Grüngaserzeugung kann Großteil des zukünftigen Gasbedarfs decken

DVGW stellt Studie zum Grüngas-Potenzial in Deutschland vor

Mit einem inländischen Erzeugungspotenzial bis 414 TWh könnten regenerative Gase in allen Sektoren dazu beitragen, die Klimaschutzziele in Deutschland schnell, sicher und kosteneffizient zu erreichen. Erneuerbarer Strom und klimaneutrale Gase bildeten in einer „Zwei-Energieträger-Welt“ den Grundpfeiler der zukünftigen Energieversorgung. Je nach Menge der Biogasproduktion und der installierten Leistung von Power-to-Gas-Anlagen könne das Potenzial zwischen 214 und 414 TWh schwanken. Das entspreche knapp der Hälfte des aktuellen Gasbedarfs in Deutschland, der heute zu über 90 Prozent importiert werde. Das CO2-Einsparpotenzial beim Content-Switch betrage 83 Millionen Tonnen. Das sind die Kernergebnisse einer vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) beauftragten Studie des unabhängigen Energieberatungsunternehmens Navigant/Ecofys. weiterlesen…

Mit alten Windparks bis zu 1,6 Milliarden Euro einsparen

Weiterbetrieb vermeidet hohe Zusatzkosten fürs EEG-Konto

Alte Windparks, die ab 2021 aus der EEG-Förderung fallen, werden zu einem wichtigen Kostenfaktor: Bis zu 1,6 Milliarden Euro kann ihr Weiterbetrieb bis Ende 2026 gegenüber dem Ersatz durch neue Windparks einsparen. Dies besagt eine Berechnung der NATURSTROM AG. Der Öko-Energieversorger hat hierfür Daten der Übertragungsnetzbetreiber, der Bundesnetzagentur und aus aktuellen Studien ausgewertet. weiterlesen…

Heizöl-Ersatz E-Fuels

Alternative Energieträger nicht nur für Motoren

E-Fuels oder Designer-Kraftstoffe, außerhalb von Expertenkreisen kaum bekannt und in vielen Talkshows systematisch verkannt, könnten als synthetisch hergestellte, flüssige Energieträger im Rahmen der Energiewende eine wichtige Rolle spielen. Bieten sie – neben den Aussichten, als „sauberer“ Diesel Verbrennungsmotoren anzutreiben – Perspektiven, das Zuhause mit ebenso sauberem Heizöl warm zu halten? Das Kraftstoffunternehmen Total veröffentlichte auf seiner Webseite einen Überblick (siehe auch solarify.eu/e-fuels-synthetische-kraftstoffe-alternative-treibstoffe-designer-fuels). weiterlesen…

„Geoengineering gefährlicher Irrweg“

„…sichert vor allem vorherrschende Rolle fossiler Brennstoffe“

Während die Konzentration des atmosphärischen Kohlendioxids inzwischen 400 ppm überschreitet, steigen auch die Kosten der Klimakrise weiter an – im Hinblick auf wirtschaftliche Verluste, ökologische Auswirkungen und Menschenleben. Letzten Oktober warnte der Weltklimarat (IPCC), dass gravierende Folgen für die Menschheit und die Biodiversität zu erwarten sind, wenn der weltweite Temperaturanstieg 1,5 Grad Celsius über vorindustriellem Niveau erreicht. Ein Anstieg über diesen Wert hätte katastrophale Folgen. Eine Analyse von Carroll Muffett, President und CEO des President and CEO of the Center for International Environmental Law (CIEL) in Washington, DC, die von der Böll-Stiftung am 18.02.2019 veröffentlicht wurde. weiterlesen…

Regierung: Fortschritte bei MINT

Kompetenz in Deutschland steigt

Ein Großteil der 2011 in Sachen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) gesetzten Ziele sei erreicht worden – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag über eine Antwort (19/7627) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/7296). Darin verweist die Regierung auf ihren Fortschrittsbericht 2017 zum Fachkräftekonzept. Die MINT-Kompetenz in Deutschland hat sich substanziell entwickelt. Das gelte vor allem für die Fachkräftesicherung bei der Frauenerwerbsquote, die sich im internationalen Vergleich mittlerweile auf einem hohen Niveau bewege. weiterlesen…

