Grüner Wasserstoff – gut fürs Klima, blauer Wasserstoff nicht

Blauer Wasserstoff – Das neue Täuschungsmanöver der klimaschädlichen Erdgasindustrie

Blauer Wasserstoff, ein neuer Begriff, taucht plötzlich auf. Nachdem Klimaschützer immer vehementer eine Nullemissionswirtschaft fordetern, zu der auch grüner Wasserstoff gehöre, versuche die Erdgaswirtschaft erneut mit einem neuen Begriff in der Öffentlichkeit Aktivitäten für den Klimaschutz vorzutäuschen, warnt der Präsident der Energy Watch Group, Hans-Josef Fell. Sein Kommentar vom 18.10.2019. weiterlesen…

10x so viel PV bis 2030 für Klimaziele nötig

Energiewendeausblick von DNV GL: Zehn Empfehlungen

Nur wenn weltweit zehnmal mehr Photovoltaik als heute zugebaut werden, sind die globale Erwärmung langfristig unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und die Pariser Klimaziele erreichbar, schreibt Sandra Enkhardt am 11.09.2019 in pv magazine. Auch die Windkraft muss um das Fünffache ausgebaut und die Batterieproduktion sogar um das Fünfzigfache steigen, wenn die Klimaerwärmung deutlich unter 2 Grad Celsius gehalten werden soll. Das derzeitige Tempo bei der globalen Energiewende halten die Analysten für unzureichend. Insgesamt empfehlen sie zehn Maßnahmen, um die Pariser Klimaziele Wirklichkeit werden zu lassen. weiterlesen…

„Abkehr vom Pariser Übereinkommen findet keine Nachahmer“

USA beim Kampf gegen Meeresmüll dabei

Am 15. und 16. Juni 2019 trafen sich (zum ersten Mal in der Geschichte der G20 im japanischen Karuizawa) die Umwelt- und Energieminister. Ziel der japanischen Präsidentschaft war ein gemeinsames Kommuniqué der G20-Energie- und Umweltminister, das einer Medienmitteilung vom 16.06.2019 zufolge zum Abschluss herausgegeben wurde. Die G20 verständigten sich darin über wichtige Handlungsfelder im Klima-, Meeres- und Ressourcenschutz. Umwelt-Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter leitete die deutsche Delegation; ihr Fazit: „Die Abkehr vom Pariser Übereinkommen findet keine Nachahmer“. weiterlesen…

Umweltministerin für CCS

Ungeachtet der Kritik von Umweltverbänden

Entgegen der Einwände von Umweltverbänden hat sich Bundesumweltministerin Svenja Schulze für die Einlagerung von CO2 im Boden (CCS) ausgesprochen; das könnte, meint sie, nach ein Beitrag sein, um die deutschen Klimaziele zu erreichen. Gegen CCS habe es lange Widerstand gegeben, weil es die Kohleverstromung verlängern helfen sollte. Mit dem Kohleausstieg habe sich dieser Einwand erledigt, sagte Schulze dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). weiterlesen…

Weltgrößtes CCS-Projekt

strong>10 Mio. t CO2 in leere Gaskavernen unter der Nordsee

Drei der größten Häfen Europas – Rotterdam (Foto unten), Antwerpen und Gent (North Sea Port: Gent-Terneuzen-Vlissingen) – , die ein Drittel der gesamten Treibhausgasemissionen aus der Region Belgien, Niederlande und Luxemburg verursachen, wollen CO2 in ein riesige Unterwasserreservoirs leiten, berichtet Daniel Boffey am 09.05.2019 für den Guardian (s.a. spiegel.de/weltweit-groesste-co2-lagerflaeche-geplant). Die porösen Sandsteinhohlräume sollen genutzt werden, um im Rahmen des weltweit größten Projekts dieser Art 10 Millionen Tonnen abgetrennte CO2-Emissionen etwa drei Kilometer unter dem Nordseeboden zu speichern. weiterlesen…

