Erstes klimaneutrales Containerterminal Europas

Mit Sektorenkopplung und erneuerbaren Energien im Duisburger Binnenhafen

Die Frage, wie Binnenhäfen bei der energetischen Transformation unterstützt werden können , stand im Zentrum des Projektes „enerPort I“. Entstanden ist daraus eine Methode, die verschiedene Energieanlagen und Power-to-X-Technologien kombiniert, bewertet und optimiert. Im Folgeprojekt geht es um die Umsetzung: Bei der Gestaltung eines neuen Containerterminals im Duisburger Hafen werden Technologien ausgewählt und passende Modelle entwickelt. Auf der ehemaligen Kohleinsel wird ein nachhaltiges Energiesystem installiert, das erneuerbare Energien, Energiespeicher und Verbraucher koppelt sowie benachbarte Quartiere versorgen kann – beschreibt eine Medienmitteilung des Fraunhofer UMSICHT vom 16.12.2021. (Foto: Visualisierung des geplanten Terminals – Foto © duisport) weiterlesen…

Neue Technologien für Deutschland

Tech for Net Zero Allianz veröffentlicht Report mit 20 richtungsweisenden Innovationen für Klimaneutralität

Die von der Deutschen Energie-Agentur (dena) und Breakthrough Energy ins Leben gerufene Tech for Net Zero-Allianz hat am 10.12.2021 ihren Report „Klimaneutralität 2045 – Neue Technologien für Deutschland“ veröffentlicht. Darin stellt sie 20 richtungsweisende, auf dem Weg zur Klimaneutralität entscheidende Innovationen vor. Neben neuen Anwendungsfeldern für die Photovoltaik gehören dazu neuartige Energiespeicher, elektrifizierte Antriebssysteme, Anwendungen auf Basis von grünem Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe, alternative Baumaterialien sowie technische CO2-Senken. Anhand der Beispiele zeige sich, dass eine ganzheitliche Technologieförderung benötigt werde, die einen geeigneten regulatorischen Rahmen schaffe, Förderinstrumente gezielt einsetze, die notwendige Infrastruktur bereitstelle und die schnelle Skalierung und Kommerzialisierung durch Unternehmen unterstütze. Entscheidend sei dabei die Entwicklung eines Marktdesigns, das entsprechende Preissignale setze, um innovative Technologien in den Markt zu führen und wettbewerbsfähig zu machen, heisst es in der dena-Pressemeldung. (Titel: Klimaneutralität 2045 – Neue Technologien für Deutschland © dena, Breakthrough Energy; 15 GradVentures) weiterlesen…

Starke Ablehnung schlägt Giegold entgegen

EU-Naturschutz soll unverändert bleiben

Der neue Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Sven Giegold (Grüne), will das EU-Naturschutzrecht verändern, damit Genehmigungsverfahren für Windkraft- oder Solaranlagen beschleunigt werden können und rechnet mit Widerstand durch die Umweltverbände: „Ich rechne mit Ärger bei einem Teil der Naturschutzverbände, aber auch hier hat bereits ein Umdenken eingesetzt. Wenn wir mit dem Ausbau der Erneuerbaren vorankommen wollen, ist die Änderung im Europäischen Naturschutzrecht notwendig.“ BUND und Nabu reagierten wie erwartet, so mehrere deutsche Medien. Nötig seien eine bessere Personalausstattung, Digitalisierung und verlässliche Standards sowie eine frühzeitige Bürgerbeteiligung. weiterlesen…

Doppelt einfach bauen

Dank Infrarotheizung und Flatrate-Miete

Zur Komplexitätreduktion in der Bestandssanierung von Mehrfamilienhäusern wirbt der Publizist und Energieberater Timo Leukefeld, Honorarprofessor der Technischen Universität Bergakademie Freiberg und Teil des „Autarkieteams“, für Einfachheit und „maximale Intransparenz“ als Ausweg aus dem Regulierungsdschungel. Cornelia Lichner stellte am 10.09.2021 im Portal pv magazine eines seiner Projekte und das dazugehörige Geschäftsmodell vor. weiterlesen…

