Bundesrat verabschiedet Energiesammelgesetz – mehr Wettbewerb bei Photovoltaik und Windkraft

Länder wollen in Energiepolitik stärker mitreden – VKU positiv

Der Bundesrat hat dem vom Bundestag am 30.11.2018 beschlossenen Energiesammelgesetz am am 14.12.2018 zugestimmt. Einer Mitteilung auf bundesratKOMPAKT zufolge werden damit umfangreiche Änderungen bei der KWK, dem Ausbau der erneuerbaren Energien und beim Mieterstrom zum kommenden Jahr wirksam. So wird etwa der Wettbewerb bei Wind- und Solarenergie an Land verstärkt: die Ausschreibungsmengen, um die sich Anbieter bemühen können, steigen in den nächsten drei Jahren um insgesamt 4 Gigawatt: von 1 GW 2019 über 1,4 GW 2020 auf 1,6 GW 2021. weiterlesen…

Das ändert sich 2019 für die Photovoltaik

Energiesammelgesetz endgültig verabschiedet

Der Bundesrat hat die Novelle erwartungsgemäß auch durchgewunken. Damit können das Energiesammelgesetz zum 01.01.2019 planmäßig in Kraft treten. Für die Photovoltaik-Dachanlagen zwischen 40 und 750 Kilowatt seien damit die Sonderkürzungen zwischen Februar und April beschlossen, zugleich seien aber auch die Sonderausschreibungen auf den Weg gebracht, wie Sandra Enkhardt am 14.12.2018 im pv magazine schrieb. weiterlesen…

Koalition einig: PV-Kürzungen verschoben und verringert


Kompromiss beim Energiesammelgesetz

“Offenbar haben sich die Koalitionsfraktionen auf einen Kompromiss beim Energiesammelgesetz geeinigt”, schreibt am im pv magazine. Die geplanten Sonderkürzungen für PV-Dachanlagen ab 40 Kilowatt Leistung um 20 Prozent zum Jahreswechsel werden nun wohl doch etwas später erfolgen und nicht so stark ausfallen. Darauf sollen sich die Vertreter von Union und SPD verständigt haben. weiterlesen…

Der Staatssekretär und das Energiesammelgesetz


Bareiß macht Hoffnung auf niedrige, spätere Photovoltaik-Sonderkürzung

Zu Beginn des 19. Forums Neue Energiewelt am 22.11.2018 in Berlin äußerte sich Wirtschafts-Staatssekretär zur Debatte über das Energiesammelgesetz. Vor allem die Höhe der geplanten Photovoltaik-Sonderkürzung zum Jahreswechsel ist umstritten. Zuvor hatte Karl-Heinz Remmers das Forum eröffnet – ist seit 27 Jahren im Erneuerbare Energien-Geschäft und organisiert seit 19 Jahren das Forum Neue Energiewelt (früher Forum Solarpraxis). weiterlesen…

Energiesammelgesetz würgt Energiewende ab


Willkürliche Solarkürzung muss gestoppt werden

EUROSOLAR-Vizepräsident Dr. Fabio Longo erklärt zu den in der Endphase befindlichen Verhandlungen um das Energiesammelgesetz im Bundestag: „Es gibt keine Überförderung für Solarstrom und Mieterstrom, weil die Solarvergütung durch den sog. atmenden Deckel im geltenden EEG 2017 schon jetzt in ausreichendem Maße sinkt. Das zeigt eine aktuelle Studie der HTW Berlin und bestätigt damit die EUROSOLAR-Resolution zum Beginn der Debatte um das Energiesammelgesetz. weiterlesen…

Kritik am Energiesammelgesetz geht weiter


BEE: Deutliche Verbesserung erforderlich – VKU: Gut, dass es nun vorangeht – Wärmewende braucht noch mehr Entschlossenheit!

Nachdem das Bundeskabinett den Startschuss für das lang erwartete Energiesammelgesetz gegeben hat, begrüßt es der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) in einer Medienmitteilung, dass der parlamentarische Prozess endlich gestartet wird, beklagt aber, dass die Vorschläge in Sachen Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in die falsche Richtung gingen. Währenddessen kritisiert der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE), dass vor allem bei der Solarenergie die negativen Effekte überwögen. weiterlesen…

„Gesetzgeber muss drohende Einschnitte beim Mieterstrom verhindern“


Greenpeace Energy kritisiert Energiesammelgesetz

Im aktuell vorliegenden Referentenentwurf des „Energiesammelgesetzes“ schlägt die Bundesregierung vor, die EEG-Förderung neuer Solaranlagen um bis zu 20 Prozent zu reduzieren. Nach Einschätzung des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy hätte dies fatale Auswirkungen für so genannte Mieterstrommodelle: Die laut Mieterstromgesetz vorgesehene Förderung dieser Anlagen orientiert sich an der EEG-Vergütung. Entsprechend drohen hier Einschnitte von 50 Prozent oder mehr, was viele Projekte unwirtschaftlich machen würde. Es kommentiert Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy:
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