Energiewende jetzt auch französisch

Umweltministerin Royal will neue Technologien fördern – Bogen um Atom

Frankreich hat ein Energiewende-Gesetz, doch die Atomkraft wird vorerst kaum angetastet, lediglich eine Obergrenze für die Produktion von Atomstrom soll es geben. Energetische Gebäudesanierungen sollen steuerlich begünstigt und sieben  Millionen neuer E-Mobil-Ladestationen gebaut werden. Die Regierung will gegen den Klimawandel und die Abhängigkeit von Energie-Importen aktiv werden: Umweltministerin Ségolène Royal brachte den Gesetzentwurf im Kabinett ein. weiterlesen…

Energiewende schwarz gemalt

Versäumnisse der Unternehmen

Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) sieht die Energiewende mit drastischen Folgen einhergehen: Laut einer Studie, über die das Manager Magazin am 20. 06. 2014 berichtet, werde die Krise in der deutschen Stromerzeugung weitergehen und zu einer Schrumpfung der Energiekonzerne führen. Die Boston Consulting-Berater sagten drastische Folgen der Energiewende voraus, ja, sie sahen gar „zahlreiche Parallelen zur Bankenkrise“. Sie rügen aber auch, dass die Energieversorger untätig geblieben seien. weiterlesen…

Deutsch-französische Energiewende-Plattform gegründet

Energieagenturen einigten sich auf Eckpunkte

Die Energieagenturen von Deutschland und Frankreich, die Deutsche Energie-Agentur (dena) und ihr französisches Pendant, die Agence de l’Environnement et de la Maîtrise de l’Energie (ADEME), haben sich am 17.06.2014 auf Eckpunkte für den Aufbau einer gemeinsamen Energiewendeplattform geeinigt. Beide Seiten unterzeichneten am Rande der Tagung „CO2-Reduktion und industrielle Renaissance: zwei Herausforderungen für die Energiewende“ des Verbands der französischen Stromwirtschaft Union Française de l’Électricité (UFE) eine entsprechende Vereinbarung. weiterlesen…

UNEP-Chef: Deutschland Energiewende Vorreiter

Interview mit Achim Steiner im Deutschlandfunk

Die Energiewende sei der richtige Weg in Deutschland, sagte Achim Steiner im Interview der Woche des DLF am 14.06.2014. Diese müsse jedoch konsequenter und schneller umgesetzt werden, ergänzte der Leiter des UN-Umweltprogramms UNEP. Ansonsten drohe die Gefahr, die Weltführerschaft bei grünen Technologien und Klimaschutz zu verlieren. weiterlesen…

Konventionelle Kraftwerke Grund für Negativ-Strompreise

Agora-Studie zu negativen Strompreisen: Konventionelle Kraftwerke sind zu unflexibel – Negative Strompreise werden häufiger

Eine Studie von Energy Brainpool im Auftrag von Agora Energiewende zu Ursachen und Wirkungen negativer Preise an der Strombörse belegt: Ein Teil der konventionellen Kraftwerke reagiert nicht auf Überangebot von Strom. Braunkohle- und Kernkraftwerke sowie große Kraft-Wärmekopplungsanlagen (KWK – Heizkraftwerke) sind die Hauptverursacher von Negativpreisen an der deutsch-französischen Strombörse EPEX Die Must-Run-Kapazität in Deutschland liegt bei etwa 20 bis 25 GW. weiterlesen…

Energiesystem global verändern

Voraussetzungen einer globalen Energietransformation

„Unser Energiesystem steckt tief in der Krise. Die jahrhundertelange Abhängigkeit von fossilen Energieträgern hat zu schweren Umweltschäden sowie zentralistischen Erzeugungs-, Verteilungs- und Eigentumsstrukturen geführt, von denen nur einige wenige profitieren“, beginnt eine Studie der Autorinnen Bärbel Kofler und Nina Netzer von Germanwatch und dem Wuppertal Institut. Gleichzeitig hätten jedoch weite Bevölkerungsteile keinen Stromanschluss. „Deshalb brauchen wir eine globale Energietransformation“, sagen die Autorinnen und analysieren, wie diese aussehen kann und warum sie bisher nicht umgesetzt wird. weiterlesen…

Biomasse mitentscheidend für Erfolg der Energiewende

Agrarminister Schmidt: EEG-Novelle senkt Energiekosten für Verbraucher und sichert bedarfsgerechte und speicherbare Stromproduktion

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat in Berlin noch einmal auf die enorme Bedeutung der Biomasse für den Erfolg der Energiewende hingewiesen: „Ohne nachhaltig erzeugte Biomasse ist die Energiewende nicht machbar. Biomasse ist der einzige erneuerbare Energieträger, der problemlos speicherbar ist und bedarfsgerecht eingesetzt werden kann“, sagte er laut einer Mitteilung seiner Ministeriums. Zur EEG-Novelle sagte Schmidt: „Das Erfolgskriterium ist die Höhe der Energieausgaben der Verbraucher. Ich bin davon überzeugt: Die EEG-Novelle wird dazu beitragen, die Kosten der Energiewende für die Verbraucherinnen und Verbraucher zu senken.“ weiterlesen…

Auch RWE-Gewinn notleidend

„Blutspuren in unserer Bilanz“

„Die Energiewende macht den Energieversorgern immer stärker zu schaffen,“ so das Fazit mancher Beobachter (in diesem Fall n-tv) angesichts neuer Horrormeldungen aus der RWE-Zentrale. Das Überangebot an Ökostrom drücke die Börsenpreise – und damit auch den Gewinn von RWE. In Wirklichkeit hat RWE die Energiewende verschlafen und realitätsfremd starrsinnig auf Atomkraft gesetzt. Und bekommt dafür jetzt die Quittung. weiterlesen…

E.ON weiter im Sinkflug

Gewinn bricht um 13 Prozent ein

Die E.ON Geschäftsleitung hatte es auf der Internetseite so positiv wie möglich formuliert: „E.ON-Geschäftsentwicklung im ersten Quartal wie erwartet – EBITDA und nachhaltiger Konzernüberschuss gesunken, operativer Cashflow gestiegen – Erneuerbare Energien steigern EBITDA um 20 Prozent – Wirtschaftliche Netto-Verschuldung um weitere 1,1 Milliarden Euro zurückgeführt“. Im Klartext: Gewinneinbruch – 13 Prozent weniger – Rückschläge im Ausland – Umsatzrückgang um 11 Prozent. weiterlesen…

Strom vom eigenen Dach oder aus Region senkt Kosten und erhöht Akzeptanz

Neue Publikation: Chancen und Herausforderungen bei Eigenverbrauch und regionaler Direktvermarktung von erneuerbarem Strom

Besitzer einer Solarstromanlage und Grünstromlieferanten sollen nach dem Willen der Bundesregierung für selbst verbrauchten oder regional vermarkteten Strom künftig die EEG-Umlage bezahlen. Bislang befreite der Gesetzgeber den so genannten Eigenstromverbrauch – auf verlangte für Ökostrom, der nicht über die Strombörse, sondern direkt an einen Grünstromhändler verkauft wurde, nur einen ermäßigter Satz. Für Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, eine logische Vorgehensweise. „Eigenverbrauch von Ökostrom und regionale Direktvermarktung haben den Vorteil, dass Strom dort verbraucht wird, wo er produziert wird. Beide dienen der dezentralen Energiewende und machen lange Transportwege überflüssig. Zudem erhöht der Strombezug von Anlagen aus der Region die Akzeptanz für die Energiewende vor Ort“, betont Vohrer. weiterlesen…