Bundeskabinett beschließt Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie

Bundeskabinett beschließt Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie – Kritik

Das Bundeskabinett hat laut einer Medienmitteilung am 26.07.2023 die Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie beschlossen. Vorausgegangen war eine Einigung aller Ressorts einschließlich der fünf Kernressorts für Wasserstoff: der Bundesministerien für Wirtschaft und Klimaschutz, für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, des Bundesverkehrsministeriums und des Bundesforschungsministeriums. weiterlesen…

EU-Rat verabschiedet neuen Rechtsakt zur Dekarbonisierung des Seeverkehrs

Weg frei zur Implementierung nachhaltiger Erneuerbarer Kraftstoffe

Die EU-Mitgliedstaaten haben am 25.07.2023 den Weg freigemacht, um nachhaltige Erneuerbare Kraftstoffe in den Seeverkehr zu bringen. Sie stimmten der Verordnung „Fuel EU Maritime“ zu. Die neuen Vorgaben gelten für Schiffe mit einer Bruttoraumzahl über 5.000, die in Häfen im Hoheitsgebiet eines EU-Mitgliedstaats einlaufen, aus ihnen auslaufen oder sich dort aufhalten, zudem ab 2030 eine Landstrompflicht für Container und Passagierschiffe. Der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen aus Erneuerbaren Energien wird für die Schifffahrt gezielt gefördert. weiterlesen…

Weltweite Kreislaufwirtschaft für Seltene Erden möglich?

Lesehinweis auf Kommentar in Nature

Yong Geng, Joseph Sarkis und Raimund Bleischwitz rechnen in einem Kommentar in Nature vor: Recycling und Rückgewinnung könnten Spannungen um Selten Erden verringern. Die für Batterien, E-Mobilität und Windstromproduktion notwendigen Metalle können etwa aus Elektronikschrott extrahiert werden. (Foto: Europium, ~300g-Stück sublimiert dendritisch kristallin, höchstrein 99,998 % – @ Alchemist-hp (www.pse-mendelejew.de) – Selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0) weiterlesen…

CBAM fördert Verlagerungen – was tun?

Zuteilung von Emissionszertifikaten wird abgeschafft

Der europäische CO2-Grenzausgleich (Carbon Border Adjustment Mechanism – CBAM) soll ab 2026 dafür sorgen, dass europäische Industrieunternehmen trotz steigender CO2-Preise wettbewerbsfähig bleiben. Mit seiner kürzlich erfolgten Verabschiedung wird die kostenlose Zuteilung von Emissionszertifikaten im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems (EU ETS), die derzeit als Schutz vor Emissionsverlagerungen und Industrieverlagerungen dient, schrittweise abgeschafft – so eine Untersuchung des Ecologic Institut im Auftrag von Germanwatch. (Titelblatt: Comparing Policy Options to Address Export-related Carbon Leakage – © Ecologic Institut_Germanwatch) weiterlesen…

Recyclinglücke schließen

PreZero schließt Kooperation zur Förderung von Kunststoffkreisläufen

PreZero und Shell Chemicals Europe („Shell“) arbeiten an einer nachhaltigen Lösung im chemischen Recycling von derzeit nur schwer recycelbaren Kunststoffabfällen. Die beiden Unternehmen haben zu diesem Zweck eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um eine innovative chemische Lösung für das Recycling von Kunststoffen zu entwickeln. Derzeit eignen sich nicht alle Kunststoffströme für das mechanische Recycling, was eine erhebliche Lücke in der Kreislaufführung des Wertstoffs hinterlässt. Beide Unternehmen haben daher beschlossen, ihre Fachkenntnisse einzubringen, um diese Recyclinglücke in Zukunft schließen zu können. weiterlesen…

