Fahrplan für den Kohleausstieg
Kohleausstieg muss durch Zubau von Windkraft- und Solaranlagen unterstützt werden
Die in der Kohlekommission beteiligten Verbände haben einen Kompromissvorschlag unterbreitet, um das Verfehlen des Klimaschutzziels 2020 abzumildern und den Kohleaussteig einzuleiten: Bis 2022 sollen 16 Gigawatt (GW) Kohle vom Netz genommen werden, davon 7,5 GW Braunkohle bereits bis 2020. Die Deutsche Umwelthilfe begrüßt den Kompromissvorschlag der Umweltverbände, um sich dem Klimaziel 2020 wieder anzunähern und betont, dass das Ziel, den Treibhausgasausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren, nur mit einem zusätzlichen Zubau erneuerbarer Energien erreicht werden Könne. weiterlesen…
CSU und Freie Wähler haben sich sehr schnell
„Die Erneuerbaren Energien haben in den ersten drei Quartalen 2018 zusammen 38 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland gedeckt. Das ist ein Anstieg um 3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Januar, April und Mai 2018 erreichten sie aufgrund des außerordentlich starken Windangebots und der hohen Anzahl an Sonnenstunden sogar bis zu 43 Prozent.“ Zu diesem Ergebnis kommen das
Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller sieht
Die regulatorischen Rahmenbedingungen für Windenergie-Projekte unterscheiden sich von Land zu Land deutlich. Das kann die Gestehungskosten von Windstrom in der Europäischen Union stärker beeinflussen als Unterschiede im Winddargebot. Das sollte bei grenzüberschreitenden Erneuerbare-Energien-Auktionen künftig berücksichtigt werden. Dieses ist unter anderem Ergebnis einer
2017 sind hierzulande fast 16 Milliarden Euro in neue Erneuerbare-Energie-Anlagen investiert worden. Während die Investitionen weltweit sinken, zeigt der Trend in Deutschland nach oben – so eine
7,6 Milliarden Menschen leben auf der Welt und stündlich werden es tausend mehr. Globalisierung, Digitalisierung und das rasante Wachstum der Weltbevölkerung stellen uns vor ungeahnte Herausforderungen: 2018 wird laut Prognosen das Jahr mit dem bisher höchsten Energieverbrauch aller Zeiten werden – und der Stromverbrauch wird Schätzungen zufolge weiter drastisch steigen. Unser Hunger nach Energie sprengt alle Grenzen und wird sich voraussichtlich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln.
Die moderne Bioenergie wird zwischen 2018 und 2023 das größte Wachstum bei den Erneuerbaren Ressourcen verzeichnen, sie bleibe deshalb die größte Quelle für Erneuerbare Energien, weil sie in den Bereichen Wärme und Verkehr weit verbreitet ist, in denen andere Energiearten derzeit eine viel geringere Rolle spielen. Das unterstreicht ihre entscheidende Rolle beim Aufbau eines robusten regenerativen Portfolios und bei der Gewährleistung eines sichereren und nachhaltigeren Energiesystems, so die Marktprognose der Internationalen Energieagentur laut einer
Mit einem umfangreichen energiepolitischen Maßnahmenpaket will die spanische Regierung die Energiewende ankurbeln und weiteren Engpässen bei der Stromversorgung vorbeugen. Dafür soll zukünftig unter anderem der Eigenverbrauch von Solarstrom gefördert statt ausgebremst werden, indem die viel kritisierte Sonnensteuer abgeschafft wird. Damit räumt die Regierung eine erst vor wenigen Jahren beschlossene Absurdität der spanischen Energiepolitik aus dem Weg. Seit 2015 mussten Haushalte auf ihren selbstproduzierten Sonnenstrom Steuern zahlen. Versäumten sie jedoch die Anmeldung ihrer Photovoltaikanlage, drohten äußerst strenge Strafen.