2015 weltweit wärmstes,in Deutschland zweitwärmstes Jahr
DWD: Starkregenrisiko in Städten jetzt besser einzuschätzen
Hitze, Dürre und Starkregen: Der Klimawandel macht sich auch in Deutschland bemerkbar. 2015 war das zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 – seit damals hat sich Deutschland um 1,4 Grad erwärmt. Die globale Erwärmung macht sich in Deutschland wie über den meisten Landflächen stärker bemerkbar als im weltweiten Vergleich. Dennoch war 2015 weltweit betrachtet bisher das wärmste Jahr. Das berichteten der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer Pressemitteilung zur jährlichen Klima-Pressekonferenz 2016 und die US-Wetterbehörde. weiterlesen…
DWD: Starkregenrisiko in Städten jetzt besser einzuschätzen
Hitze, Dürre und Starkregen: Der Klimawandel macht sich auch in Deutschland bemerkbar. 2015 war das zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 – seit damals hat sich Deutschland um 1,4 Grad erwärmt. Die globale Erwärmung macht sich in Deutschland wie über den meisten Landflächen stärker bemerkbar als im weltweiten Vergleich. Dennoch war 2015 weltweit betrachtet bisher das wärmste Jahr. Das berichteten der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer Pressemitteilung zur jährlichen Klima-Pressekonferenz 2016 und die US-Wetterbehörde. weiterlesen…
Teurer Meeresspiegelanstieg
Kosten steigen schneller als Meerwasser
Obwohl der zu erwartende Meerespiegelanstieg mittlerweile recht gut verstanden ist, gab es bislang kaum Fortschritte bei den damit verbundenen Kostenabschätzungen für die nächsten Jahrzehnte. Nun stellt sich heraus: Schäden durch Extremereignisse wie Überflutungen spielen eine noch größere Rolle als der durchschnittliche Meeresspiegelanstieg selbst, wenn es um die Folge-Kosten des Klimawandels in Küstenregionen geht. Ein Team des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat eine Methode entwickelt, mit der sich finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel bestimmen lassen. Erstmals zeigen die Forscher, dass die Schadenskosten stets schneller steigen als das Wasser selbst. Ihre Untersuchung wurde im Journal Natural Hazards and Earth System Sciences (NHESS) veröffentlicht. weiterlesen…
Klimawandel verschlimmert Nahrungsmangel
Klimawandel verschärft Nahrungsmittel-Importabhängigkeit
Mehr als 200 Millionen Menschen sind weltweit von Krisen durch Importeinbrüche bei Grundnahrungsmitteln bedroht, viele Länder sind von einem einzigen Exportland abhängig. Ernteausfälle infolge von Wetterextremen werden dann zur existenziellen Bedrohung, schreibt Nicole Allé in energiezukunft. weiterlesen…
Klimawandel: Harte Landung droht
EZB warnt
„Absturzgefahr im Treibhaus“ – lautet er Titel eines Artikels von Michael Bauchmüller in der Süddeutschen Zeidung: „Die Europäische Zentralbank warne vor den Risiken des Klimawandels. Machten Politik und Unternehmen nicht rechtzeitig Ernst mit dem Klimaschutz, dann drohe eine andauernde Wirtschaftskrise“, so der DUH-UmweltMedienpreisträger 2013. weiterlesen…
„Klimamigration“ nicht monokausal
Klimawandel als ein Treiber unter vielen – Wissenschaftler betonen Komplexität der Ursachen
Der globale Klimawandel wird zunehmend als Sicherheitsrisiko angesehen. Viele argumentieren, die Erderwärmung könnte die Anpassungsfähigkeit vieler Gesellschaften überfordern und potenziell zu Destabilisierung, Migration und Konflikteskalation beitragen. Vor allem die sogenannte Klimamigration wird dabei als Risikofaktor wahrgenommen. Doch das ist zu einfach: „Der Satz ‚die Klimamigranten haben das Fass zum Überlaufen gebracht‘, ist so nicht zutreffend, sagte Christiane Fröhlich, Forscherin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) bei einem DKK-Klima-Frühstück im Vorfeld der 52. Münchner Sicherheitskonferenz. weiterlesen…
Oberstes US-Gericht blockt Obamas Kohle-Verordnung
Schwerer Rückschlag für die Klimawandel-Agenda des Präsidenten
Das Oberste Gericht der USA hat am 09.02.2016 die Bemühungen der Regierung vorerst geblockt, die Emissionen aus Kohlekraftwerken zu regulieren – wie die New York Times meldete. Die kurze Anordnung sei zwar nicht das letzte Wort in dem Verfahren, das sehr wahrscheinlich an den Supreme Court zurückkehren werde, nachdem ein Berufungsgericht einen Eilantrag von 29 Staaten und Dutzenden von Unternehmen und Verbänden angenommen hatte. Doch die Bereitschaft, den Fall auszusetzen, sei ein Hinweis darauf, dass das Programm bei den Richtern auf rechtliche Bedenken stoße.
