem nicht genügen, um die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen. Auch das Update zur Einhaltung der planetaren Grenzen fällt ernüchternd aus: In sechs von neun Bereichen sind die Grenzen teils weit überschritten – auch in Bezug auf den Klimawandel. Ein neues Impulspapier des Wuppertal Instituts zeigt nun: Suffizienzpolitik kann helfen, die Klimaschutzziele trotzdem zu erreichen. (Bild: Suffizienzpolitik als Booster zur Erreichung der Klimaschutzziele – © Wuppertal Institut) weiterlesen…
Mit einer besseren Kreislaufführung von Stahl, Zement und Kunststoffen kann die energieintensive Industrie in Deutschland ihre Treibhausgasemissionen effizienter und schneller senken sowie resilienter gegenüber Energie- und Rohstoffpreisen werden: Eine konsequente Kreislaufwirtschaft für Stahl, Zement und Kunststoffe reduziert die Transformationskosten zur Klimaneutralität im Vergleich zu linearen Wirtschaftsmodellen um 45 Prozent und den Energieverbrauch um 20 Prozent. Gleichzeitig kann durch eine verbesserte Kreislaufführung in Verbindung mit einer klimaneutralen Produktion die energieintensive Industrie in Deutschland bis 2045 rund 25 Prozent ihrer kumulativen Treibhausgasemissionen einsparen. (Bild: Resilienter Klimaschutz durch zirkuläre Wirtschaft – Titel @
Die Stromerzeugung aus Solarkraft wurde zuletzt in nur zehn Jahren um 87 Prozent billiger, das Speichern in Batterien um 85 Prozent, auch Windkraft, Wärmepumpen und weitere fossilfreie Technologien erlebten einen starken Preisverfall. Eine Untersuchung gleicht entsprechende Befunde aus Innovationsreports jetzt mit den gängigen modellgestützten Szenarien zur Klimawende ab und zeigt: Der Kampf gegen die Erderhitzung bleibe zwar eine enorme politische Herausforderung – doch immerhin eröffneten sich neue, günstigere Wege. Die Studie wurde vom
Die Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (Carbon Capture and Storage, CCS) gilt als wichtige Technologie zur Reduzierung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre und zur Bekämpfung der globalen Erwärmung. Die öffentliche Wahrnehmung spielt eine entscheidende Rolle für die erfolgreiche Einführung von CCS, da die Menschen unterschiedliche Meinungen zur Einführung neuer Energietechnologien und der damit verbundenen Infrastruktur haben. Im Vergleich zu etablierten Energiesystemen wie der Windenergie ist das Wissen der Menschen über CCS jedoch im Allgemeinen noch begrenzt. Eine Untersuchung in 
Eine am 22.09.2023 publizierte Untersuchung des
Wärmepumpen werden erwartungsgemäß eine entscheidende Rolle bei der Defossilisierung der Wärmeversorgung in Gebäuden spielen. Ihre hohen Anschaffungs- und Installationskosten – oft in Verbindung mit mangelnder Vertrautheit mit der Technologie – sind jedoch ein Hindernis für die Akzeptanz. Anlagenleasing könnte ein alternatives Modell zum direkten Kauf darstellen. Bei einem solchen Modell würde der Hausbesitzer die monatlichen Kosten für die Wärmepumpe sowie möglicherweise auch für deren Installation und Wartung tragen. Elizabeth Côté und Cristian Pons-Seres de Brauwer von der
Circular Valley präsentiert seinen ersten
Die
Laut Umfragen bleibt die öffentliche Meinung über die Technologien zur Abscheidung und Speicherung von CO2 in Deutschland gespalten. Die Befragten haben Bedenken, dass der Fokus auf CCS die Klimapolitik schwächen kann, und zweifeln an der Sicherheit des Verfahrens. Entsprechende Maßnahmen können helfen diese Bedenken zu überwinden, sagt Danny Otto vom