Corona: Fluggesellschaften wollen Kohlenstoff-Deal abschwächen

Industrie: “Überlebensfrage”

Die Fluggesellschaften drängen darauf, die Regeln des Abkommens zur Bekämpfung von Emissionen des Luftverkehrs neu zu fassen – so der Guardian am 08.04.2020. Damit handelten sich die Fluggesellschaften den Vorwurf ein, sie versuchten, “ihren Verpflichtungen auszuweichen”, aber der IATA-Chef erklärte, es sei “eine Frage des Überlebens”, da die meisten internationalen Reisen derzeit infolge der Covid-19-Krise “eingefroren” seien. weiterlesen…

“Der Milliarden-Hammer”

Autoindustrie muss mit neuen Grenzwerten zurechtkommen

“Wer in den kommenden Jahren zu viele durstige Autos verkauft, wird künftig bestraft. Der von der EU installierte Grenzwert-Mechanismus scheint einfach. Doch bei genauer Betrachtung ist er kompliziert und bietet einige Hintertürchen,” schreibt der Nachrichtensender n-tv auf seiner Webseite. Denn seit 01.01.2020 gelten EU-weit neue CO2-Grenzwerte für Pkw. Sie werden Angebot und Nachfrage massiv beeinflussen. Für Autos, das mehr als 95 g/km ausstoßen, kann der Hersteller Strafen zahlen müssen. weiterlesen…

FAZ: Das Grenzwert-Drama – 95 Gramm

Ab 2020 nur 4 Liter Benzin, oder 3,5 l Diesel

Seit 01.09.2018 gilt das weltweit harmonisierte Prüfprogramm WLTP. Es bringt realitätsnähere CO2-Prüfwerte. “Sachlich bewertet, kommen Folgerichtigkeit, Zielgenauigkeit und oft eingeforderte Steuergerechtigkeit zum Tragen”, hieß es damals in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Das WLTP-Messverfahren bildet im Vergleich zur NEFZ-Messung realitätsnähere und damit höhere CO2-Emissionswerte ab. In der Folge bringt das neue Messverfahren Veränderungen sowohl bei der Höhe der Kfz-Steuer für neu zugelassene Pkw als auch bei den Einnahmen durch die Kfz-Steuer mit sich. weiterlesen…

EU-Parlament verschärft wie erwartet CO2-Grenzwerte

Gegen Bundesregierung: Strengere Klima-Regeln für Autos

“EU-Parlament beschließt Abgas-Hammer” titelte das Billig-Blatt mit den großen Buchstabenn-tv nannte es schlicht “einen kleinen Schritt”: Mit 521 gegen 63 Stimmen hat das EU-Parlament am 27.03.2018 dem Hauptklimasünder Verkehr die gelbe Karte gezeigt – gegen den Willen der Bundesregierung und vor allem Bundesautomobil-Oberlobbyist Scheuer. Neue CO2-Grenzwerte für Autos sollen endlich den Beitrag des Verkehrs zum Klimaschutz regeln. Der längst überfällige Schritt bringt für viele unzählige Arbeitsplätze in Gefahr.
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Weniger Treibhausgas auch vom Schwerlastverkehr

EU legt CO2-Grenzwerte für Lkw und Busse fest

Spätestens von 2030 an müssen Lkw- und Bus-Hersteller, bzw. ihre Halter, Klimaschutzvorgaben einhalten, auf die sich die EU-Mitgliedsstaaten mit dem EU-Parlament nach einem Verhandlungsmarathon in den frühen Morgenstunden des 19.02.2019 geeinigt haben. Dieser Vereinbarung zufolge müssen die durchschnittlichen Kohlendioxidemissionen von 2030 um 30 Prozent niedriger liegen als noch im laufenden Jahr. Bis 2025 visiert die EU ein Zwischenziel von 15 Prozent an. Bus- und Lkw-Bauer hatten bis zuletzt versucht, strengere Regelungen zu verhindern. weiterlesen…

EU: Abgasreduzierung ohne Jobverlust

EU-Industriekommissarin Bienkowska widerspricht deutschen Autobauern

Sie glaube “nicht an diese Weltendszenarien für die Autoindustrie”, erwiderte Elzbieta Bienkowska in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe am 28.12.2018 auf Warnungen vor Arbeitsplatzverlusten durch die neuen europäischen Klimaschutzvorgaben aus der Autoindustrie. Die Europäische Kommission erwarte von dem vor Weihnachten beschlossenen CO2-Reduktionsziel sogar positive Arbeitsplatzeffekte. Eng mit dem Verbrennungsmotor verbundene Tätigkeiten würden zwar auslaufen, es würden Jobs “in anderen Sparten geschaffen”, etwa bei der elektrischen Mobilität oder Plug-in-Hybriden, “aber auch in anderen Maschinenbausektoren oder der Telekommunikation.” weiterlesen…

Gemischte Reaktionen auf EU-CO2-Höchstwerte

Strengere CO2-Reduktionsziele umstrittten

EU-Kommission, Parlament und der Rat der Mitgliedsstaaten haben sich in den so genannten Trilog-Verhandlungen darauf verständigt, dass der CO2-Ausstoß neu zugelassener Fahrzeuge bis 2030 gegenüber 2021 um 37,5 Prozent zurückgehen soll. Der europäische Kompromiss stößt – so Steffen Stierle auf EURACTIV.de – auf geteiltes Echo. weiterlesen…

EU-Parlament stimmt für niedrigere CO2-Grenzwerte bei Lastwagen


In Europa müssen künftig auch Nutzfahrzeuge Kohlendioxidausstoß reduzieren

Bei neuen Lastwagen in der Europäischen Union soll der Ausstoß des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid CO2 noch stärker sinken als bisher geplant. Das EU-Parlament stimmte dafür, dass sich die Abgase bis 2025 um 20 Prozent im Vergleich zu 2019 reduzieren sollen. Bis 2030 sollen die Emissionen 35 Prozent niedriger sein. Die EU-Kommission hatte für die erste Stufe eine Reduktion um 15 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent vorgeschlagen, wie ZEIT-online am 14.11.2018 berichtete. weiterlesen…

“…dann machen Sie nichts anderes als beinharten Populismus”


Scheuer-Rede zum Abgasskandal

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung hat eine Rede verschickt, die der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und Ex-CSU-Generalsekretär, Andreas Scheuer, in der Aktuellen Stunde zum Thema Abgasskandal am 28.09.2018 vor dem Deutschen Bundestag in Berlin gehalten hat, in der er sich nahezu durchgängig am grünen Fraktions-Vize Oliver Krischer abarbeitete. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Kraftstoffkosten und CO2-Grenzwerte senken


VZVB: Deutschland muss mehr ökologische Effizienz ermöglichen

Am 03.10.2018 stimmt das EU-Parlament über die Fortschreibung der CO2-Grenzwerte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab. Der Abstimmung zugrunde liegt der Bericht des federführenden Umweltausschusses, dessen Empfehlungen der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt. Ein ambitionierter gesetzlicher Rahmen durch die Europäische Union ist notwendig, um die Kraftstoffkosten für die Verbraucher zu verringern und den CO2-Ausstoß zu senken. weiterlesen…