Wie das BMU E-Fuels sieht

Einsatz synthetischer Kraftstoffe birgt Vor- und Nachteile

Der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen zur CO2-Reduzierung kann nach Auffassung der Bundesregierung etwa im Luft- und Seeverkehr zwar ein geeignetes Mittel sein, auf starke Gegenliebe stoßen E-Fuels bei der Bundesregierung aber nicht, schreibt sie (das BMU) in einer Antwort (19/6575) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/5822). Synthetische Kraftstoffe könnten zwar ökologische Vorteile bieten, „wenn sie aus nachhaltigen erneuerbaren Energiequellen hergestellt werden und in Einsatzbereichen zur Anwendung kommen, in denen ökologisch günstiger zu bewertende Optionen zum Schutz von Umwelt, Gesundheit und Klima nicht zur Verfügung stehen“. Ökologisch nachteilig sei aber „der hohe Energie- und Ressourcenbedarf zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe, die in der Regel ebenfalls hohen Verluste bei der Nutzung und die mit der Nutzung einhergehenden Emissionen, unter anderem an Luftschadstoffen“. Ökonomisch seien sie (noch) zu teuer. Die Bundesregierung plane jedenfalls nicht, „sogenannte E-Fuels von der Energiesteuer zu befreien“. weiterlesen…

Grüne fordern von Altmaier Augenmaß und Transparenz bei Netzausbauplan

Offener Brief

In einem offenen Brief an den Bundeswirtschaftsminister haben vier Abgeordnete der Grünen im Bundestag am 04.01.2019 gefordert, dass Peter Altmaier beim Netzentwicklungsplan transparent den Bedarf an neuen Leitungen darlegen soll. Aus Sicht der Grünen sollten auch die Optimierungspotenziale der bestehenden Netze ausreichend einbezogen werden. Als völlig unverständlich und kontraproduktiv – berichtet Sandra Enkhardt in pv magazine – bezeichnen sie, dass der Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co. mit Verweis auf Netzengpässe verzögert wird. Solarify dokumentiert das Schreiben. weiterlesen…

Keine brennenden Akkus mehr

Designprinzipien für sichere Batterien identifiziert

In Flammen stehende Laptops oder Smartphones sind oft auf so genannte Dendriten in Batterien zurückzuführen. Diese astartigen Auswüchse an der negativen Elektrode („Anode“) können Kurzschlüsse auslösen, die zum Batteriebrand führen. Warum die häufig in mobilen Endgeräten eingesetzten Lithium-Ionen-Speichersysteme zur Dendritenbildung neigen, magnesiumbasierte Batterien jedoch zum Beispiel nicht, haben Ulmer Forscher um Professor Axel Groß und Markus Jäckle untersucht. Anhand von Simulationen an Supercomputern konnten sie erstmals Metalleigenschaften identifizieren, die das Dendritenwachstum beeinflussen. Auf dieser Basis lassen sich Designempfehlungen formulieren, die bei der Entwicklung zuverlässiger neuer Speichersysteme helfen – nicht nur für Smartphones und Laptops, sondern auch im Hinblick auf globale Herausforderungen wie die Energiewende und die zunehmende Elektromobilität. Die Ergebnisse der Forschergruppe sind in der Fachzeitschrift „Energy & Environmental Science“ erschienen. weiterlesen…

Autobauer machen immer noch falsche Verbrauchsangaben

Unterschied zwischen offiziellem und realem Kraftstoffverbrauch für neue Pkw in Europa stagniert erstmals

Neue Pkw liegt verbrauchen heute durchschnittlich 39 Prozent mehr Benzin oder Diesel, als ihre Hersteller als Testverbrauch angeben. Kaum zu glauben: Aber das ist geringfügig weniger als 2016. Zu diesem Ergebnis gelangte eine am 10.01.2018 in Berlin vorgestellte Studie der unabhängigen Forschungsorganisation International Council on Clean Transportation (ICCT). weiterlesen…

17 Tonnen CO2 ein Mythos

Elektroauto-Akkus doch umweltfreundlich

Eine Studie aus Schweden sollte belegen, dass die Akkus eines Elektroautos das Klima mit 17,5 Tonnen CO2 belasten. Das Handelsblatt-Magazin EDISON begab sich auf Spurensuche. Solarify diskutierte den Sachverhalt bereits im November 2017 (siehe: solarify.eu/e-autos-umweltfreundlich). weiterlesen…

EIB-Studie: Wie stehen Bürger zum Klimawandel?

