CO2-Entnahme aus der Luft als Klimaschutz-Alternative

Kosten für Klimaschutz senken

Der Luft CO2 direkt zu entziehen – dieser Ansatz kann die Kosten für die Vermeidung gefährlichen Klimawandels grundlegend verändern. Damit könnte etwa der Ausstoß von CO2 in der Transportwirtschaft, bei der eine Abkehr von fossilen Brennstoffen schwierig und deshalb teuer ist, etwas verlängert und die finanzielle Last der Emissionsreduktion für zukünftige Generationen verringert werden, so zeigt eine jetzt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veröffentlichte Studie. Sie untersucht die Rolle der CO2-Entnahme aus der Luft am Beispiel der Energieerzeugung aus Biomasse, kombiniert mit der Abspaltung und Einlagerung von Kohlenstoff (Carbon Capture and Storage, CCS). Die Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre kann unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten des Klimaschutzes senken, weil sie ein Ausgleich ist für die Emissionen, deren Verringerung am teuersten wäre. Sie kann aber keinesfalls den Großteil der nötigen Emissionsreduktionen ersetzen, so die Wissenschaftler. weiterlesen…

IEA: Strom so schmutzig wie 1990

Progress towards clean energy has stalled, IEA says
(„Fortschritt in Richtung sauberer Energie abgewürgt“)

Trocken ha die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihren Jahresbericht für das globale Politik-Forum Clean Energy Ministerial (CEM) auf ihrere Webseite überschrieben. Darin prangert sie den stockenden Ausbau von erneuerbaren Energien an – trotz anders lautender Ankündigungen der Politiker. Der Bericht stellt fest, dass entgegen aller Fortschritte im erneuerbaren Energiensektor die durchschnittlich weltweit produzierte Einheit Strom heute immer noch genauso schmutzig ist wie vor 20 Jahren.
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Auto-Industrie hält CO2Grenzwerte ein

Wissmann: Stolz und Sorge – VDA-Präsident vor Wirtschaftsausschuss

Stolz und Sorge prägten den Auftritt von Matthias Wissmann vor dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages am 17.04.2013. Stolz präsentierte der Präsident des Verbands der Deutschen Automobilindustrie (VDA), der von 1998 bis 2001 selbst Vorsitzender des Ausschusses war, die Stellung der deutschen Automobilindustrie. Sie sei die einzige große Industrie, die in den letzten zehn Jahren die Zahl der Arbeitsplätze in Deutschland erhöht habe, und das obwohl die deutschen Autohersteller und –zulieferer noch wesentlich mehr Arbeitsplätze weltweit geschaffen hätten, beziehungsweise „gerade deshalb“. Von deutschen Herstellern kämen 20 Prozent aller weltweit hergestellten Automobile, im Premium-Sektor beherrschten sie sogar 80 Prozent des Weltmarktes, so Wissmann. weiterlesen…

Siemens: „Wasserstoff macht Karriere“

Baustein für mehr Effizienz – Elektrolyse

Wasserstoff wird in Zukunft für die Energieversorgung immer wichtiger – etwa um überschüssigen Strom aus Wind- und Solarkraftwerken zu speichern oder als Treibstoff für Fahrzeuge. Und die chemische Industrie kann regenerativ erzeugten Wasserstoff zusammen mit dem Treibhausgas Kohlendioxid als Ausgangsmaterial für Kunststoffe nutzen.
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Schwache junge Sonne

Warum die frühe Erde kein Schneeball war: das „Paradoxon der schwachen jungen Sonne“

In der Frühgeschichte des Planeten Erde strahlte die Sonne etwa 25 Prozent weniger hell als heute. Dennoch gibt es Hinweise dafür, dass die Oberfläche ihrer Ozeane nicht komplett zugefroren war. Die offensichtlichste Erklärung für dieses berühmte „Paradoxon der schwachen jungen Sonne“ scheinen hohe Konzentrationen von erwärmenden Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2) zu sein. Mit Computersimulationen hat ein Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) untersucht, wie viel CO2 in der Atmosphäre enthalten sein musste, um die junge Erde nicht in einen „Schneeball-Zustand“ fallen zu lassen. Die nötige Menge ist höher als bislang gedacht, so das Ergebnis ihrer jetzt im Fachmagazin „Geophysical Research Letters“ veröffentlichten Studie. Die Ergebnisse helfen, die Umwelt der frühen Erde in einer Zeit besser zu verstehen, als das erste Leben auf unserem Planeten entstand. weiterlesen…

