Energiewende-Projekt „HyDeal“

Mega-Vorhaben soll grünen Wasserstoff von Spanien nach Frankreich und Deutschland bringen

Im Rahmen eines neuen europäischen Projekts namens Hydeal soll Wasserstoff per Pipelines aus Spanien zu wettbewerbsfähigen Preisen zu Abnehmern in Spanien, Frankreich und Deutschland gebracht werden, wie das Handelsblatt am 12.01.2021 berichtete. Dafür sollen auch bestehende Gasfernleitungen umgewidmet werden. An dem geplanten Großprojekt sollen nach Informationen des Handelsblatts Unternehmen aus Spanien Deutschland und Frankreich (u.a. der französische Energiekonzern Engie) und beteiligt sein. weiterlesen…

Negative Emissionen sinnvoll

CO2-Entnahme aus der Atmosphäre schon heute effizient möglich

Fast gleichzeitig mit Forschern aus San Diego, Kalifornien (siehe: solarify.eu/dac-auf-dem-pruefstand) veröffentlichten RWTH-Wissenschaftler in Nature Energy Ergebnisse Ihrer Untersuchungen negativer Emissionen und anderer Umweltwirkungen durch direkte Abscheidung von Kohlendioxid aus der Luft.
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Weltnaturerbe in Flammen

Das Pantanal ist „Bedrohter See des Jahres“ – 2021 schon zum zweiten Mal

Ein trauriger Rekord: Als erstes Feuchtgebiet erhält das Pantanal (Mato Grosso, Brasilien) bereits zum zweiten Mal den Titel „Bedrohter See des Jahres“. Die Auszeichnung verleihen der Global Nature Fund (GNF) und das Netzwerk Living Lakes jährlich anlässlich des „World Wetlands Day“ am 2. Februar an einen See oder ein Feuchtgebiet, das durch den Eingriff des Menschen massiv gefährdet ist. Weltweit bekannt wurde das südamerikanische Naturwunder durch die verheerenden Brände im Sommer 2020. (Foto: Notstand im Pantanal – © ecodebate.com.br – EBC (CC BY-NC-SA 3.0) weiterlesen…

28 Prozent EE-Anteil im Verkehrssektor bis 2030

Schulze: „fördern Kraftstoffe, die Klima schützen, ohne Natur zu zerstören““

Die Bundesregierung hat am 03.02.2021 auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze beschlossen, den Anteil Erneuerbarer Energien im Verkehrssektor bis 2030 auf 28 Prozent anzuheben. Damit geht Deutschland deutlich über die EU-Vorgaben von 14 Prozent hinaus. Neben stärkeren Anreizen für grünen Wasserstoff, neue Ladesäulen und fortschrittliche Biokraftstoffe, die aus Reststoffen statt aus Nahrungsmitteln gewonnen werden, sieht die Gesetzesänderung auch den schrittweisen Ausstieg für Biokraftstoffe aus Palmöl vor. weiterlesen…

SPD wird ökologisch

Vorbereitung auf Bundestagswahlkampf

Die SPD will den nachhaltigen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft ins Zentrum ihres Bundestagswahlkampfs stellen: Den menschengemachten Klimawandel aufzuhalten, sei „eine gigantische Aufgabe“, sagte Kanzlerkandidat Olaf Scholz bei einer digitalen Vorstandsklausur seiner Partei am 07.09.2021, so die Berliner taz: „Die Scholz-SPD setzt, neben sozialem Ausgleich, auf eine Renaissance des bundesrepublikanischen Korporatismus – grün eingefärbt.“ Der Kanzlerkandidat nennt die Pläne notwendig und finanzierbar. weiterlesen…

Treibstoffe aus Plastik

Umwandlung von Polyolefinabfällen (Jahresproduktion ca. 215 Millionen Tonnen) in flüssige Alkane

