Afrika besonders von Extrem-Wetter betroffen

Klima-Risiko-Index von Germanwatch

Mit Mosambik (Rang 1), Malawi (3), Ghana und Madagaskar (beide 8) gehörten im vergangenen Jahr gleich vier afrikanische Staaten zu den zehn Ländern, die am härtesten von Wetterextremen getroffen wurden. Dies ist ein Kernergebnis der 12. Auflage des Globalen Klima-Risiko-Index, den die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch am 06.11.2016 beim Klimagipfel in Marrakesch vorgestellt hat. weiterlesen…

Matthew Folge des Klimawandels?

Wissenschaft streitet um Wirbelstürme

Die Wissenschaft habe „ein genaues Bild“ über die Entstehung von Hurrikanen wie des aktuellen Matthew, so Jan Heidtmann am 07.10.2016 in der Süddeutschen Zeitung. Dieses Wissen werde von Nutzen sein, wenn die Stürme häufiger werden sollten, was viele befürchten. Eine Frage aber ist bisher unbeantwortet, bzw. umstritten: Begünstigt der Klimawandel diesen Prozess oder nicht? Ungefähr genauso viele Indizien sprächen für einen Zusammenhang wie dagegen. weiterlesen…

Bald weit genauere Wetterprognosen

Bisherige Grenzen werden durch große Rechenkapazität und genauere Daten überschritten

Das European Medium-Range Weather Centre (ECMWF) will künftig Extrem-Wetterereignisse bis zu zwei Wochen im Voraus erkennen, Änderungen der Großwetterlage gar bis zu vier Wochen im Vorhinein. Die weltweite so genannte Ensemble-Prognosen-Auflösung soll dafür um mehr als das Dreifache steigen, mit einer Rastergrößen-Verringerung von derzeit 18 auf 5 km – wie aus einer ECMWF-Medienmitteilung vom 12.09.2016 hervorgeht. (s. auch: solarify.eu/bessere-klimasimulationen-moeglich) weiterlesen…

Klimawandel schürt Konflikte

Klima-Desaster erhöhen Bürgerkriegs-Risiko in ethnisch zersplitterten Ländern

Extreme wie Hitzewellen oder Dürren erhöhen das Risiko bewaffneter Konflikte in ethnisch zersplitterten Ländern, das haben jetzt Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Humboldt Universität zu Berlin herausgefunden. weiterlesen…

Wegwerfgesellschaft und Klimawandel

Lebensmittelverschwendung vermeiden heißt Klimafolgen mindern

Etwa ein Zehntel der globalen Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft könnte bis zur Mitte des Jahrhunderts allein auf die Verschwendung von Nahrungsmitteln zurückgehen, wie eine neue Studie zeigt. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung haben erstmals für Länder rund um den Erdball umfassend untersucht, mit welchen Nahrungsmittelverlusten zu rechnen ist, und welche Emissionen damit verbunden sind. Derzeit findet ein Drittel der globalen Nahrungsmittelproduktion nicht den Weg auf unsere Teller. Dieser Anteil wird noch drastisch ansteigen, wenn Schwellenländer wie China oder Indien den westlichen Ernährungsstil übernähmen, zeigt die Analyse. Dass ein umsichtigerer Umgang mit Lebensmitteln zur Ernährungssicherheit beitragen kann, ist bekannt. Gleichzeitig könnte das jedoch auch helfen, gefährlichen Klimawandel zu vermeiden.
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„Alice, der Klimawandel und die Katze Zeta“

Ein Märchen über die Wahrheit – von Margret Boysen

PIK-Potsdam Foto © pik-potsdam.de_instituteBeim Schulausflug auf den Potsdamer Telegrafenberg läuft Alice einem weißen Kaninchen hinterher – und rutscht in den Lüftungsschacht des Supercomputers eines Klimaforschungs-Instituts. Es folgt eine Reise durch die virtuelle Welt der Rechenmodelle, vom tropischen Regenwald bis ins stille Eis der Antarktis. So ungewöhnlich beginnt eine neue Veröffentlichung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, frei nach Lewis Carrolls philosophischem Kinderbuchklassiker „Alice im Wunderland“. Mehr als 50 Wissenschaftler des Hauses lieferten Hintergründe und Expertisen für das jetzt auf der Buchmesse Leipzig vorgestellte und im Buchhandel erhältliche Werk von Margret Boysen.
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2015 weltweit wärmstes,

DWD: Starkregenrisiko in Städten jetzt besser einzuschätzen

Hitze, Dürre und Starkregen: Der Klimawandel macht sich auch in Deutschland bemerkbar. 2015 war das zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 – seit damals hat sich Deutschland um 1,4 Grad erwärmt. Die globale Erwärmung macht sich in Deutschland wie über den meisten Landflächen stärker bemerkbar als im weltweiten Vergleich. Dennoch war 2015 weltweit betrachtet bisher das wärmste Jahr. Das berichteten der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer Pressemitteilung zur jährlichen Klima-Pressekonferenz 2016 und die US-Wetterbehörde. weiterlesen…

Uneinigkeit über plötzliche Nordpol-Erwärmung

„Klimawandel nicht verantwortlich“ – „Wetterkapriole“

Die NOZ (Neue Osnabrücker Zeitung) zitierte dpa am 30.12.2015 mit dem Satz: „Es war eine Wetterkapriole: Ausgerechnet im Winter kletterten die Temperaturen am Nordpol in die Höhe. Doch der Ausnahmezustand dauerte nicht lange.“ Zwischenzeitlich waren die Temperaturen am Nordpol angeblich auf „bis zu“ 50 Grad über dem jahreszeitlichen Durchschnitt gestiegen. Normal wären zu Silvester am Nordpol minus 40 Grad – „derzeit herrschen dort jedoch geradezu milde Temperaturen im Plusbereich. In den kommenden Tagen könnte es am Pol wärmer werden als in Südkalifornien“, hatte n-tv am gleichen Tag gemeldet. weiterlesen…

Weniger Stürme: mehr Wetterextreme

PIK-Studie: Kalt, heiß oder trocken – anhaltende Wetterextreme durch abnehmende Sturmaktivität

Die Abnahme der Sturmaktivität in Europa, Russland, China und weiten Teilen der USA kann sich auf dortige Wetterextreme auswirken – Kälte im Winter, Hitze und Trockenheit im Sommer; das zeigt eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die beobachteten Änderungen der Sturmaktivität stehen vermutlich im Zusammenhang mit anderen Änderungen in der atmosphärischen Dynamik, wie etwa dem Jetstream – einem Band starker Höhenwinde um die nördliche Hemisphäre. weiterlesen…

Klimawandel forderte bisher 600.000 Tote

Bericht des UNISDR für COP21 vorgelegt

Mehr als eine halbe Million Menschen sind seit der ersten Klimakonferenz (COP1) 1995 infolge des Klimawandels ums Leben gekommen – mehr als vier Milliarden wurden verletzt, obdachlos oder waren auf Nothilfe angewiesen – Tendenz steigend. Dies geht aus dem am 23.11.2015 veröffentlichten Bericht “The Human Cost of Weather Related Disasters” (Die menschlichen Kosten der Wetterkatastrophen) des UN-Büros für Katastrophenvorsorge („UN Office for Disaster Risk Reduction – UNISDR„) hervor. weiterlesen…