OP-Werkzeug: Einweg soll zurück in die Produktion

Einweg-Werkzeug aus dem OP besteht aus Edelstahl und hochwertigen Kunststoffen. Nach einer einzigen Operation landet es trotzdem im Ofen. Jetzt sammeln 16 Kliniken es für den Kreislauf. Seit Oktober sammeln 16 Kliniken in Deutschland ihre benutzten Einweginstrumente. Skalpelle, Pinzetten und Klemmen werden nicht mehr zusammen mit dem übrigen Klinikabfall verbrannt, sondern kommen in eigene Behälter. weiterlesen…

Urban Mining: München fördert Wiederverwendung von Bauteilen

München zahlt ab September bis zu 400.000 Euro für Bauprojekte, die alte Bauteile wiederverwenden. Nicht recyceln, wiederverwenden. Dieser Unterschied ist entscheidend dafür, ob die Kreislaufwirtschaft im Bau funktioniert. Die Stadt München stellt zwei Millionen Euro für zirkuläres Bauen in einem neuen Fördertopf bereit. Gefördert wird nicht das Recycling von Abbruchmaterial, sondern die Stufe darüber: dass weiterlesen…

Änderung am Kreislaufwirtschaftsgesetz: Chemisches Recycling soll Lücke füllen

Der Streit um die Kreislaufwirtschaft läuft. Das Umweltministerium baut das Kreislaufwirtschaftsgesetz um. Chemisches Recycling soll künftig gleichrangig neben dem klassischen Recycling stehen. Die Entsorger sehen hier Gefahren für die Branche. Das Bundesumweltministerium hat den Entwurf zur Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) in die Anhörung gegeben. Bis zum 7. August haben Verbände und Länder die Möglichkeit, Stellung weiterlesen…

Vernichtungsverbot für Textilien kommt mit Hintertüren

Bisher ist es günstiger, unverkaufte Kleidung zu schreddern, als sie zu lagern. Ab dem 19. Juli verbietet die EU das. Doch das Gesetz kommt mit so vielen Ausnahmen, dass der bvse schon vom „Schweizer Käse“ spricht. Der Textilkonsum zählt laut Europäischer Umweltagentur zu den vier größten Umweltbelastungen in der EU. Die Branche verursacht nach Schätzungen weiterlesen…