Weltweiten Forschungsstand zu „Klima und Gesundheit“ verdichtet
MCC liefert Erkenntnisstand aus 16.000 Einzel-Untersuchungen
Steigende Temperaturen und Niederschläge erhöhen in vielen Ländern das Malaria-Risiko, Dürre gefährdet die Ernährung, Hitze-Stress geht auf Kreislauf und Atemwege: Dass Klimawandel krank macht, ist klar – doch was ist jenseits solcher Beispiele dazu insgesamt bekannt? Und wo bringt es Nutzen oder womöglich Risiken für die Gesundheit, wenn die Politik Maßnahmen gegen die Erderhitzung ergreift? Aus 16.000 Einzelstudien wurde jetzt umfassend wie noch nie der Erkenntnisstand verdichtet, im Auftrag des britischen Außenministeriums und einer Medienmitteilung vom 14.07.2021 zufolge unter Beteiligung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Das Ergebnis wurde in The Lancet Planetary Health veröffentlicht. Und Environmental Research Letters publizierten eine weitere Arbeit mit Fokus auf ärmere Länder. weiterlesen…
Die Europäische Kommission hat am 14.07.2021 ihr „Fit for 55″-Paket vorgelegt. Damit soll die klima- und energiepolitische Gesetzgebung auf das neue Klimaziel von 55 % bis 2030 im Vergleich zu 1990 ausgerichtet werden. Als zentrales Maßnahmenpaket des European Green Deal bringt es klima- und industriepolitische Herausforderungen zusammen. Doch Umwelt-NGO üben scharf Kritik. Die Hauptmaßnahmen: Ausbau der Erneuerbaren Energien, Anreize für grünen Wasserstoff und ein Emissionshandel für für Gebäude und Verkehr. Das
Die Europäische Kommission hat am 14.07.2021 ein Paket von Vorschlägen angenommen, um die Politik der EU in den Bereichen Klima, Energie, Landnutzung, Verkehr und Steuern so zu gestalten, dass die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % gegenüber dem Stand von 1990 gesenkt werden können. In einer
Die Wetterdienste sagen für die nächsten Tage intensive Niederschläge im Rheineinzugsgebiet voraus. Voraussichtlich werde der „Starkregen“ aber „nur“ zu einem Hochwasser führen, wie es im Rhein – statistisch gesehen – etwa alle zehn Jahre zu erwarten sei. Der Rhein schicke damit aber einen „Klimawarnschuss“, heißt es in der Pressemitteilung des
Elektrische Energiespeicher, die heute vor allem auf der Lithium-Ionen-Technologie beruhen, sind eine Schlüsseltechnologie für die E-Mobilität und die Energiewende. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) eröffnet
Wie sich am Südpol mit Sonnenlicht Wasserstoff erzeugen lässt und welche Methode dafür am meisten verspricht, hat nun ein Team vom HZB-Institut für Solare Brennstoffe, der Universität Ulm und der Universität Heidelberg untersucht. Ihr Fazit: In extrem kalten Regionen kann es deutlich effizienter sein, die PV-Module direkt am Elektrolyseur anzubringen, also thermisch zu koppeln. Denn die Abwärme aus den PV-Modulen steigert die Effizienz der Elektrolyse. Die Ergebnisse dieser Studie, die nun in Energy & Environmental Science publiziert wurde, sind auch für andere kalte Regionen der Erde interessant, zum Beispiel Alaska, Kanada, oder Hochgebirgsregionen. Dort könnte grüner Wasserstoff fossile Brennstoffe wie Erdöl und Benzin ersetzen.
Mit der Abkehr von fossilen Brennstoffen suchen Betreiber von Kohlekraftwerken nach neuen Geschäftsmodellen. Hierbei ist insbesondere die Nutzung von Biomasse im Gespräch. In einem
Auch wenn die Meere allmählich übervoll davon sind: Kunststoffe und Lebensmittelverpackungen, Automobilkomponenten, Kleidung, medizinische und Laborgeräte und zahllose andere Güter werden – nicht nur wegen Corona – Mangelware. Doch ein neuer, an der Universität von Michigan entwickelter chemischer Katalysator könnte die Produktion von mehr Rohstoffen für den (nach Polyethylen) weltweit am zweithäufigsten verwendeten Kunststoff ermöglichen – so Gabe Cherry am 08.07.2021 auf der I
Die Herstellung von Baustoffen wie etwa Zement und Beton trägt maßgeblich zu den weltweit emittierten Treibhausgasen, vor allem CO2, bei. Gleichzeitig gibt es so gut wie kein echtes Recycling in diesem Bereich. Bislang heißt es eher Down-Cycling statt Recycling: Aktuell werden in Deutschland lediglich 25 Prozent des anfallenden Bauschutts recycelt – trotz knapper Rohstoffe und eines Mangels an Baumaterialien. An dieser Stelle setzt einer
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier legte am 13.07.2021 eine erste Neuschätzung des Stromverbrauchs 2030 vor – so eine