Energiewende auf breitere Finanzierungsbasis stellen

IASS: EEG-Fonds-Idee weiter ausgearbeitet

Die Technologieentwicklung und der Kapazitätsaufbau erneuerbarer Energien werden von den Stromverbrauchern finanziert, so sieht es das EEG vor. Es gibt jedoch gute Gründe, die Energiewende auf eine breitere Finanzierungsbasis zu stellen. Das Potsdam-Institute for Advanced Sustainable Studies (IASS) stellte jetzt eine Studie vor, die einen EEG-Fonds und seine mögliche Ausgestaltungen beschreibt. weiterlesen…

Wechselwirkungen im Energiesystem

Neue Analyse in der Schriftenreihe „Energiesysteme der Zukunft

Im Zuge der Energiewende soll in Deutschland eine nachhaltige Energieversorgung aufgebaut werden, die sowohl sicher als auch bezahlbar bleibt. Politische Maßnahmen zur Umsetzung dieses Transformationsprozesses haben jedoch häufig nicht beabsichtigte Effekte. Die Analyse Wechselwirkungen im Energiesystem zeigt Wirkmechanismen im Energiesystem anhand ausgewählter Beispiele auf. Die entstehenden Effekte werden erläutert und im Sinne der energiepolitischen Ziele Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit analysiert. (Titel: Wechselwirkungen im Energiesystem – Titel © acatech) weiterlesen…

Politik schwächt Bürgerenergie existenziell

Deutlich weniger Energiegenossenschaften

Nachdem Bürgerenergie sich über Jahre hinweg gut entwickelt hat und zum tragenden Pfeiler der Energiewende wurde, brach die Zahl der Gründungen von Bürgerenergiegenossenschaften 2014 ein.

Das Bündnis Bürgerenergie macht dafür die Energiepolitik der Bundesregierung verantwortlich und befürchtet angesichts der beschlossenen Einführung von Solarenergie-Ausschreibungen, dass Bürgerenergie schweren Zeiten entgegen geht. weiterlesen…

Europas modernstes Gaskraftwerk vor dem Aus

E.ON will Irsching stilllegen – Schlag für Seehofers Stromkonzept

Europas modernstes Gaskraftwerk Irsching bei Ingolstadt erzeugte im vergangenen Jahr nicht einmal eine Kilowattstunde für den Strommarkt – ist also laut Betreiber E.ON -verständlicherweise- nicht rentabel und soll stillgelegt werden. Die bayerische Staats- und die Bundesregierung sind dagegen und wollen das verhindern, werfen aber einander vor, der jeweils andere verschärfe die Probleme der Energiewende. Energieminister Gabriel deutete gar an, dass er den E.ON-Antrag für einen Winkelzug halte. Das meldet die Tagesschau auf ihrer Internetseite weiterlesen…

Buch der guten Vorsätze des BMWi – fortgeschrieben

Das 10-Punkte-Programm für die E-Wende

Das BMWi hat sein 10-Punkte-Programm für die Energiewende vom Juni 2014 fortgeschrieben. „Durch die Energiewende wird unsere Energieversorgung sicherer, umweltfreundlicher und bleibt bezahlbar, da wir uns unabhängiger machen von teuren Importen“, beginnt das Vorwort. Das EEG habe man „mit der EEG-Reform einschließlich der Besonderen Ausgleichsregelung 2014 zukunftsfähig gemacht, einen anspruchsvollen Ausbaupfad für die erneuerbaren Energien festgelegt und dafür gesorgt, dass stromintensive Produktion in Deutschland wettbewerbsfähig bleibt“.
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„Diskussion und Handeln auf systemische Ebene der Energieversorgung erweitern“

Die Chemie und die Energiewende

Faktor Chemie: Derzeit erfüllt die Energiewende nicht die in sie gesetzten Erwartungen. Die mangelnde Integration der Stromerzeugung ist eine wesentliche Ursache dafür. Die Chemie spielt eine zentrale Rolle bei der Lösung dieser systemischen Aufgabe – schreibt Robert Schlögl in der neuen Ausgabe von Angewandte Chemie unter dem Titel Energiewende 2.0. Solarify bringt eine Leseprobe. weiterlesen…

Energiewende derzeit kein Exportschlager

strong>Internationale Umfrage des Weltenergierates:

„Die deutsche Energiewende hat unmittelbare Auswirkungen auf den Energiesektor unserer europäischen Nachbarn und wird daher von Experten genau beobachtet“, so Dr. Uwe Franke, Präsident des Weltenergierats Deutschland anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse einer weltweiten Umfrage zur Wahrnehmung der deutschen Energiewende im Ausland. „Wenn vor allem unsere Nachbarn uns dabei als möglicher Auslöser einer Stromversorgungskrise sehen, so müssen wir dies sehr ernst nehmen und uns enger mit ihnen abstimmen“, so der Präsident. Grundlage der Ergebnisse sind Antworten von Experten aus 35 Länderkomitees des Weltenergierats, darunter 20 aus Europa. weiterlesen…

Lesehinweis: Frische Impulse für die Energiewende

Der Umbau der deutschen Energieversorgung ist aus dem Blickfeld geraten. Jetzt braucht die Energiewende neuen Schwung.

Von Claudia Kemfert – in Capital

Deutschland hatte sich beim Klimaschutz einmal selbst ambitionierte Ziele gesetzt: Um 40 Prozent sollte der Ausstoß von Treibhausgasen vermindert werden und zwar bis zum Jahr 2020. Nur leider wird dies kaum gelingen. Im Moment ist ohnehin anderes wichtiger. Außenpolitik zum Beispiel. Konflikte mit Russland und dem Mittleren Osten.
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RWE-Terium will Innovationen

„Um konventionelle Stromerzeugung kämpfen“

RWE-Chef Terium will mittels „Innovationen auffangen“, was sein Konzern in puncto Energiewende bisher versäumt hat – der FAZ sagte er jedenfalls: „Drei unserer vier Geschäfte sind gesund und ausbaufähig, allerdings nur, wenn Innovationen und neue Konzepte vor allem den Vertrieb weiterbringen“. weiterlesen…