Asphalt ohne Bitumen

„Dieses neue Material könnte den Straßenbau weltweit verändern“

„Viel spricht dafür, dass Bitumenersatz den Straßenbau weltweit verändern wird“, schreibt die Wirtschaftswoche am 21.07.2023. Durch ein neu entwickeltes Asphalt-Bindemittel will der Straßenbau-Marktführer Strabag seine CO2-Bilanz verbessern und die Abhängigkeit vom Raffinerie-Abfallprodukt Bitumen senken. Bei der Herstellung von Bitumen, dem Bindemittel in Asphalt, werden jährlich mehr als 30 Megatonnen CO2 ausgestoßen. Durch Ersetzen der klassischen Bitumenkomponenten und natürliche Rohstoffe wird eine der größten CO2-Quellen der Welt zu einer der größten CO2-Senken. (Foto: Sogenannte Asphaltfertiger – © Sonaz – Eig. Werk, CC BY 3.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

STRABAG will nachhaltigen Materialkreislauf für regionalen Bausektor etablieren

Pilotprojekt in Bremen

Mit dem geplanten STRABAG Circular Construction & Technology Center (C3) in Bremen will STRABAG nach eigenen Angaben den Aufbau einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft im Bausektor initial vorantreiben. Auf dem Weg dahin sind am Markt noch wichtige Weichen zu stellen. Das STRABAG-Pilotprojekt markiert den Einstieg in das systematische Recycling von Bauschutt aus der Region (Urban Mining) und soll branchenweit und grenzüberschreitend Schule machen. weiterlesen…

Wohnungen ohne Klimaanlage kühlen

Energiefresser Air Condition

Die Temperaturen steigen auf der ganzen Welt an. Sowohl im kalifornischen Death Valley als auch in der chinesischen Region Xinjiang klettern die Temperaturen über die 50°-Marke. Auch im Mittelmeerraum herrscht glühende Hitze, die in Teilen Italiens, Spaniens, Frankreichs und Griechenlands zu Temperaturen von mehr als 40 °C führt. Ein Artikel in The Conversation von Jesus Lizana, Nicole Miranda und Radhika Khosla (Universität Oxford) sucht nach Auswegen. weiterlesen…

Klimafreundliches Bahnfahren meistens teurer als Fliegen

Greenpeace-Studie vergleicht Preise auf 112 europäischen Strecken

Ob Urlaubsreisen, Familienbesuche oder Businesstrips: Bei der Wahl zwischen Zug- und Flugreisen spielt der Preis eine entscheidende Rolle. Bahnfahren ist allerdings überwiegend (71 Prozent) teurer als vergleichbare klimaschädliche Flugreisen, zeigt eine Greenpeace-Studie, die Preisunterschiede auf beliebten europäischen Routen untersucht. Nur auf 23 der 112 analysierten Strecken kann die Bahn günstigere Preise anbieten. Die Reise zu 31 Zielen innerhalb, von und nach Deutschland ist mit der Bahn durchschnittlich rund 50 Prozent teurer als mit dem Flugzeug. Wer kurzfristig verreisen will, für den ist Bahnfahren besonders kostspielig. (Titel: Vergleich Bahn-Flug – Cover photo: © Pablo Blázquez, Greenpeace.de –  imprint photo: © Paul Langrock, Greenpeace.de) weiterlesen…

Wirtschaftsministerium erhöht Budget für E-Auto-Prämie

E-Autos schwächeln

Das Bundeswirtschafts- und Klimaministerium (BMWK) erhöht das Budget für den staatlichen Umweltbonus für den Kauf eines Elektroauto, berichten zahlreiche deutsche Medien. „Um Planbarkeit und Sicherheit für Verbrauchende und Wirtschaft sicherzustellen, wird das BMWK die Mittel für 2023 um mindestens 400 Millionen Euro aufstocken“, teilte das Ministerium am am 21.07.2023 auf Anfrage der Deutschen Presseagentur mit. Die Reduzierung beziehungsweise Abschaffung der Kaufprämien für E-Autos hatte zunächst für erhebliche Verunsicherung bei privaten und gewerblichen Käufern gesorgt. weiterlesen…