Nicht verwendete CO2-Zertifikate nehmen bis 2020 zu

Antwort der Bundesregierung

Die Bundesregierung geht nach konservativen Schätzungen davon aus, dass sich im Jahr 2020 rund 2 Milliarden nicht verwendete Emissionszertifikate am Markt befinden werden. Diese Zahl nennt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/11735) auf eine Kleine Anfrage (17/11454) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen über Maßnahmen zur Stützung des europäischen Emissionshandels. weiterlesen…

EU will Emissionshandel im Luftverkehr zum Teil aussetzen

EU macht Ausnahme für außereuropäische Flüge
ICAO will Strategien entwickeln

Die EU will den Emissionshandel im Luftverkehr zum Teil aussetzen. Für Flüge, die außerhalb der EU starten oder landen, soll es eine einjährige Auszeit geben. Für innereuropäische Flüge werde der seit Januar laufenden Handel mit den CO2-Zertifikaten weiterhin aufrechterhalten. Vor allem aus China und den USA hatte es starke Kritik an der erzwungenen Einbindung außereuropäischer Fluggesellschaften gegeben. weiterlesen…

Weniger Wolken durch mehr Kohlendioxid

Bislang unbekannter Rückkopplungsmechanismus zwischen Vegetation und Wolkenbildung könnte Klimawandel verstärken

Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann verdunsten: Ein einfacher Zusammenhang, den wir aus unserem Alltag kennen. Das ist aber nicht immer so, wie Forscher aus Deutschland und den Niederlanden jetzt herausgefunden haben: Die Erhöhung des Treibhausgas CO2 erzeugt zwar ein wärmeres Klima, lässt aber weniger Wasser verdunsten. Ursache für diesen scheinbaren Widerspruch sind Pflanzen, die mit ihren Milliarden winziger Blattporen den Gas- und Feuchtigkeitsgehalt ihrer Umgebungsluft beeinflussen. Dies wiederum stößt eine Kaskade von Folgeprozessen an, so dass sich das globale Klima letztlich weiter erwärmt, wie die Forscher anhand neuer Rechnungen mit Hilfe eines Atmosphärenmodells herausgefunden haben. weiterlesen…

13.-14.9.2012: Creating Climate Wealth Summit Berlin

Innovative Technologien, neue Partnerschaften und Kapital auf dem Creating Climate Wealth Summit Berlin

Die von Sir Richard Branson und befreundeten Unternehmern gegründete Initiative, der Carbon War Room, und Triad Berlin veranstalten mit Unterstützung der Volkswagen AG und weiteren Partnern die erste Creating Climate Wealth Konferenz in Deutschland. weiterlesen…

Erde und Meere speichern mehr CO2 als angenommen

Ozeane und Wälder schlucken mehr Treibhausgas

Der Treibhauseffekt wäre heute bereits deutlich stärker zu spüren, wenn die Erde nicht die menschengemachte Klimaschuld teilkompensieren würde. Wissenschaftler der Universität von Colorado um den Geologen Ashley Ballantyne (http://spot.colorado.edu/~ballanta/) haben die CO2-Speicherfähigkeit der Natur untersucht und die Ergebnisse in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature vorgestellt. Demnach hat sich das jährliche Absorptionsvermögen an Land und im Wasser binnen der letzten 50 Jahre von 2,4 Milliarden Tonnen auf rund fünf Milliarden Tonnen verdoppelt. Allerdings hat sich die menschgemachte Produktion von Treibhausgasen in dieser Zeit vervierfacht. weiterlesen…