PI Berlin: Modulqualität gestiegen

pv magazine: „White-Paper des PI Berlin sagt wenig über Modulqualität in Europa“

„In einer Auswertung (‚White Paper‘) kam das Photovoltaik-Institut Berlin (PI Berlin) zu dem Schluss, dass die Qualität der Modulfertigung vor allem in Asien und in großen Produktionen hoch sei. Allerdings beziehen sich nur gut zwei Prozent der auditierten Produktionskapazitäten von 67 Gigawatt auf Modulfertigungen in Europa“, schreibt Sandra Enkhardt in pv magazine. Die Audits seien Grundlage für das White Paper und zwischen 2012 und 2018 hauptsächlich von Solarbuyer durchgeführt worden. weiterlesen…

TU Graz erforscht Öko-Kleinmotoren

Auf dem Weg zu „Zero CO2“-Kraftstoffe

Die TU Graz hat ein neues Forschungszentrum: Das „Research Centre for Low CO2Special Powertrain“ (RC-LowCAP) widmet sich der Verringerung der CO2-Intensität von Motorrädern, Quads und Powersport-Fahrzeugen aber auch von Arbeitsgeräten. Ziel sind Übergangs- und „Zero CO2“-Kraftstoffe und Entwicklung hybrider Antriebssysteme für Kleinmotoren. weiterlesen…

91 Prozent Erdgas-Nutzer sind mit Gasheizung zufrieden

Oder Erdgas plus Solarthermie sehr beliebt

Erdgas bleibt bei Hausbesitzern Energieträger Nummer eins. Im Vergleich zu 2018 hat Gas im Wärmesektor an Beliebtheit sogar noch weiter zugelegt, wie aus einer Umfrage des BDEW hervorgeht. Die wichtigsten Entscheidungskriterien sind Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz (36%), gefolgt von Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit (23 %), Komfort (16 %) und Umweltschonung (14 %). Mehr als 90 Prozent der dabei befragten 500 Eigenheimbesitzer setzen auf Erdgas und würden sich wieder dafür entscheiden. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert bei 88 Prozent. weiterlesen…

Shell schluckt sonnen

Preis unbekannt

Shell Overseas Investment B.V. übernimmt den Batteriehersteller sonnen Gruppe (Wilpoldsried im Oberallgäu) – laut Medienmitteilungen von Shell und sonnen „einen der führenden Anbieter von intelligenten Stromspeichern und innovativen Energiedienstleistungen für Privathaushalte“. Nachdem der niederländisch-britische Ölmulti bereits im Mai 2018 mit 60 Millionen Euro bei sonnen eingestiegen war, wird das Unternehmen nun – nach Zustimmung der Regulierungsbehörden – zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Shell New Energies. Über die Kaufsumme wurde nichts bekannt. weiterlesen…

Den richtigen Solarstromspeicher finden

BWS Solar klärt auf

Solarstrom aus der eigenen Photovoltaikanlage ist klimafreundlich und deutlich günstiger als der Strom vom Energieversorger. Immer mehr Bürger speichern ihren selbst erzeugten Solarstrom, um ihn rund um die Uhr nutzen zu können. In Deutschland sind bereits mehr als 110.000 Solarstromspeicher installiert. Jedes Speichersystem für sich betrachtet liefert einen kleinen Beitrag zum Gelingen der Energiewende, stabilisiert in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage das Stromnetz und verringert Netzausbau insbesondere für das Laden von Elektroautos. Und wenn die Speicher zusammengeschlossen werden, können die Solarbatterien wichtige Aufgaben im Stromnetz übernehmen, die Stabilität erhöhen und dringend benötigte Flexibilität liefern. Der Bundesverband Solarwirtschaft hat umfassende Daten zusammengestellt, die dabei helfen, das passende System zu finden und die zeigen, worauf vor und beim Kauf geachtet werden sollte. weiterlesen…