Schulze bei COP25: „Wir brauchen eine globale Strategie für grünen Wasserstoff“

BMU gründet internationale Wissens- und Vernetzungsplattform für E-Fuel aus Ökostrom

Das Bundesumweltministerium will – einer Medienmitteilung zufolge – die internationale Zusammenarbeit bei nachhaltigen synthetischen Brenn-, Kraft- und Grundstoffen aus Ökostrom (Power-to-X) ausbauen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze kündigte dazu am 10.12.2019 im Rahmen der Weltklimakonferenz COP25 in Madrid den Aufbau eines Power-to-X-Sekretariats an, das künftig die Plattform für ein internationales Power-to-X-Netzwerk bilden soll. Das Sekretariat wird seinen Sitz in Berlin haben. weiterlesen…

DUH-Dienstwagencheck: „Schaufahren gegen den Klimaschutz“

Erstmals sogar steigende CO2-Emissionen bei Dienstwagen von Regierungspolitikern

Die Ergebnisse der 13. Dienstwagenumfrage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) unter Spitzenpolitikern dokumentieren ausgerechnet während der Weltklimakonferenz erstmals sogar ansteigende Klimagasemissionen: Kein einziger Dienstwagen der Regierungspolitiker in Bund und Ländern halte laut einer DUH–Medienmitteilung vom 09.12.2019 im Realbetrieb den EU-Flottengrenzwert für CO2 ein: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer fährt seinem Kabinett mit schlechtem Beispiel voraus: Sein Dienstwagen hat den höchsten realen CO2-Ausstoß. Dagegen fährt der Bremer Regierungschef Andreas Bovenschulte auf Länderebenemit dem CO2-ärmsten Pkw. Erneuter Negativspitzenreiter unter allen Länderchefs ist Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller.“ weiterlesen…

US-Atommüll-Deponie im Pazifik droht aufzubrechen

Folge des Klimawandels

Seit dem Kalten Krieg liegen Tonnen von Atommüll in einem Betonbunker auf Runit Island (Marshallinseln). Der droht nun den Ozean zu verseuchen – Schuld ist der Klimawandel, der seinerseits die niedrig liegenden Inseln in nicht mehr ferner Zukunft überschwemmen wird. Das schreibt Barbara Barkhausen am 09.12.2019 in der Frankfurter Rundschau. (Foto:1.3.1954: Explosion der 15-Megatonnen-Wasserstoffbombe Castel Bravo. Sie sprengte einen 75 Meter tiefen und 1,5 Kilometer großen Krater in das Bikini-Atoll und verteilte radioaktiven Fallout über vier Kontinente. Die freigesetzte Energie entsprach 15 Megatonnen TNT – mehr als das Tausendfache der Atombombe von Hiroshima – © United States Department of Energy – US gov, Gemeinfrei) weiterlesen…

EU-Kommission genehmigt Milliarden-Staatshilfen für Batteriezellen-Allianz

Europa bündelt Kapazitäten zur Batteriezellherstellung

Die Brüsseler Wettbewerbshüter haben die geplanten Staatsbeihilfen mehrerer EU-Mitgliedsstaaten zum Aufbau einer Batteriezellen-Fertigung in Europa in Höhe von insgesamt 3,2 Milliarden Euro gebilligt. Wettbewerbskommissarin Vestager erklärte, sie sehe keine drohende übermäßige Verfälschung des Wettbewerbs – als wichtiges Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse könne der Plan umgesetzt werden. weiterlesen…

Neu: Konzentriertes Sonnenlicht direkt für Industrieprozesse einsetzen

Heliogen erreicht mit Ultra-CSP Temperaturen jenseits der 1.000 Grad

Heliogen, ein Solarunternehmen in Lancaster, Kalifornien, das Sonnenlicht in Kraftstoffe umwandelt, hat erstmals kommerziell Solarenergie so konzentriert, dass Temperaturen über 1.000 Grad Celsius erreicht wurden. Das kann fossile Brennstoffe in kritischen industriellen Prozessen, einschließlich der Herstellung von Zement, Stahl und Petrochemikalien, ersetzen und so die Treibhausgasemissionen drastisch reduzieren. weiterlesen…

