CO2-reduzierter Stahl für BMW-Autoschmieden

BMW Group: ab 2026 mehr als ein Drittel mit reduzierten CO2-Emissionen

BMW verfolgt nach eigenen Angaben seine Klimaziele im Lieferantennetzwerk weiter und reduziert den CO2-Fußabdruck im Stahl-Einkauf deutlich. Nach ersten Verträgen mit europäischen Lieferanten hat die BMW Group nun weitere Vereinbarungen zur Lieferung von CO2-reduziertem Stahl in den USA und China abgeschlossen. „Stahl ist einer der Hauptverursacher von CO2-Emissionen in unserer Lieferkette. Deshalb bauen wir unser Stahl-Portfolio umfassend um und werden unser weltweites Produktionsnetzwerk ab 2026 zu mehr als einem Drittel mit CO2-reduziertem Stahl beliefern,“ sagt Joachim Post, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk. weiterlesen…

Sauberes Kerosin aus E-Methanol

DLR: Neu­es Ver­fah­ren für nach­hal­ti­ges Ke­ro­sin aus Me­tha­nol

Der Luftverkehr wächst weltweit mit der Folge, dass ein Drittel der Klimawirkung von Flugzeugen durch CO2-Emissionen verursacht wird. Zwei Drittel entfallen auf sogenannte Nicht-CO2-Effekte. Dazu zählen der Ausstoß von Schadstoffen sowie der Einfluss von Kondensstreifen und der daraus entstehenden Zirruswolken auf das Klima. Im Forschungsprojekt M2SAF unterstützt das DLR laut einer Medienmitteilung vom 17.11.2022 die Industrie, ein neues Herstellungsverfahren für klimafreundliches Kerosin zu entwickeln. – weiterlesen…

DLR: Dunkelflauten und Lastspitzen mit Salz klimaneutral überbrücken

Solarenergie bei Nacht – Windstrom bei Flaute

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat zusammen mit Beteiligten aus Industrie und Forschung eine Speicheranlage für Erneuerbare Energien aufgebaut und erfolgreich getestet. Die sogenannte Carnot-Batterie kann Strom in Form von Wärme speichern und daraus bei Bedarf wieder Strom erzeugen. Als Speichermedium dienen laut einer Medienmitteilung vom 17.11.2022 Nitratsalze. Im industriellen Massstab hat die Technologie das Potenzial, Schwankungen regenerativer Quellen auszugleichen. Damit ist sie ein weiterer Baustein für eine sichere und regelbare Versorgung mit erneuerbaren Energien. (Bild: Mit Car­not-Bat­te­ri­en las­sen sich Schwan­kun­gen von Son­nen- und Win­d­ener­gie aus­glei­chen – © DLR (CC BY-NC-ND 3.0 DE)) weiterlesen…

Chemie-Materialien aus Luft-CO2 mit Biohefe

Anstelle von Erdöl

Wiener Forscher berichten, dass bisher aus Erdöl hergestellte Produkte, wie etwa Plastik, Kleber und Lacke bald aus CO2 entstehen: Bei dem neuen Prozess nehmen veränderte Hefezellen CO2 aus der Luft auf und stellen daraus wichtige Grundbausteine der chemischen Industrie her.  Özge Ata und Michael Baumschabl aus dem Department für Biotechnologie der Universität für Bodenkultur (Boku) und dem Austrian Centre of Industrial Biotechnology (ACIB) in Wien konnten eine CO2 produzierende, heterotrophe Hefe so modifizieren, dass sie ihre Biomasse gänzlich aus CO2 aufbauen kann. Die Forschungsergebnisse wurden in Pnas unter dem Titel „Conversion of CO2 into organic acids by engineered autotrophic yeast“ veröffentlicht. weiterlesen…

Großes Forum der Circular Economy

Bundesforschungsministerin: „Wir wollen Vorreiter für Kreislaufwirtschaft in Europa werden“ – Landeswirtschaftsministerin: „Sie sind Team Zuversicht,Team Mut“

Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat anlässlich des Circular Valley Forums am 18.11.2022 gemeinsame Interessen der Bundesregierung und der Initiative in der Rhein-Ruhr-Region betont. „Mit der Initiative Circular Valley wollen Sie Schrittmacher der Kreislaufwirtschaft sein, Impulse für unser Land setzen, aber auch darüber hinaus“, sagte Stark-Watzinger in einer Videobotschaft zum großen Treffen der Kreislaufwirtschaft. Die Bundesregierung wiederum bündele gerade alle Aktivitäten in einer „Strategie zur Kreislaufwirtschaft“. „Wir wollen Vorreiter in Europa sein“, sagte die Ministerin. weiterlesen…

Kommen Gas, Wasserstoff, Wärme oder Kälte wirklich aus erneuerbaren Energien?