Große Unterschiede zwischen EU, China und USA

Vor der Weltklimakonferenz COP24 im Dezember 2018 in Polen hat die Europäische Investitionsbank in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsunternehmen YouGov eine einzigartige Klimastudie durchgeführt, um herauszufinden, wie 25.000 Bürger den Klimawandel in der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten und China bewerten. Die Ergebnisse würden zwar schon im November veröffentlicht – sind aber dessenungeachtet erstaunlich. weiterlesen…

…und die Weltbevölkerung wächst und wächst…

Anfang 2019 lebten 7.674.575.000 Menschen auf der Erde

In der Nacht zum 1. Januar 2019 lebten bereits 7.674.575.000 Menschen auf der Erde. Das sind rund 83 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor. Die Weltbevölkerung ist im Jahr 2018 somit in etwa um die Einwohnerzahl Deutschlands gewachsen. Jede Sekunde kommen durchschnittlich 2,6 Erdenbürger (Geburten minus Todesfälle) hinzu. Diese Zahlen gab die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) zum Jahresende 2018 bekannt. (Grafik © Deutsche Stiftung Weltbevölkerung – PRB World Population Data Sheet 2018) weiterlesen…

Mehr Investitionen in den Aufbau der Ladeinfrastruktur gefordert

Mehr als 16.000 öffentliche Ladepunkte – Elektroautos fehlen weiter

Der BDEW hat bei öffentlichen Ladepunkten zwischen August und Dezember einen Zuwachs von 20 Prozent verzeichnet. Bei der Kaufprämie für Elektroautos wird viel Geld im Fördertopf übrigbleiben, wenn sie Ende Juni 2019 ausläuft. Der VDA fordert eine Verlängerung des Umweltbonus und mehr Investitionen in den Aufbau der Ladeinfrastruktur. weiterlesen…

Hin zu 100% Erneuerbare Energien: Ein neues Papier der IRENA Coalition for Action

Gute Beispiele, die es schon erreicht haben oder auf dem Weg zu 100% Erneuerbaren Energien sind

Eine Sammlung von bewährten Projekten („Best Practices“) von ganzen Nationen wie Costa Rica oder Dänemark, Bundesstaaten wie Kalifornien, Süd-Australien oder Rheinland-Pfalz, Inseln wie Cook Island oder El Hiero: Diese und weitere Beispiele wurden am 10.01.2019 in einem neuen Papier der IRENA Coalition for Action zusammengetragen. Das bei der IRENA (International Renewable Energy Agency) angegliederte, stetig wachsende internationale Bündnis zählt mittlerweile über 80 führende Erneuerbare Energien-Akteure als Mitglieder: Industrieverbände, Zivilgesellschaft, Forschungsinstitute und Nichtregierungsorganisationen. Gemeinsam werden Branchentrends diskutiert, Maßnahmen festgelegt, und Wissen und Best Practices ausgetauscht, um gemeinsam die weltweite Energiewende stärker und schneller voranzutreiben. In seiner Funktion als Präsident der Energy Watch Group ist auch Hans-Josef Fell zur Zeit bei der Vollversammlung der IRENA in Abu Dhabi dabei. Hier sein Bericht: weiterlesen…

PV im Gebirge – mehr Sonnenenergie

Erhöhte Stromproduktion im Winter – Versorgunglücke schrumpft

Will die Schweiz ihre Stromproduktion vollständig auf erneuerbare Energieträger umstellen, wie es die Energiestrategie 2050 vorsieht, entsteht mittelfristig im Winter eine Versorgungslücke. Wie eine neue Studie des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF und der Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) zeigt, könnte diese Lücke deutlich verringert werden, wenn Photovoltaikanlagen im Hochgebirge installiert werden. weiterlesen…