Wertstabile Immobilien durch kreislauffähige Bauweise

CEWI-Projekt: zirkuläre Bauweise kann Gebäude-Gesamtkosten bis auf zwei Drittel senken

In Deutschland verursacht der Gebäudesektor mehr als ein Drittel der jährlichen Treibhausgas-Emissionen. Die Transformation des Sektors muss also deutlich beschleunigt werden – um Energieverbrauch und Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren sowie um Materialkreisläufe zu schließen. Hier kann der Finanzsektor einen großen Beitrag leisten, wie das CEWI-Impulspapier „Mit Circular Economy nachhaltig wertstabile Immobilien schaffen“ vom 25.05.2023 bestätigt. Das Papier verdeutlicht, dass Banken und Finanzinstitute eine deutliche Hebelwirkung erzeugen können, wenn sie beim Finanzieren von Immobilien wirksame Kriterien der Circular Economy anwenden. weiterlesen…

Weltweiter Fortschritt bei den SDGs stockt

Bericht über nachhaltige Entwicklung 2023

Der diesjährige Bericht über nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Report, SDR) ist parallel zum Pariser Gipfel über einen neuen globalen Finanzierungspakt am 21.06.2023 veröffentlicht worden. Seit 2015 liefert der Bericht über nachhaltige Entwicklung (SDR), der auch den SDG-Index und die Dashboards umfasst, die aktuellsten Daten, um die Leistung aller UN-Mitgliedstaaten in Bezug auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu verfolgen und zu bewerten. (Bild: Titel des Berichts über nachhaltige Entwicklung 2023 – © sdgindex.org) weiterlesen…

Europäisches Parlament stimmt für haltbare Produkte und gegen Grünfärberei 

Abgeordnete setzten sich für umweltfreundlichere Waren und längerlebige Produkte ein

Am 11.05.23 gab das Europäische Parlament grünes Licht für einen Gesetzesentwurf zur Verbesserung der Produktkennzeichnung und -haltbarkeit und zur Unterbindung irreführender Angaben. Mit 544 zu 18 Stimmen bei 17 Enthaltungen nahm das Plenum den Vorschlag für eine neue Richtlinie an, die die Verbraucherinnen und Verbraucher im Hinblick auf den ökologischen Wandel stärken soll. Die Vorschriften sollen ihnen vor allem helfen, sich für umweltfreundliche Erzeugnisse zu entscheiden, aber auch die Unternehmen dazu bewegen, haltbarere und nachhaltigere Produkte anzubieten. (Foto: EU-Parlament Straßburg – © Diliff – Eig. Werk, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

„Meilenstein für konsequent kreislaufgeführte Wirtschaft“

TSR Recycling weiht innovative TSR40-Aufbereitungsanlage ein

Gemeinsam mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und vielen Gästen haben Bernd Fleschenberg und Christian Blackert (COO TSR Automotive und TSR Recycling GmbH) am 27.04.2023 die neue Aufbereitungsanlage am Duisburger TSR-Standort offiziell in Betrieb genommen. Nach nur einem Jahr Bauzeit in der Anlage zukünftig jährlich bis zu 450.000 Tonnen unterschiedliche Inputmaterialien – wie etwa Altkarossen, Mischschrotte oder Haushaltsgroßgeräte – zum Recyclingprodukt TSR40 aufbereitet werden. weiterlesen…

Logistikweise wollen Kreislaufwirtschaft fördern

Politik soll marktwirtschaftlichen Rahmen setzen

Der Wirtschaftsbereich Logistik fordert von der Politik, seine Mitglieder stärker in ihre Entscheidungen einzubinden. Diesen Appell formulieren die Logistikweisen bei ihrem letten Treffen am 28.03.2023 im Ingelheimer Wasem-Kloster. So könnte spezielle Fachkompetenz beispielsweise in Form eines Beirats zur Verfügung gestellt werden. Dies sieht das Expertengremium als ein probates Mittel, um unter anderem den aus dem aktuellen Logistics Performance Index der Weltbank hervorgehenden Schwächen des Standorts Deutschland entgegenzuwirken. weiterlesen…

