EE: 8,1 Millionen Arbeitsplätze weltweit

Im Einsatz für die Erneuerbaren

Die Branche der Erneuerbaren Energien bietet in der Europäischen Union 1,2 Millionen Menschen Arbeit. Nur in China gibt es mehr Jobs in diesem Bereich. Das geht aus dem aktuellen World Energy Outlook hervor, den der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, am 30.11.2016 in Berlin vorstellte, und den eine Pressemitteilung des BMWi vom 05.12.2016 näher erläutert.
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Intelligente Daten – wie wirkt der Klimaschutz?

BMBF übergibt Federführung von Treibhausgas-Messnetz „ICOS“ an BMVI

Eine erfolgreiche Klimaforschung braucht vor allem mehr Daten und entsprechend hochmoderne Messstationen – nicht nur über Land, sondern auch auf den Weltmeeren. Auf dem Hohenpeißenberg in Oberbayern haben deshalb laut Pressemitteilung des BMBF vom 05.12.2016 Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär  im BMBF und Verkehrsminister Alexander Dobrindt, gemeinsam per Mausklick das Startsignal für die Forschungsinfrastruktur „Integrated Carbon Observation System“ (ICOS) gegeben. weiterlesen…

Deutsche Bischöfe fahren – ein bisschen – klimafreundlicher

Aber nur drei „Grüne Karten“ an deutsche Kirchenoberhäupter

CO2 damals noch unbedeutend für den ersten Bischof im Reich: Der Mainzer Dom um 1830 - Lithographie von Franz Josef Zimmermann (1794-1857) - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Deutsche Umwelthilfe (DUH) untersuchte wie jedes Jahr – diesmal zum 6. Mal – den CO2-Ausstoß der Dienstwagen von 47 Erzbischöfen, Bischöfen und sonstigen Kirchenoberhäuptern sowie ihrer Hilfsorganisationen. Grüne Karten für klimaverträgliche und saubere Dienstwagen erhielten Bischof Stefan Oster (Bistum Passau), Präsidentin Edda Bosse (Bremische Evangelische Kirche) sowie Erzbischof Ludwig Schick (Erzbistum Bamberg) – Schlusslicht ist Bischof Wolfgang Ipolt (Bistum Görlitz) mit 163 g CO2/km. weiterlesen…

Wie Deutschland die Mobilitätswende gelingt

acatech Studie „Neue autoMobilität“: Automatisierter Straßenverkehr der Zukunft

acatech Türschild in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für solarifyIn ihrer am 05.12.2016 vorgestellten Studie „Neue autoMobilität“ legt die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften acatech eine Roadmap vor, die zeigt, wie der Straßenverkehr bis 2030 vernetzt, automatisiert und damit sicherer und fließender werden kann. Anhand konkreter Anwendungsfälle zeigt die Expertengruppe, welcher Nutzen durch automatisiertes Fahren für die Gesellschaft möglich ist. Deutschland müsse deshalb in Infrastruktur und Forschung investieren, aber auch Testfelder im heutigen Straßenverkehr etablieren. weiterlesen…

Reaktionen auf Karlsruher Atom-Urteil

Hendricks: Bundesverfassungsgericht bestätigt Atomausstieg – und weitere

akw-neckarwestheim-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify-20150505Es ist einigermaßen erstaunlich, welch unterschiedliches Echo die Karlsruher Entscheidung auslöste: Während sich die Umweltministerin „sehr zufrieden“ darüber zeigte, dass sowohl  „die entschädigungslose Rücknahme der Laufzeitverlängerungen“ als auch das Gesetzgebungsverfahren selbst verfassungskonform seien, begrüßte der BUND-Vorsitzende die „weitgehende Niederlage der AKW-Betreiber“ – Correct!v meinte, das Verfassungsgericht habe den AKW-Betreibern „in Teilen Recht“ gegeben, und warnte vor dem Ausgang der Vattenfall-Klage vor dem Weltbank-Schiedsgericht. Greenpeace sprach von „einem guten Tag für den Atomausstieg“. weiterlesen…

