Fell: Strafzölle schädlich

In den letzten Wochen wurde immer wieder über eine Abschottung der deutschen oder europäischen Solarmärkte diskutiert.
Gastbeitrag von Hans-Josef Fell, MdB

Die jetzt eingeführten Strafzölle der US-Regierung von 31 Prozent gegen die chinesische Photovoltaik-Industrie sind in der Solarbranche heftig umstritten. Unumstritten ist, dass China mit verschiedenen, zum Teil auch unlauteren Methoden den Export der eigenen Solarproduktion massiv unterstützt. Darunter leiden Produzenten von Solarmodulen und Solarzellen, nicht nur in den USA, sondern auch in der EU. weiterlesen…

EVU-Aktien – Ohne EE wird es schwer

Aktien der Versorger

Erneuerbare Energien bestimmen Unternehmenswert

Die Unternehmensberater von Deloitte haben sich die Aktienkurse zahlreicher Energieversorger angeschaut und wagen den Ausblick: Ohne erneuerbare Energien im Portfolio werde es schwer, am Kapitalmarkt zu bestehen.
Die Deloitte-Studie “Nach dem Atomausstieg – Deutsche Versorger auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung” vergleicht die vier deutschen Verbundversorger, 33 Regionalversorger und 17 europäische Verbundunternehmen und zeigt: Der deutsche Atomausstieg nach Fukushima führte zu einer erheblichen Bedeutungssteigerung der Erneuerbare-Energien-Träger. weiterlesen…

Ruck würdigt Röttgens Verdienst

Dr. Christian Ruck, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:
Erfolgreicher Einstieg in die Energiewende untrennbar mit Röttgen verbunden
Energiewende gelingt nur als Gemeinschaftswerk
Bund und Länder müssen sich auf neuen Masterplan einigen

„Bei der Umsetzung der Energiewende stehen wir derzeit vor enormen Herausforderungen: Wenn immer mehr Strom aus volatiler Sonnen- und Windenergie erzeugt wird, birgt dies hohe Risiken für die Versorgungssicherheit. Mit der vorübergehend stärkeren Rolle, die fossile Kraftwerke durch den Ausstieg aus der Kernenergie zu übernehmen haben, werden große klimapolitische Fragen aufgeworfen. Die Kosten für die Förderung der erneuerbaren Energien über das EEG, den Netzausbau, die Schaffung von Speicherkapazitäten und den Bau neuer fossiler Kraftwerke stellen die Bezahlbarkeit der Energiewende in Frage. Wenn die Energiewende national und international Erfolg haben soll, muss sie jedoch versorgungssicher, sauber und bezahlbar umgesetzt werden. Dies kann nur als großes Gemeinschaftswerk gelingen. Deswegen muss von Bund und Ländern ein klares Signal für eine bessere Koordination der dafür erforderlichen Maßnahmen ausgehen. weiterlesen…

EU: Keine Öko-Strom-Förderung mehr!

EU-Kommission dringt auf Auslaufen der Förderung erneuerbarer Energien.

„Starre Fördersysteme bergen das Risiko der Überkompensation und generieren unhaltbar hohe Kosten. Daher tritt die Kommission dafür ein, so schnell wie möglich zu Systemen überzugehen, die Produzenten den Marktpreisen aussetzen und so Kostenreduzierung statt zu hohe Ausgleichszahlungen fördern“, schreibt EU-Energiekommissar Oettinger in einem Entwurf, der übernächste Woche vorhestellt werden soll. Erneuerbare Energien wüchsen  durch Wettbewerb und nicht durch staatliche Förderung, so Oettinger. Klartext: Die Europäische Kommission will die Förderprogramme für Sonnen- und Windkraft beenden. Also soll Berlin die Förderung weiter kürzen. Die Bundesregierung hatte jüngst die Subvention von Solarstrom um durchschnittlich ein Viertel zu kürzen versucht, wurde aber vom Bundesrat gebremst. weiterlesen…