Anhörung zu Herkunftsnachweisen für Energien

Der Bndestagsausschuss für Klimaschutz und Energie hat sich am 09.09.2022 in einer öffentlichen Anhörung mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zu Herkunftsnachweisen für Gas, Wasserstoff, Wärme oder Kälte aus erneuerbaren Energien und zur Änderung der Fernwärme- oder Fernkälte-Verbrauchserfassungs- und -Abrechnungsverordnung (20/3870) befasst. Wie die Bundesregierung in dem Entwurf des Herkunftsnachweisregistergesetzes (HkNRG) ausführt, soll es voraussichtlich ab dem 01.01.2024 neben dem schon bestehenden Herkunftsnachweisregister für Strom aus erneuerbaren Energien auch ein Herkunftsnachweisregister für die gasförmigen Energieträger Gas und Wasserstoff geben. weiterlesen…

Dekarbonisierung und Arbeitsmarkt

Weltweit jeder vierte Arbeitsplatz vom Klimawandel betroffen, Wachstumspotenzial für neue Jobs überwiegt

Mehr als 800 Millionen Arbeitsplätze weltweit – etwa ein Viertel der heutigen Erwerbsbevölkerung – sind durch die Auswirkungen des Klimawandels und der wirtschaftlichen Transformation zu Netto-Null-Emissionen betroffen. Das ist eines der Ergebnisse der Deloitte-Studie „Work toward net zero“, die am 08.11.2022 im Rahmen der Weltklimakonferenz COP27 in Scharm El-Scheich vorgestellt wurde. Diese zeigt auf, wie eine aktive Transformationspolitik den Weg für eine emissionsarme Wirtschaft mit mehr Arbeitsplätzen sowie neuen Tätigkeiten und Kompetenzen bereiten kann, während gleichzeitig die Folgen des Klimawandels abgemildert werden. weiterlesen…

Biokraftstoffe übererfüllen THG-Quote 2021 deutlich

15 Millionen Tonnen CO2

Die Mineralölindustrie hat die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) 2021 deutlich übererfüllt, so eine Medienmitteilung des Biokraftstoffverbandes vom 10.11.2022. Insgesamt wurden dadurch nach aktuellen Angaben der Generalzolldirektion (GZD) über 15 Millionen Tonnen CO2-Reduzierung angerechnet. Dies entspricht einer Minderung in Höhe von 7,26 Prozent; gesetzlich vorgeschrieben waren lediglich sechs Prozent. weiterlesen…

Korrosionsschutz auf hoher See

Offshore-Windenergie: BAM und EnBW testen

Beim beschleunigten Ausbau der Windenergie kommt dem Offshore-Bereich eine besondere Bedeutung zu. Auf hoher See gefährdet jedoch insbesondere Korrosion die Sicherheit und Langlebigkeit der Anlagen. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat jetzt laut einer Medienmitteilung vom 08.11.2022 zusammen mit der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) eine einzigartige Versuchskampagne gestartet, um die Entwicklung von Schutzsystemen voranzutreiben. weiterlesen…

Heizungsindustrie treibt Wärmepumpenhochlauf voran

Hersteller investieren massiv und fordern Beseitigung von Markthemmnissen

In Berlin trafen sich am Vertreter von Unternehmen, Verbänden und Politik zum zweiten Wärmepumpengipfel. Im Kern ging es wie schon beim ersten Gipfel vor rund einem halben Jahr um die Frage, wie der Hochlauf der Wärmepumpentechnologie organisiert werden kann. Bundesregierung und Branche wollen ab 2024 jährlich 500.000 Geräte installieren. Dazu bekannten sich vor einem halben Jahr alle Beteiligten im Rahmen einer Absichtserklärung. (Foto: Wärmepumpe – © HarmvdB auf Pixabay) weiterlesen…