„Ein richtiger bayrischer ‚Spezl'“ – Robert Schlögl geht in Ruhestand

FHI: „Vielen Dank für die letzten 29 Jahre“

Seit dem 01.04.2023 sieht das Fritz-Haber-Institut in Berlin „etwas anders aus“, so eine Mitteilung auf der Internetseite des FHI. „Der Direktor der Abteilung für Anorganische Chemie hatte am 31.03.2023 seinen letzten Arbeitstag in dieser Position und ging dann in Ruhestand. Zwar startete er zu Beginn des Jahres seine Präsidentschaft in der Alexander von Humboldt-Stiftung, seine primär wissenschaftliche Karriere beendete er jedoch an diesem Tag“. 1994 sei Schlögl mit 39 Jahren als Direktor ans FHI gekommen und habe seitdem das Institut sowohl wissenschaftlich als auch institutionell maßgeblich mitgestaltet. Er hat 2012 das Portal Solarify aus der Taufe gehoben. weiterlesen…

Softwarelösung für bessere Kreislaufwirtschaft

Technologie ermöglicht mit Entscheidungshilfen umfassendere Produkt- und Produktionsbewertung

Die Einsparung von Energie und Rohstoffen sowie die Verringerung von Umweltbelastungen sind so dringend wie nie zuvor. Deshalb suchen Verbraucher und Lieferanten gleichermaßen nach Möglichkeiten, zuverlässige Informationen über Materialien, Produktion und Recycling zu erhalten, um bessere Design- und Kaufentscheidungen im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu treffen. Europäische Forschende haben unter Mitwirkung von Wissenschaftler*innen des Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) im Rahmen des TripleLink-Projekts eine softwarebasierte Lösung aus bestehenden und neu entwickelten Softwarepaketen kreiert, die der Industrie und den politischen Entscheidungsträgern hilft, bisherige Bewertungsgrenzen zu überwinden und Möglichkeiten für Kreislaufstrategien aufzeigt. (Foto: Softwarelösung für eine bessere Kreislaufwirtschaft – © HZDR, Detlev Müller) weiterlesen…

Evonik auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft

„Immer höherer Stellenwert“

Bessere Ressourcennutzung und zirkuläres Wirtschaften erhalten laut einer Medienmitteilung für Evonik angesichts zunehmender Rohstoffknappheit und angespannter Lieferketten einen immer höheren Stellenwert. Das bestätigt auch die jüngste Wesentlichkeitsanalyse des Chemie-Unternehmens, in der „Kreislaufwirtschaft“ als eines der Top 3-Themen bewertet wurde. Mit den Aktivitäten will Evonink einer unzureichenden Verfügbarkeit von Ressourcen in der Lieferkette und in der Produktion entgegen. Zudem eröffnen sich für Evonik durch Circular Economy neue Geschäftsmöglichkeiten und attraktive Wachstumschancen. Solarify dokumentiert die Medienmitteilung. (Foto: Relling-Haus von Evonik, Essen © Wiki05 – Eig. Werk, Gemeinfrei, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Greenwashing dank Ukrainekrieg

Neue Studie zeigt: Greenwashing angeblich nachhaltiger Fonds hat insgesamt zugenommen

In Reaktion auf Tech-Flaute, Ukrainekrieg und Energiekrise hat das Greenwashing angeblich nachhaltiger Fonds insgesamt zugenommen. Dies belegt eine am 21.02.2023 publizierte neue Studie der Finanzwende-Tochtergesellschaft Finanzwende Recherche. Die Untersuchung von mehr als 2.400 in Europa erhältlichen und als nachhaltig beworbenen Fonds ergab, dass deren Portfolios im ersten Quartal 2022 im Schnitt 7,9 Prozent CO2-intensiver wurden. Erklären lässt sich dieser Zuwachs dadurch, dass angeblich nachhaltige Fonds zunehmend in fossile Energieunternehmen investiert haben, während ihre Investitionen in den Bereichen Technologie und Finanzen – als eher emissionsarm bewertete Branchen – abnahmen. weiterlesen…

Kreislauforientiertes Gebäudedesign

Bewertung zweier Versionen desselben Wohnhauses verdeutlicht Vorteile anpassbarer Gebäude

Um die Unterschiede zwischen den Umweltauswirkungen von konventionellen Gebäuden im Vergleich zu anpassungsfähigen, nach Kreislaufprinzipien konzipierten Strukturen abzuklären, untersuchten Forscher im Auftrag der EU-Generaldirektion Umwelt zwei äußerlich ähnliche Gebäude anhand einer Lebenszyklusanalyse und veröffentlichten das Ergebnis am 15.02.2023. In der EU stammen 37 % des gesamten Abfallaufkommens aus dem Bau und Abriss von Gebäuden. Weltweit ist der Bau und Betrieb von Gebäuden für etwa ein Drittel der Treibhausgasemissionen und des Energieverbrauchs verantwortlich. weiterlesen…