Nach der Flut: Vom Ahrtal zum SolAHRtal
Künftige Modellregion für Erneuerbare Energien? Untersuchung von S4F
Dass die Klimakrise längst in Deutschland angekommen ist, spiegelt die Flutkatastrophe im Ahrtal wider, deren Bevölkerung sich angesichts der kommenden Monate vor dem Kälteeinbruch fürchtet: Voraussichtlich werden Tausende Haushalte im Winter ohne Heizung auskommen müssen, weil Reparaturen und Neuinstallationen noch bis Februar andauern. Schließlich zerstörten die Wassermassen im Sommer nicht nur große Teile der Wohnungen und Häuser, sondern auch fast zwei Drittel aller Heizungen, wie die Energieagentur Rheinland-Pfalz ermittelte. Deren Umfragen ergaben zudem, dass sich 84 Prozent der Menschen den Aufbau einer nachhaltigen Energieinfrastruktur wünschen. So das BDEW-Magazin Stadt Land Fluss am 13.01.2022. (Foto: Überschwemmung in Marienthal, Dernau – © mit freundlicher Genehmigung HwK Koblenz) weiterlesen…
In der zirkulären Wertschöpfung von Batterien liegt großes ökologisches und wirtschaftliches Potenzial. So senkt der Einsatz recycelter Materialien nicht nur die Kosten für die Ausgangsrohstoffe, sondern ermöglicht auch Energieeinsparungen in der Batterieproduktion. Ein am 10.01.2022 in
Mehr als 220.000 haben innerhalb von vier Tagen den Eil-Appell “Nein zu Atom und Gas” unterschrieben. Sie sprechen sich damit gegen die Pläne der EU-Kommission aus, Atomenergie und Erdgas in die Liste der nachhaltigen Wirtschaftsaktivitäten aufzunehmen. Die Bündnispartner BUND, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Bürgerbewegung Finanzwende, Greenpeace, IPPNW, NABU, Umweltinstitut München und Uranium Network verwiesen am 11.01.2022 mit einer Aktion vor dem Bundeskanzleramt auf das eindrucksvolle Votum. Sie dringen einer
„Das Jahr 2021 war ein Meilenstein in der sauberen Energie- und Klimapolitik“, schreibt Silvio Marcacci von
Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Bündnis 90/Grüne) hat am 11.01.2022 zusammen mit Staatssekretär Patrick Graichen die angekündigte
Um die Klimaziele in Deutschland zu erreichen, wird der Ausstieg aus der Braunkohle idealerweise bis zum Jahr 2030 erfolgen. Das hat die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten. Eine
Was für ein Bohei! Auf Druck der französischen Regierung und einiger osteuropäischer Länder will die EU-Kommission die Stromerzeugung aus Atom- und Gaskraftwerken als „nachhaltig“ einstufen. NGOs und Klimaaktivisten sind empört. Die Kritik ist berechtigt. Aber die Aufregung steht in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Bedeutung des Vorhabens. Das Vorhaben unter dem Rubrum „Taxonomie“ sei eine „Lizenz zum Greenwashing“, empört sich Greenpeace. Das grüne Etiketts für die Technologien von gestern sei eine „Provokation“, ärgert sich Luxemburgs Umweltminister Claude Turmes. Die deutschen Regierungsparteien treibt das Vorhaben in ihren ersten Streit und Österreichs Regierung will sogar Klage beim Europäischen Gerichtshof einreichen (s. auch
Eine „verhängnisvolle Paradoxie der Klimapolitik“ beschreibt
Die Verkehrswende nimmt Fahrt auf: Initiativen diskutieren kostenlosen ÖPNV, streiten für autofreie Innenstädte und organisieren Fahrraddemos mit Tausenden von Teilnehmenden – manchmal mitten auf der Autobahn. Auch aus der Klimabewegung entstehen derzeit viele neue Ideen, wie das dringende Thema einer klima-, umwelt- und menschenfreundlichen Fortbewegung angegangen werden kann. Ein Buch aus dem
Obwohl 2024 die geplante Laufzeit des