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Umsetzung von Klimazielen erfordert rasches Handeln
Studie aus Bern
Das Paris-Abkommen der UN-Klimakonferenz wird zwar als historisch bezeichnet, aber der Erfolg hängt von einer raschen Umsetzung ab. Was ein Hinauszögern von CO2-Reduktionen für das Klima und die Ozeane zur Folge hätte, haben nun die Klimaphysiker Patrik Pfister und Thomas Stocker vom Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern berechnet und im Open Access-Journal Environmental Research Letters. weiterlesen…
Klima: Jahrtausendrekorde
Gießener Klimaforscher veröffentlicht internationale Studie: Heißeste europäische Sommer seit mehr als 2.000 Jahren
Über die vergangenen Jahrzehnte haben sich die Sommer im größten Teil Europas immer stärker erwärmt, begleitet von extremen Hitzewellen wie in 2013, 2010 und 2015. Neue Forschungen unter Leitung des Gießener Geographen und Klimaforschers Prof. Dr. Jürg Luterbacher setzen die aktuelle Erwärmung in einen historischen Kontext von 2.100 Jahren. Mit Hilfe von Baumring-Daten und historisch dokumentierten Hinweisen konnte eine neue Rekonstruktion der europäischen Sommertemperaturen erstellt werden. Die Arbeit von 45 Wissenschaftlern aus 13 Ländern wurde jetzt im Forschungsmagazin „Environmental Research Letters“ veröffentlich – so eine Pressemitteilung der Giessener Universität. weiterlesen…
Klimawandel: Meereserwärmung unterschätzt
Uni Bonn: Doppelter Effekt wie vom Grönland-Eis
Bei der Erforschung der Klimawandelfolgen wurde bislang unterschätzt, wie stark der Meeresspiegel auch deshalb ansteigt, weil sich das Wasser infolge zunehmender Erwärmung ausdehnt. Ein Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat nun laut einer Pressemitteilung anhand von Satellitendaten berechnet, dass dieser Effekt in den vergangenen zwölf Jahren fast doppelt so stark war wie bislang angenommen. Damit könnte zum Beispiel das Risiko für Sturmfluten deutlich ansteigen. Die Wissenschaftler stellen ihre Ergebnisse im renommierten Fachjournal PNAS vor. weiterlesen…
Erderwärmung: Aus Wahrscheinlichkeit wird Gewissheit
Jährliche Wärme-Rekorde höchstwahrscheinlich menschengemacht
Mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit verursachte der Mensch die jüngsten jährlichen Wärmerekorde. Denn ohne Treibhausgase aus dem Verfeuern von Kohle und Öl wäre die Chance verschwindend klein, dass 13 der 15 je gemessenen wärmsten Jahre in unserem noch jungen Jahrhundert verzeichnet würden. Diese Wahrscheinlichkeit beträgt zwischen 1 zu 5.000 und 1 zu 170.000, wie ein Team internationaler Wissenschaftler jetzt in Nature-Scientific Reports zeigen konnte. Die erst nach Abschluss der Studie eingetroffenen Daten für 2015 verringern diese Wahrscheinlichkeit sogar noch weiter. weiterlesen…