Rolle von Wasserstoff in der maritimen Wirtschaft

Bedeutungszunahme

Alternativen zu fossilem Brennstoff sind längst nicht nur aus ökologischer Sicht essenziell, sondern bilden einen zukunftsträchtigen, florierenden Wirtschaftsfaktor. Wasserstoff ist der wichtigste Energieträger der Zukunft. Die Bundesregierung betont in ihrer Nationalen Wasserstoffstrategie seine Vielseitigkeit und setzt sich u.a. zum Ziel, Wasserstoff und wasserstoffbasierte synthetische Kraftstoffe als alternative Energieträger zu etablieren sowie die Transport- und Verteil-Infrastruktur auszubauen. Den Seehäfen und der maritimen Industrie kommt hierbei eine zentrale Rolle bei Import, Produktion und Verteilung von Wasserstoff zu. Das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) het eben gemeinsam mit seinen Partnern Sphera Solutions GmbH und GMW Consultancy eine Untersuchung für das Deutsche Maritime Zentrum (DMZ) fertiggestellt, welche die Aufgaben für die Maritime Wirtschaft und für die öffentliche Hand zur Etablierung der Wasserstoffwirtschaft von Produktion über Lagerung und Transport bis zum Verbraucher definiert. weiterlesen…

Saubere Energien immer billiger

Technologie-Durchbrüche nicht notwendig

Beschleunigter Klimaschutz ist ein erklärtes Ziel des „Glasgow-Klimapakts“. Eine Untersuchung von Ökonomen der Universität Mannheim belegt nun, dass die Kosten für saubere Energiequellen und -speicher wie Solarmodule, Batterien oder erneuerbaren Wasserstoff deutlich schneller sinken als bisher gedacht, so eine Untersuchung des Mannheim Institute for Sustainable Energy Studies (MISES). weiterlesen…

Eine rostige Zukunft

Farbstoffsolarzellen versprechen eine kostengünstige Ergänzung zur bisherigen Photovoltaik. Ihr Schlüsselmerkmal sind farbige Sensibilisatoren auf der Oberfläche. Forschende der Universität Basel haben die Leistung weiter verbessert, indem sie Sensibilisatoren mit dem häufig vorkommenden und umweltfreundlichen Metall Eisen verwendeten. Sensibilisatoren sind stark gefärbte Verbindungen, die Licht absorbieren und die Energie in Elektrizität umwandeln, indem sie Elektronen abgeben und in den Halbleiter „impfen“. weiterlesen…

Handelsblatt: E-Fuels statt Massenentlassungen

500.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Zahlreiche EU-Staaten, auch Grüne, Fridays for Future und andere NGO fordern unentwegt, Verbrennungsmotoren zu verbieten. Es hätte aber schwerwiegende Folgen für viele tausende Arbeitsplätze, wenn Europa auf elektrische KFZ umstellte: „Eine halbe Million Menschen könnten ihren Job verlieren“. Zulieferer schlagen Alarm undÄnderungen am Green Deal der EU vor, schreibt im Handelsblatt. Was alle vergessen: Es sollte eigentlich um fossile Verbrenner gehen. weiterlesen…

Schwimmende Windturbine TetraSpar vor norwegischer Küste in Betrieb

Weltweit erstes vollständig industriell gefertigtes Fundament im Test

RWE ist nach eigenen Angaben „Vorreiter bei schwimmenden Windkraftanlagen“. Bis 2030 plant RWE Anlagen in einer Größenordnung von einem Gigawatt in Betrieb oder im Bau zu haben. Um bereits früh Erfahrungen sammeln zu können, ist RWE an mehreren Pilotprojekten beteiligt – wie etwa dem TetraSpar-Demonstrator. Gemeinsam mit den Partnern Shell, TEPCO Renewables und Stiesdal Offshore Technologies hat RWE die schwimmende Windkraftanlage vor der norwegischen Küste realisiert und am 01.12.2021 sicher in Betrieb genommen. (Foto: TetraSpar METCentre press photo november 2021 – mit frdl.Genehmigung © TetraSpar Demonstrator ApS) weiterlesen…

Weltweiter PV-Rekordzubau von knapp 160 GW erwartet

IEA-Renewables 2021 – Analysis and forecasts to 2026

In ihrem jüngsten Bericht Renewables 2021 – Analysis and forecasts to 2026 rechnet die Internationale Energieagentur IEA mit einem Wachstum der weltweiten Photovoltaik-Nachfrage um 17 Prozent in diesem Jahr – das bedeutet einen Zubau bei den Erneuerbaren-Anlagen von insgesamt 290 GW, schreibt Sandra Enkhardt am 02.12.2021 im Portal pv magazine. Im ambitionierteren Zubau-Szenario der IEA könnte der weltweite PV-Zubau bereits 2022 die Marke von 200 Gigawatt erreichen. Nach dem Basis-Szenario wäre es erst 2026 soweit. Solarify dokumentiert den Report. (Bild: Renewables 2021 – Titel © IEA.org) weiterlesen…