Immer noch Abschalteinrichtungen bei VW?

KBA droht Audi – VW dementiert, Audi gelassen – VW muss zahlen

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte weitet sich aus: Laut SWR sind offenbar auch neue VW-Dieselmotoren manipuliert, um Abgastests automatisch zu erkennen. Der Konzern dementiert. VW-Tochter Audi muss binnen zwei Wochen einen genauen Plan vorlegen, wie alle im Zuge der Abgasschummeleien beanstandeten Fahrzeuge in einen gesetzeskonformen Zustand gebracht werden. Andernfalls drohen Zwangsgelder. Der Autobauer gibt sich gelassen. weiterlesen…

Abgasskandal: Immer mehr Klagen erfolgreich

RBB-Kontraste: Manche VW-Diesel wegen “Thermofenster” nach Update schmutziger

VW-Diesel stoßen trotz Software-Updates noch immer zuviel Schadstoffe aus. Wie das ARD-Politikmagazin Kontraste (RBB: „Diesel-Skandal – Immer noch illegale Abschalteinrichtungen in VW-Modellen?”) herausfand, wird die Abgasreinigung deutlich gedrosselt, sobald die Temperatur unter 15 Grad fällt oder über 33 Grad steigen. Neues Wort: “Thermofenster”. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer hat zahlreiche Verurteilungen von Abgas-Betrügern aufgelistet.
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Energiesystemwende in Gefahr

“(Keine) Innovationsfähigkeit der Konzerne”

Die Volkswagen AG zeige – so Paul Grunow (Reiner Lemoine-Institut) in Erneuerbare Energien – warum Konzerne Innovationen lieber ausbremsen, als diese zu fördern, und warum Akteursvielfalt unbedingt notwendig ist. Die Energiewende bringe es mit sich, dass stetig neue Technologien und Anwendungen in den Markt dringen müssten. Ohne Innovationen hingegen gebe es keine Energiewende. Wer aber treibe diese Entwicklung? Welche Firmen sind in der Lage, Innovationen hervorzubringen und umzusetzen? Und was bedeutet das für innovationsfreudige regulatorische Rahmenbedingungen, die von der Politik geschaffen werden müssen? Eine wichtige Antwort liefere VW: Etablierte Konzerne erwiesen sich oft als unfähig, mit den Veränderungen Schritt zu halten – sie blockierten Innovation. Teilübernahme mit freundlicher Genehmigung von Erneuerbare Energien. weiterlesen…

DUH-Vorwürfe gegen KBA

Angesichts fortlaufenden Abgasbetruges von Porsche- und Audi seit Jahren tatenlos

Straßen-Abgasmessungen des Emissions-Kontroll-Instituts (EKI) der Deutschen Umwelthilfe zeigten extreme Stickoxidwerte bei Dieselmodellen der Hersteller Porsche und Audi. Das veröffentlichte die DUH am 02.07.2019 in Berlin als Medienmitteilung. Demnach weisen die geprüften Porsche-Diesel-Pkw der Abgasnorm Euro 5 und Euro 6 extrem hohe Schadstoffemissionen auf, doch das Kraftfahrt-Bundesamt ordnete bisher keinen Rückruf an (laut der ARD-Dokumentation “Der Fall Audi – ‘wenn das auffliegt, sind wir auch tot'” vom 01.07.2019 antworteten weder das KBA noch das BMVI auf Anfragen, bzw. Interviewbitten). Der von Audi und Porsche gemeinsam genutzte Diesel-Motor EA897 zeigte in unterschiedlichen Modellen extrem hohe Stickoxid-Emissionen im realen Fahrbetrieb. Die DUH forderte kurzfristige Hardware-Nachrüstungen für diese besonders schmutzigen Diesel von Porsche und Audi auf Kosten der Hersteller. weiterlesen…

Auch viele Benziner überschreiten Abgas-Grenzwerte

Report Mainz: Kaum wirksame Billigkatalysatoren

Nicht nur Betrugs-Diesel, sondern auch viele Benzin-Verbrennungsmotoren überschreiten die festgelegten Stickoxid-Grenzwerte. Der Grund: Es gibt kaum wirklich wirksame Austausch-Katalysatoren – ein Problem, das laut Report Mainz (“Neuer Abgasskandal?”) seit Jahren bekannt ist. Seit Jahren werden nämlich auf dem deutschen Autoteilemarkt Ersatzkatalysatoren mit deutlich niedrigerem Wirkungsgrad verkauft. weiterlesen…

CO2-Schummelei geht munter weiter

Neue EU-Abgastests können Betrügereien der Auto-Hersteller nicht verhindern

Die neue, zur Verbesserung der CO2-Emissionsprüfung von Personenkraftwagen im Labor entwickelte Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure (WLTP) bringt keine glaubwürdigen Ergebnisse und wird allein die Manipulation der Tests durch die Automobilhersteller nicht stoppen können, wie ein neuer Bericht der europäischen Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) zeigt. Der Bericht macht die Schwierigkeiten für unabhängige Tester bei der Überprüfung der CO2-Emissionen von Autos deutlich, denn die wichtigsten Daten bleiben geheim. weiterlesen…

Lesehinweis: “Autoindustrie muss abspecken”


Zu schwer

“Im Streit um geringere Abgasgrenzwerte geht es vor allem darum, wie effizient Motoren noch werden können. Das übersieht ein Kernproblem: Die Autos sind einfach zu schwer,” so Felix Creutzig am 12.10.2018 in der ZEIT. Creutzig, Gruppenleiter am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und Professor für “Climate Change and Infrastructure” an der TU Berlin war Mitautor des Transportkapitels im jüngsten IPCC-Sachstandsbericht. weiterlesen…

“…dann machen Sie nichts anderes als beinharten Populismus”


Scheuer-Rede zum Abgasskandal

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung hat eine Rede verschickt, die der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und Ex-CSU-Generalsekretär, Andreas Scheuer, in der Aktuellen Stunde zum Thema Abgasskandal am 28.09.2018 vor dem Deutschen Bundestag in Berlin gehalten hat, in der er sich nahezu durchgängig am grünen Fraktions-Vize Oliver Krischer abarbeitete. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Abgasskandal: “Scheuer muss liefern”


Merkel trifft Autobosse auf Krisengipfel – Porsche schickt Diesel ins Museum

Der Druck der abstürzenden Umfragewerte wird immer stärker. Neben der Maaßen-Affäre gelten vor allem der Abgasskandal samt drohender Diesel-Fahrverbote und die dreiste Weigerung der Kfz-Schmiede, trotz Milliardengewinnen nachzurüsten, als Grund für die Wählerflucht aus der großen Koalition. Also lenkt Bundeskanzlerin Angela Merkel Medienberichten zufolge ein: Sie will jetzt doch Hardware-Nachrüstungen, zunächst mindestens für ältere Diesel der Schadstoffklasse 5, damit diese nicht von Fahrverboten betroffen wären. weiterlesen…

Kartellermittlungen gegen deutsche Autobauer


EU-Kommission verschärft Untersuchung

Der Abgasskandal und der Streit um die Nachrüstungen trotz Milliardengewinnen belasten die Autobranche massiv. Als ob das nicht schon genug ist: Jetzt stehen deutsche Autobauer auch noch unter Kartellverdacht – die EU-Kommission verschärfte nämlich jetzt ihre Kartellermittlungen gegen fünf deutsche Autokonzerne – wie zahlreiche Medien über eine EU-Medienmitteilung vom 18.09.2018 berichteten. weiterlesen…