Weniger Treibhausgas auch vom Schwerlastverkehr

EU legt CO2-Grenzwerte für Lkw und Busse fest

Spätestens von 2030 an müssen Lkw- und Bus-Hersteller, bzw. ihre Halter, Klimaschutzvorgaben einhalten, auf die sich die EU-Mitgliedsstaaten mit dem EU-Parlament nach einem Verhandlungsmarathon in den frühen Morgenstunden des 19.02.2019 geeinigt haben. Dieser Vereinbarung zufolge müssen die durchschnittlichen Kohlendioxidemissionen von 2030 um 30 Prozent niedriger liegen als noch im laufenden Jahr. Bis 2025 visiert die EU ein Zwischenziel von 15 Prozent an. Bus- und Lkw-Bauer hatten bis zuletzt versucht, strengere Regelungen zu verhindern. weiterlesen…

EU: Abgasreduzierung ohne Jobverlust

EU-Industriekommissarin Bienkowska widerspricht deutschen Autobauern

Sie glaube “nicht an diese Weltendszenarien für die Autoindustrie”, erwiderte Elzbieta Bienkowska in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe am 28.12.2018 auf Warnungen vor Arbeitsplatzverlusten durch die neuen europäischen Klimaschutzvorgaben aus der Autoindustrie. Die Europäische Kommission erwarte von dem vor Weihnachten beschlossenen CO2-Reduktionsziel sogar positive Arbeitsplatzeffekte. Eng mit dem Verbrennungsmotor verbundene Tätigkeiten würden zwar auslaufen, es würden Jobs “in anderen Sparten geschaffen”, etwa bei der elektrischen Mobilität oder Plug-in-Hybriden, “aber auch in anderen Maschinenbausektoren oder der Telekommunikation.” weiterlesen…

Gemischte Reaktionen auf EU-CO2-Höchstwerte

Strengere CO2-Reduktionsziele umstrittten

EU-Kommission, Parlament und der Rat der Mitgliedsstaaten haben sich in den so genannten Trilog-Verhandlungen darauf verständigt, dass der CO2-Ausstoß neu zugelassener Fahrzeuge bis 2030 gegenüber 2021 um 37,5 Prozent zurückgehen soll. Der europäische Kompromiss stößt – so Steffen Stierle auf EURACTIV.de – auf geteiltes Echo. weiterlesen…

EU-Parlament stimmt für niedrigere CO2-Grenzwerte bei Lastwagen


In Europa müssen künftig auch Nutzfahrzeuge Kohlendioxidausstoß reduzieren

Bei neuen Lastwagen in der Europäischen Union soll der Ausstoß des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid CO2 noch stärker sinken als bisher geplant. Das EU-Parlament stimmte dafür, dass sich die Abgase bis 2025 um 20 Prozent im Vergleich zu 2019 reduzieren sollen. Bis 2030 sollen die Emissionen 35 Prozent niedriger sein. Die EU-Kommission hatte für die erste Stufe eine Reduktion um 15 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent vorgeschlagen, wie ZEIT-online am 14.11.2018 berichtete. weiterlesen…

“…dann machen Sie nichts anderes als beinharten Populismus”


Scheuer-Rede zum Abgasskandal

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung hat eine Rede verschickt, die der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und Ex-CSU-Generalsekretär, Andreas Scheuer, in der Aktuellen Stunde zum Thema Abgasskandal am 28.09.2018 vor dem Deutschen Bundestag in Berlin gehalten hat, in der er sich nahezu durchgängig am grünen Fraktions-Vize Oliver Krischer abarbeitete. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Kraftstoffkosten und CO2-Grenzwerte senken


VZVB: Deutschland muss mehr ökologische Effizienz ermöglichen

Am 03.10.2018 stimmt das EU-Parlament über die Fortschreibung der CO2-Grenzwerte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab. Der Abstimmung zugrunde liegt der Bericht des federführenden Umweltausschusses, dessen Empfehlungen der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt. Ein ambitionierter gesetzlicher Rahmen durch die Europäische Union ist notwendig, um die Kraftstoffkosten für die Verbraucher zu verringern und den CO2-Ausstoß zu senken. weiterlesen…

Noch immer nicht: Keine Position zu CO2-Reduktions-Zielen der EU


Regierung beschäftigt sich lieber mit sich selbst – NGOs ätzen

Die Bundesregierung hat nach wie vor keine Position zum EU-Kommissionsvorschlag künftiger CO2-Emissionswerte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Daran werde “mit Hochdruck” gearbeitet, sagte eine Regierungsvertreterin am 26.09.2017 im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Man strebe allerdings an, eine gemeinsame Position vor dem EU-Umweltministerrat am 09.10.2018 zu erarbeiten. weiterlesen…

BUND und DUH prangern Regierung an


Berlin blockiert Umsetzung der EU-Abgasstandards für Kohlekraftwerke

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisieren mit harschen Worten, dass die Umsetzung EU-weit verbindlicher Abgasvorschriften in nationale Gesetzgebung zum 16.08.2018 nicht erfolgt ist. Deutschland hatte gesetzlich genau ein Jahr Zeit, die neuen EU-Bandbreiten für Stickoxide, Quecksilber, Feinstaub und Schwefel für Großfeuerungsanlagen national festzulegen und in der Bundesimmissionsschutz-Verordnung umzusetzen. weiterlesen…

Scholz bremst Schulze aus


Finanzminister will schwächere CO2-Vorgaben

Finanzminister Olaf Scholz hat einem Medienbericht zufolge Umweltministerin Svenja Schulze (beide SPD) im Bemühen um schärfere CO2-Grenzwerte für Pkw ausgebremst. Bei einem Treffen mit Schulze habe Scholz deren Vorstoß gerügt, den CO2-Ausstoß der Pkw-Flotte bis 2030 um 50 Prozent gegenüber 2021 zu senken, berichtete der SPIEGEL weiterlesen…

Strengere Pkw-CO2-Grenzwerte von EU?


Uneinigkeit der Bundesregierung lässt deutsche Stimme im Umweltministerrat verstummen

In der Debatte im Rat der EU-Umweltminister über CO2-Grenzwerte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge am 25.06.2018zeigte sich eine klare Tendenz zur Annahme, wenn nicht sogar zur Verschärfung des Verordnungsvorschlags der EU-Kommission (s. cepAnalyse 02/2018). Dieser sieht vor, dass die CO2-Emissionen der Neuwagenflotte eines Herstellers bis 2025 um 15% und bis 2030 um 30% unter den Emissionen von 2021 liegen sollen. Dies scheint allerdings nicht nur dem EU-Parlament, sondern auch vielen Mitgliedstaaten zu wenig ambitioniert, berichtet das Centrum für Europäische Politik (cep) in Freiburg. weiterlesen…