Schwimmende Barriere zum Schutz der Meere

Industriedesigner der Bergischen Uni gewinnt James Dyson Award 

Schwimmende Einkaufstüten und Dosen im Meer, Tiere, die sich im Plastik verfangen. Diese Bilder kennt jeder. Trashboom ist eine schwimmende Barriere, die Plastikmüll in Flüssen stoppt und verhindert, dass er in die Ozeane gelangt. Entwickelt hat diesen Mechanismus der Industrie- und Grafikdesigner Moritz Schulz von der Bergischen Universität Wuppertal. Mit seiner Erfindung hat er jetzt den James Dyson Award 2022 in Deutschland gewonnen. (Foto: Das Projekt Trashboom dient dem Schutz der Meere – © Plastic Fischer) weiterlesen…

359 MWh am Tag

Siemens-Gamesa-Flaggschiff stellt neuen 24h-Erzeugerrekord auf

Siemens Gamesa hat einen neuen Rekord in der Windstromerzeugung aufgestellt. Mit 359 Megawattstunden an einem einzigen Tag hat der Prototyp der aktuell leistungsstärksten und größten installierten Offshore-Windturbine der Welt 14-222 DD eine Leistungsabgabe wie noch kein anderes System davor erreicht. Nur 10 Monate, nachdem sie im dänischen Testzentrum Østerild ihren ersten Strom produziert und ins Netz eingespeist hatte, erreichte die neue Windturbine diese Spitzenleistung. Nach Siemens-Gamesa-Angaben könnte mit der am Spitzentag erzeugten Strommenge ein Elektro-Mittelklasseauto rund 1,8 Millionen Kilometer weit fahren. weiterlesen…

Buchtipp: Countdown – unsere Zeit läuft ab

Mojib Latif: „Was wir der Klimakatastrophe noch entgegensetzen können.“

Der neueste Bericht des Weltklimarats hat es auf dramatische Weise bestätigt: Bereits heute bestimmt der Klimawandel unseren Alltag massiv. Und sein Einfluss wird schneller wachsen, als bislang angenommen. Nicht nur weltweit, auch in Deutschland häufen sich Phänomene wie extreme Hitze, lang anhaltende Dürre, Starkniederschläge mit Überschwemmungen. Und auch wir müssen uns die Frage stellen, wie sicher unsere Versorgung mit Trinkwasser ist. Die globalen Folgen des Klimawandels sind nicht absehbar, eine weitreichende Veränderung der Weltordnung und Weltwirtschaft ist nicht auszuschließen, und angesichts der drohenden neuen Fluchtbewegungen kann die innenpolitische Stabilität vieler Staaten ins Wanken geraten. weiterlesen…

Scholz bei acatech: „Wissenschaft Raum lassen, ihre Magie zu entfalten“

20 Jahre Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Bei seiner Festrede über Innovationspolitik zum 20-jährigen Bestehen der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) am 18.10.2022 hat Bundeskanzler Scholz den hohen Stellenwert der Wissenschaft gerade in Krisenzeiten hervorgehoben. Wenn alte Gewissheiten zerstört würden, brauche es mehr denn je „Zauberkunst“, sagte er. Scholz dankte acatech für ihre Arbeit im Zukunftsrat. Das Gremium helfe, Innovationen voranzubringen und technologische Trends früh zu erkennen. weiterlesen…

Agora-E-Wende: Durchbruch für die Wärmepumpe

Praxisoptionen für eine effiziente Wärmewende im Gebäudebestand

Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und die daraus entstandene fossile Energiekrise zwingen uns, so schnell wie möglich unabhängig von russischem Gas zu werden. Gleichzeitig drängt die Klimakrise: Zum Erreichen der Klimaziele müssen wir die Wärmewende hin zu klimaneutralen Gebäuden massiv beschleunigen – so der Think-Tank Agora-Energiewende in einer Veröffentlichung unter dem Titel „Durchbruch für die Wärmepumpe“. (Titel: Durchbruch für die Wärmepumpe – © Agora-Energiewende) weiterlesen…

