„Frage der Entschlossenheit“

Anhörung zu erneuerbaren Energien

Der Bundestags-Ausschuss für Klimaschutz und Energie hat sich am 16.05.2022 mit Erneuerbaren Energien befasst. Grundlage der zweistündigen Anhörung war der „Entwurf eines Gesetzes zu Sofortmaßnahmen für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien und weiteren Maßnahmen im Stromsektor“ (20/1630) und das „Windenergie-auf-See-Gesetz“ (10/1634). Die angehörten Verbände lobten, sehen aber auch Nachbesserungsbedarf. weiterlesen…

Erneuerbare Energien immer günstiger

Investitionen in Erneuerbare lohnen sich

Der weltweite Stromverbrauch wird sich laut McKinsey bis 2050 verdreifachen. Bis 2030 wird ein Erneuerbaren-Anteil von 50 Prozent am Strommix prognostiziert. Die Investitionen in Energieerzeugung sollten jährlich um vier Prozent steigen. Erneuerbare Energien werden immer günstiger – über 60 Prozent der neu installierten erneuerbaren Kapazitäten sind laut Berechnungen der Unternehmensberatung McKinsey bereits preiswerter als die fossilen Alternativen und werden zusammen mit Dekarbonisierungstechnologien voraussichtlich den größten Teil am Investitionswachstum im Energiesektor ausmachen, heißt es in der Studie Global Energy Perspective 2022 von McKinsey & Company. Die Kosten für Solarenergie hätten sich seit 2017 halbiert, für Windenergie seien sie um ein Drittel gesunken und auch Speichertechnik sei zunehmend günstiger geworden, wie Nicole Allé in energiezukunft schreibt. weiterlesen…

Klimaneutralität und Energiesicherheit

Schneller und massiver Ausbau der erneuerbaren Energien erforderlich

Erneuerbare Energien sind nicht nur für das Erreichen der Klimaziele ein zentraler Baustein. Der russische Angriff auf die Ukraine hat auch gezeigt, wie verwundbar Deutschland durch seine Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ist. Eine Studie von KfW Research zeigt mit Blick auf das Jahr 2030 Optionen und Perspektiven bei der Loslösung von Kohle, Öl und Gas und für die Transformation des Stromsystems Deutschlands in Richtung Klimaneutralität. weiterlesen…

Längere AKW-Laufzeiten würden massiv Ökostrom verdrängen

„EE und Atom inkompatibel“

Die französischen Atompläne könnten negativen Einfluss auf das Einspeisemanagement nicht nur in Deutschland haben, sagt ein am von Erneuerbare Energien zitiertes Kurzgutachten des Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag von Green Planet Energy: Verlängerte Laufzeiten von Atomkraftwerken führen dazu, dass deutlich häufiger Erneuerbare-Energien-Anlagen in der EU abgeschaltet würden und so erhebliche Ökostrommengen verloren gingen. weiterlesen…

Über 600 Gigawatt Windkraft & Photovoltaik kommen nun offiziell

„Good bye altes Stromnetz“

Kommentar von In meinem letzten Beitrag hatte ich über den heimlichen Knaller von Habecks Ankündigungen am 11.01.2022 geschrieben – dem CO2-Exit im Stromsektor bis 2035. Mancher Kommentar sah darin ein „Wiederkäuen staatlicher Propaganda“, die so weit weg von der Realität sei, wie einst die 5-Jahrespläne der SED-Regierung in der DDR. Was bei anderen zu Schimpferei über den Staat generell führte.“ weiterlesen…

Erneuerbare Energien übernehmen 2021 Löwenanteil am weltweiten Stromzuwachs

Medienmitteilung der IRENA

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien setzte sich stetig und deutlich über dem langfristigen Trend fort, mit einem neuen Rekordanteil von 81 % am gesamten aKapazitätsausbau im Vorjahr. Neue Daten der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) zeigen, dass die erneuerbaren Energien trotz der globalen unsicheren Lage weiter wachsen und an Dynamik gewinnen. Ende 2021 betrug die weltweite Erzeugungskapazität aus erneuerbaren Energien 3 064 Gigawatt (GW), was einer Steigerung des Bestands an erneuerbarer Energie um 9,1 % entspricht. weiterlesen…

Mehr Strom aus Sonne und Wind zum Jahresbeginn

Erneuerbare Energien deckten im Januar und Februar 54 Prozent des Stromverbrauchs

Rund 74,5 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom wurden im ersten Quartal 2022 aus Erneuerbaren Energien erzeugt und damit fast 25 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). weiterlesen…

Kerstin Andreae: „Beschleunigung jetzt!“

BDEW-Analyse: Wie viel Erdgas aus Russland kann kurzfristig ersetzt werden?

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat eine Analyse zur Frage vorgelegt, wie viel Erdgas kurzfristig, also bei einem unmittelbaren Ausfall aller Erdgaslieferungen aus Russland, in den Bereichen Wärme, Stromerzeugung, Industrie und Verkehr in Deutschland durch den Einsatz anderer Energieträger oder durch Einsparungen ersetzt werden könnte. weiterlesen…

Ausbau der Erneuerbaren gefährdet?

Sinkende Förderungen, steigende Zinssätze und CO2-Preise könnten bremsen

Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der ETH Zürich in der Schweiz stellen in einer Untersuchung die verbreitete Vorstellung einer kontinuierlichen Senkung der Kosten für erneuerbare Energien infolge steigender Zinssätze und höherer CO2-Preise in Frage. Sie wenden in einem am 09.03.2022 in Nature Energy veröffentlichten Artikel „Safeguarding the energy transition against political backlash to carbon markets“ (Sicherung der Energiewende gegen politische Gegenreaktionen auf die Kohlenstoffmärkte) ihre Analyse auf das Emissionshandelssystem (ETS) der Europäischen Union an – ein Szenario, in dem die Zinssätze bis 5 Prozent steigen könnten und die öffentlichen Anreize für erneuerbare Energien allmählich auslaufen würden. weiterlesen…

Solar- und Windkraft zur Dekarbonisierung der Schweiz

Mit Wind und Sonne gegen emissionsreichen Importstrom

Mehr Wärmepumpen in Gebäuden und mehr Elektroautos auf den Straßen führen künftig zu einem Anstieg des Stromverbrauchs. Zur Deckung dieses steigenden Bedarfs ist die Schweiz (und auch die Bundesrepublik Deutschland) auf Stromimporte angewiesen, die allerdings häufig einen großen CO2-Fußabdruck aufweisen, da sie etwa aus Gas- oder Kohlekraftwerken stammen. In einer in Energy Policy open access publizierten Untersuchung zeigen Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa und der Universität Genf UNIGE anhand verschiedener Szenarien auf, wie die Schweiz mit einem diversifizierten Zubau von erneuerbaren Energien die CO2-belasteten Stromimporte reduzieren kann. weiterlesen…