Erstmals Negativ-Emisssionen aus Biomasse

Britisches EVU startet CCS aus Holzschnitzelverbrennung

In ihrem Sonderbericht zu 1,5-Grad-Erderwärmung (siehe: solarify.eu/sputet-euch) planten die IPCC-Forscher negative Emissionen (CCS, CCU) fest ein – es sei unumgänglich, dass der Atmosphäre künftig CO2 entzogen werde. Englands größter Stromanbieter Drax hat zumindest einen Anfang gemacht und eine CO2-Abscheidungsanlage in Betrieb genommen. Mit der Technik soll der Atmosphäre eine Tonne CO2 am Tag entzogen werden, berichtet die BBC. weiterlesen…

Nutzung und Speicherung von CO2 fortentwickeln

Optionen des Klimaschutzes

Deutschland wird sein Klimaschutzziel für 2020 verfehlen. Die Nutzung und Speicherung von Kohlendioxid (CCU, CCS) aus Industrieprozessen könnte eine Lücke im Klimaschutz schließen. Das Ob und Wie dieser Technologien muss jetzt, so eine Medienmitteilung von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften vom 25.09.2018, öffentlich diskutiert werden, damit notwendige Infrastrukturen geplant, genehmigt und errichtet werden können. Nur dann wären sie ab 2030 als wirksame Klimaschutzmaßnahmen einsatzfähig. Die entsprechende acatech-Position haben Experten aus der Wissenschaft, aus Gewerkschaften und Umweltverbänden, aus Ämtern, Behörden und der Industrie gemeinsam erarbeitet. weiterlesen…

Altmaier lässt CCS-Speicher, E-Mobilitäts-Oberleitungen und LNG-Infrastruktur prüfen

Gutachten im Vergabeprozess

Wie die Portale energate und SPIEGEL-Online meldeten, will das BMWi unter anderem untersuchen lassen, ob Deutschland eine eigene CCS-Infrastruktur aufbauen soll. Der Prüfauftrag sei Teil eines sich derzeit im Auftrags-Vergabeprozess befindenden externen Gutachtens über die langfristigen Anforderungen an Infrastrukturen im Rahmen der Energiewende. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen innerhalb von zwei Jahren vorliegen. weiterlesen…

US-„Clean Coal“ nur teilweise erfolgreich

US-Projekt „Saubere Kohle“ in Mississippi gescheitert

Aus den Energieperspektiven 02/2018 und (01-2018) des MPI für Plasmaphysik: In einem der größten Kohlekraftwerke der USA im texanischen Thompsons, W. A. Parish, ist im Januar 2017 das weltgrößte System zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid in Betrieb gegangen: Petra Nova (Energie-Perspektiven 1/17). Aus dem Rauchgas einer der acht Kraftwerks­einheiten trennt sie seither den Großteil des Kohlendioxids ab – mehr als eine Million Tonnen während der ersten zehn Betriebsmonate, meldete der Betreiber NRG. Eine andere Form (die Vorab-Abscheidung in Kemper County) ist dagegen gescheitert. weiterlesen…

CO2-Extraktion aus der Luft bald wirtschaftlich?

Kanadisches Unternehmen legt Untersuchung vor

Die Kohlendioxid-Extraktion aus der Luft ist möglicherweise nicht so teuer, wie Wissenschaftler dachten. Die geschätzten Kosten dieser Geo-Engineering-Technologie sind Experten zugolge seit einer Analyse im Jahr 2011 gesunken. CO2 aus der Atmosphäre abzuscheiden, könnte mehr sein als nur eine teure Strategie zur Vermeidung von Klimakatastrophen. Eine am 07.06.2018 im Magazin Joule veröffentlichte detaillierte wirtschaftliche Analyse deutet darauf hin, dass sich die Geo-Engineering-Technologie der Wirtschaftlichkeit nähert. weiterlesen…