Stadtwerke „entdecken“ Solarthermie

Solites: 2019 rund 37.000 Quadratmeter neu installiert

In Deutschland werden 2019 voraussichtlich thermische Solarkollektorfelder mit einer Gesamtfläche von rund 37.000 Quadratmetern auf Freiflächen neu installiert, meldenn Sonnenseite und Solarserver unter Berufung auf Sollites (Steinbeis). Die meisten dieser Kollektorfelder werden an städtische Fernwärmenetze angeschlossen. Während im vergangenen Jahr solarunterstützte Wärmenetze überwiegend in Form von neuen Solar-Bioenergiedörfern im ländlichen Raum an den Start gingen, ziehen 2019 etablierte Fernwärmeversorger in Ballungsräumen nach. weiterlesen…

Arktisches „Eis-Management“ gegen den Klimawandel?

AWI: Neue Geo-Engineering-Idee könnte zwar Meereisschwund, nicht aber Erwärmung bremsen

Gemäß einer viel diskutierten Geo-Engineering-Idee könnten der Meereisrückgang und die globale Erwärmung gebremst werden, indem Millionen im Eis driftender, windgetriebener Pumpen die winterliche Eisbildung in der Arktis ankurbeln. Forscher des Alfred-Wegener Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben diesen Vorschlag erstmalig in einem komplexen Klimamodell getestet und ihre Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift Earth’s Future veröffentlicht. Dabei kommen sie zu ernüchternden Ergebnissen: Zwar könnten eisfreie Sommer um einige Jahrzehnte hinausgezögert werden. Außerhalb der Arktis würde dieser massive Eingriff jedoch keine nennenswerte Abkühlung mit sich bringen. weiterlesen…

Stromgewinnung aus Elektrochemie von Batterien anstelle von Druck oder Membranen

Stanford-Forscher nutzen „blaue“ Energie aus Mischung von Süß- und Meerwasser

Kläranlage am Flughafen Barcelona - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify„Salz ist Macht“, beginnt Rob Jordan von der Stanford University seinen Artikel über eine neue Form der Energiegewinnung: „Es mag wie Alchemie klingen, aber die Energie an Orten, an denen sich Salz- und Süßwasser vermischen, könnte eine ergiebige Quelle für Erneuerbare Energien sein. Stanford-Forscher haben eine erschwingliche, langlebige Batterie-Technologie entwickelt, die diese sogenannte blaue Energie nutzen kann.“ Das bereits am 08.07.2019 in ACS Omega der American Chemical Society veröffentlichte Papier beschreibt die Batterie und empfiehlt, mit ihr Küstenkläranlagen energieunabhängig zu machen., und nicht nur die. weiterlesen…

Sondergipfel von Bund und Ländern zur Energiewende

Im Januar 2020 Einigung bei Klima- und Energiefragen suchen

Legislative und Exekutive - das Bundeskanzleramt vom Paul-Löbe-Haus des Bundestags aus gesehen - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyNach einem Treffen der Länder-Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Merkel wollen beide Seiten im Januar 2020 möglichst eine Einigung bei Klima- und Energiefragen zu erreichen versuchen. Merkel kündigte an, dass dann auch die wichtigen Fragen zum weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien geklärt werden sollen, berichtete Sandra Enkhardt am 06.12.2019 im Portal pv magazine. weiterlesen…

Mittelstand fordert mehr Mut beim Klimaschutz von Regierung

Offener Brief der BVMW-Kommission für Energie und nachhaltiges Wirtschaften

CO2-Bepreisung - Montage © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDer Erhalt der deutschen Wirtschaftskraft im Wandel hin zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Wirtschaftsweise ist nur mit einem starken Mittelstand möglich, so der Bundesverband mittelständische Wirtschaft in einer Medienmitteilung – der Zusammenschluss fordert deshalb die Bundesregierung auf, „die völkerrechtlich vereinbarten Klimaziele endlich ernst zu nehmen und diese mit glaubwürdigen Maßnahmen zu unterlegen. Das vom Kabinett vorgelegte Klimapaket erfüllt diese Forderung nicht.“ weiterlesen…