Gegen „sachwidrige Diskriminierung von Bioenergie durch CO2-Preis“

Weitreichende Einschnitte drohen durch BEHG-Änderung

Mit der Änderung des Brennstoffemissionshandels-Gesetzes (BEHG) sollen Kohle und Abfälle in den nationalen CO2-Preis einbezogen werden, jedoch sind auch weitreichende Einschnitte in die Bioenergie geplant. Vor der anstehenden Beschlussfassung durch den Deutschen Bundestag appelliert Sandra Rostek, Leiterin des Hauptstadtbüro Bioenergie (HBB), im Namen der Verbändegemeinschaft an die Abgeordneten, die Bioenergie nicht sachwidrig zu diskriminieren. weiterlesen…

Umweltschonende Kreislauflösungen

Studie belegt: Kreisläufe schützen die Umwelt

In der Studie „resources SAVED by recycling“ analysierte Fraunhofer UMSICHT für den Kreislaufdienstleister Interzero, welche klimabedingten Umweltschäden sich mit Kreislauflösungen vermeiden lassen und wie hoch die daraus resultierenden Einsparpotenziale sind. Das Ergebnis: Im Jahr 2021 konnte Interzero eine Million Treibhausgasemissionen einsparen und 12,5 Millionen Tonnen Primärressourcen schonen und damit Kosten in Höhe von 199 Millionen Euro für klimabedingte Umweltschäden vermeiden. Weitere Details der Studie präsentiert Interzero auf der K 2022. (Titel: resources SAVED by recycling – © interzero) weiterlesen…

Ariadne: Deutschland auf dem Weg aus der Gaskrise

Klimaschutz und Energiesouveränität vereinen

Knappheiten und hohe Preise: Wege aus der Gaskrise für Deutschland will eine Untersuchung aufzeigen. Von kurzfristigen Interventionen für die Energiesicherheit bis hin zu längerfristigen Weichenstellungen für den Kurs auf Klimaneutralität sind in den Sektoren Gebäude, Industrie und Energiewirtschaft massive Einsparungen beim Gasverbrauch unerlässlich. Mehr als 30 Fachleute des vom BMBF geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne buchstabieren erstmals in einem Modell- und Szenarienvergleich aus, welche Stellschrauben und Spielräume zur Verfügung stehen. Sie zeigen, dass Klimaschutz und Energiesouveränität miteinander vereinbar sind. weiterlesen…

Recycling-Allianz gegen Meeresplastik

Indonesische und deutsche Unternehmen schließen langfristigen Vertrag über Ocean Plastic-Verwertung

Die indonesische Organisation RIO Oceans Integrity ltd. und die deutsche ASCON Resource Management Holding GmbH haben am 01.10.2022 einen langfristigen Recyclingvertrag geschlossen. Mit der Zusammenarbeit sollen laut einer Medienmitteilung vom 16.10.2022 weltweit durch RIO gesammelte Kunststoffe aus Flüssen, an Stränden und in den Ozeanen in einer Kreislaufwirtschaft sinnvoll und effizient werkstofflicher Verwertung zuzuführen. weiterlesen…

Klimaerwärmung führt zu Algenwachstum

Seen weltweit werden grüner, große Seen jedoch blauer

Ob ein See blau oder grün erscheint, hängt auch mit dem Chlorophyll-a Gehalt zusammen. Forschende unter Leitung des IGB haben anhand von Satellitendaten Rückschlüsse auf die Konzentrationen des grünen Farbstoffs gezogen, der von Algen gebildet wird. Sie zeigten, dass 63 Prozent der Seen seit 1997 grüner geworden sind. Betrachtet man jedoch die Seenfläche als Gesamtheit, so kehrt sich dieser Trend um: Etwa 56 Prozent der gesamten Oberfläche von Seen sind bis 2020 blauer geworden. Dies hängt damit zusammen, dass tendenziell das Algenwachstum zugenommen hat, in großen Seen in den letzten zwanzig Jahren jedoch zurückgegangen ist. weiterlesen…