Atom-Konzerne erringen Teil-Sieg in Karlsruhe

Hals-über-Kopf-Atomausstieg kostet Steuerzahler viel Geld – Konzernen steht jedoch nur „angemessene“ Entschädigung zu

Das Bundesverfassungsgericht erachtet die Klagen der AKW-Betreiber E.on, RWE und Vattenfall gegen den Atomausstieg von 2011 nach dem Fukushima-GAU nur als teilweise berechtigt. „Die dreizehnte Novelle des Atomgesetzes ist im Wesentlichen mit dem Grundgesetz vereinbar“, so die Richter. Den EVU stehe aber wegen des beschleunigten Atomausstiegs eine „angemessene“ Entschädigung zu. „Aus den verlangten 19 Milliarden wird jedoch nichts“, so zahlreiche Medien in ersten Interpretationen (s. Handelsblatt). Dennoch titelten andere (manager-magazin): „Schlappe für Merkel“. weiterlesen…

100% EE für Brasilien

Greenpeace Energy [R]evolution Brasilien: DLR-Länderstudie zeigt Wege für komplett erneuerbare Energieversorgung auf

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben im Auftrag von Greenpeace International untersucht, wie die Energieversorgung Brasiliens bis ins Jahr 2050 durch den forcierten Ausbau Erneuerbarer Energien und Effizienzmaßnahmen nachhaltig umgestaltet werden kann. Die im Rahmen der Energy [R]evolution Projektreihe entstandene Studie zeigt Entscheidern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Wege und Handlungsoptionen auf, um die Energieversorgung zu einhundert Prozent auf Erneuerbare Ressourcen umzustellen und so den damit verbundenen Ausstoß von Kohlenstoffdioxid auf null zu senken. weiterlesen…

Schweiz kürzt PV

Photovoltaik unter massivem Preisdruck

Der Schweizer Solarverband Swissolar kritisiert einen Beschluss des Bundesrates vom 02.12.2016, demzufolge die Sätze der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) für Photovoltaik-Anlagen im Laufe des Jahres 2017 um bis zu 28 Prozent sinken sollen. Diese Kürzung ist nach Ansicht des Verbands „deutlich stärker als die zu erwartende Preisreduktion im gleichen Zeitraum“. Im Gegenzug verlangt der Verband ein KEV-Kontingent für Photovoltaik im nächsten Jahr. weiterlesen…

Unterschiede bei Netzentgelten nehmen zu

Agora Energiewende: Netzentgelte vereinheitlichen!

2017 verändern sich die Netzentgelte deutlich: Steigerungen in ländlichen Regionen, Stagnation in den Städten, Trend zu höheren Grundpreisen. Kurzanalyse empfiehlt bundeseinheitliche Entgelte, um Energiewendekosten fair zu verteilen. Die Entgelte für die Stromnetze steigen 2017 durchschnittlich deutlich an, entwickeln sich aber sehr unterschiedlich – zum einen im regionalen Vergleich, zum anderen mit Blick auf ihre strukturelle Aufteilung in Arbeits- und Grundpreis. Das zeigt eine aktuelle Kurzstudie im Auftrag von Agora Energiewende. Darin wurden typische Netzregionen in Deutschland beispielhaft betrachtet und die angekündigten Veränderungen der Netzentgelte im kommenden Jahr analysiert. weiterlesen…

Schweden schafft Solar-Steuer wieder ab

Vorbild für Deutschland?

schweden-flaggeDie schwedische Regierung hat Ende November bekanntgegeben, die erst im Jahr 2015 eingeführte Steuer auf Solarenergie wieder abzuschaffen und damit die Bedingungen für den Ausbau der Photovoltaik verbessert. Wie die Exportinitiative Erneuerbare Energien mitteilte, sollen mit einem Gesetz zur finanziellen Unterstützung von Stromspeichersystemen für Privathaushalte private Investitionen in Stromspeicher subventioniert werden, und ab 2017 soll die Steuer auf Solarstrom fast vollständig wegfallen.
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