Einmal gebrauchte Plastikgegenstände (sogenannte Abfall-Polyolefine) wie etwa Flaschen oder Verpackungen werden nach einmaligem Gebrauch weggeworfen – der Plastikabfall in und auf den Meeren nimmt unübersehbare Ausmaße an; bisher war die Verbrennung („thermischer Hochtemperatur-Abbau“) die einzige Möglichkeit der Entsorgung. weiterlesen…

Europa übernimmt Führung bei E-Autos

Power2Drive Europe 2021 meldet Erfolgsgeschichte

Fast 1,4 Millionen batterieelektrische Autos (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV) wurden 2020 in Europa zugelassen, so die neuesten Zahlen der Datenbank für Informationen rund um batterieelektrische Fahrzeuge EV-Volumes laut einer Medienmitteilung von Power2Drive 2021. Das sind 137 Prozent mehr als 2019 – und das in einem Gesamtfahrzeugmarkt, der im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent rückläufig war. Damit hat Europa China als Wachstumsmotor der E-Mobilität abgelöst. Im Rahmen der Power2Drive Europe 2021 trifft sich das „Who-is-Who“ der Branche im Bereich E-Fahrzeuge und intelligente Ladelösungen. weiterlesen…

Klimawandel an Entstehung von Corona-Viren beteiligt?

Womöglich wichtige Rolle bei SARS-CoV-2

Globale Treibhausgasemissionen haben im Laufe des letzten Jahrhunderts den wahrscheinlichen Ursprungsort von SARS-CoV-2 in Südchina zu einem Hotspot für Coronaviren gemacht, die von Fledermäusen übertragen werden. Klimatische Veränderungen in dieser Region haben das Wachstum von Waldgebieten befördert, die Fledermäusen geeignete Habitate bieten. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von Wissenschaftlern der Universität Cambridge, des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universität Hawai’i-Manoa. Die am 05.02.2021 in Science of the Total Environment veröffentlichte Studie liefert einen Mechanismus, der dem Klimawandel eine direkte Rolle bei der Entstehung von SARS-CoV-2 zuweisen könnte – dem Virus, das die COVID-19-Pandemie verursachte (Foto: Fledermaus © Nadine Trief auf Pixabay). weiterlesen…

Wissenschaftler und Politiker der Welt ermuntern Biden

153 Führungspersönlichkeiten aus aller Welt schreiben Brief: „Sie können als ‚Klima-Präsident‘ in Erinnerung bleiben“

Am 24.01.2021 haben 153 Persönlichkeiten, Weltpolitiker, Aktivisten, CEOs, Wahlbeamte, NGO-Leiter, aktuelle und ehemalige Regierungsbeamte und andere Personen des öffentlichen Lebens aus der ganzen Welt einen Brief an Präsident Joe Biden veröffentlicht, in dem sie ihn ermutigen, „Klima-Präsident“ zu werden, der sich der Dringlichkeit dieses Augenblicks stellt, indem er „mutig Führung“ ausübt, um die Klimakrise anzugehen. Der auch von PIK-Direktor Johan Rockström unterzeichnete Brief (auf der Seite von climatepower2020.org/) erschien als ganzseitige Anzeige am gleichen Tag in der New York Times (ist aber auf der Webseite nicht auffindbar) – (Foto: Amerikanische Flagge – © von Capri23auto auf Pixabay) weiterlesen…

Dotierte C-Anoden erhöhen Leistung

Aufgeladen: Revolutionierung wiederaufladbarer Natrium-Ionen-Batterien

Die Dotierung von Kohlenstoff-Anodenmaterial mit verschiedenen Atomen erhöht Leistung und Stabilität von Natrium-Ionen-Batterien, zeigte jetzt ein Wissenschaftlerteam der Korea Maritime and Ocean University. Die Natrium-Ionen-Technologie wäre eine billigere Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien, wenn nur ihre Neigung zur Selbstzerstörung gebändigt werden könnte. Einer der Gründe für die Selbstzerstörung der Natrium-Ionen, so die Universität, ist, dass sie mit Graphitanoden thermodynamisch instabil sind. Das koreanische Anodenmaterial hat bereits 11.000 Lade-Entlade-Zyklen bei 100 A/g überstanden. weiterlesen…