Strom aus Viren

Biologisches Bauteil wandelt Fingerdruck in elektrische Energie um

Normalerweise bringen Viren nichts als Ärger, nämlich Schnupfen, Husten oder hohes Fieber. Wissenschaftler arbeiten jedoch daran, ihr Potenzial zur Stromgewinnung zu nutzen, und sind dabei einen Schritt weitergekommen. Physiker von der Universität von Kalifornien in Berkeley haben aus Viren einen Stromgenerator entwickelt. Wie sie im Fachmagazin Nature Nanotechnology schreiben, ist das Gerät so klein wie eine Briefmarke. Drückt man mit dem Finger drauf, wird diese Kraft in Energie umgewandelt. weiterlesen…

Jetzt auch in Frankreich: Erneuerbare Energien EU-weit auf dem Vormarsch

Unterstützung für verstärkte Nutzung regenerativer Quellen
Zweifel an Atomenergie in EU-Staaten

Nach der heutigen Vereidigung des neu gewählten Präsidenten François Hollande dürfte sich die energiepolitische Diskussion in Frankreich weiter beleben. In Umfragen befürwortet eine überwältigende Mehrheit der Franzosen den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Und Hollande hat eine verstärkte energiepolitische Debatte in Aussicht gestellt. Bis 2025 will er den Anteil des Atomstroms am französischen Energiemix von heute rund drei Viertel auf 50 Prozent senken. „Immer mehr Länder in der Europäischen Union stehen der Kernkraft kritisch gegenüber“, bilanziert der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, Philipp Vohrer, die Entwicklung. weiterlesen…

McKinsey untersucht Energiewende

Deutschland bei Klimaschutz Vorreiter
Ausbau von Energieeffizienz und Windkraft erforderlich
Kosten der Energiewende steigen bis 2020
um 60% – Strompreise für Verbraucher um 10%

Deutschland ist beim Klimaschutz Vorreiter. Bis 2020 wird der Ausstoß von Treibhausgasen um 31% gegenüber dem Niveau von 1990 sinken. Das geht aus Berechnungen der Unternehmensberatung McKinsey & Company hervor. Dabei gehen die Berater von einem Fortbestehen der aktuell gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen und einem jährlichen Wirtschaftswachstum von 1,6% aus. Gleichzeitig werden die Kosten der Energiewende für Unternehmen und Privathaushalte im Vergleich von heute 13,5 Mrd. Euro jährlich um rund 60% auf dann 21,5 Mrd. Euro steigen. Die Versorgungssicherheit mit Strom wird sinken. „Deutschland ist und bleibt weltweit führend beim Thema Treibhausgas- Reduzierung“, sagte Anja Hartmann, McKinsey-Partnerin und Co-Autorin der Studie „Die Energiewende in Deutschland – Anspruch, Wirklichkeit und Perspektiven“ vor Journalisten. weiterlesen…

Journalistenpreis „deutschland hat unendlich viel energie“

Jetzt bewerben: Journalistenpreis „deutschland hat unendlich viel energie“ 2012

Der Anteil Erneuerbarer Energien am deutschen Strommix betrug 2011 erstmals mehr als 20 Prozent Dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes hat sich damit ihr Anteil am Strommarkt seit 1990 vervierfacht. 2011 war ein wichtiges Jahr für die Erneuerbaren Energien. Denn mit dem Beschluss der Bundesregierung, aus der Kernenergie auszusteigen und die Energiewende voranzutreiben, war klar: Der Ausbau Erneuerbarer Energien muss beschleunigt werden. Technisch ist es zweifellos möglich, dass Erneuerbare Energien bereits bis 2020 rund die Hälfte der Stromversorgung sichern können. Nicht zu unterschätzen ist dabei das Engagement einzelner Bürger. Schon heute befinden sich mehr als 50 Prozent der in Deutschland installierten Anlagen zur Stromerzeugung aus regenerativen Quellen im Eigentum von Privatpersonen und Landwirten. weiterlesen…

20 MW PV in Tibet

Größte PV-Anlage Tibets

Die China Longyuan Power Group Corp. Ltd., größte Windanlagenherstellerin Chinas, hat ein 20-MW-Photovoltaik-Kraftwerk in Tibet fertiggestellt. Wie das das Online-Finanzportal MENAFN (s.u.) unter Berufung auf chinesische Medien berichtet, liegt die Anlage in der Stadt Yangbajing. Es istdort  bereits die dritte Solaranlage von Longyuan Power. Zuvor hatte das Unternehmen dort bereits 10 MW PV installiert. 11.05.2012 weiterlesen…