Klimawandel könnte Eiszeit verschieben

PIK-Forscher knacken Eiszeiten-Code

Der Mensch ist zu einer geologischen Kraft geworden, die den Beginn der nächsten Eiszeit unterdrücken kann. Das zeigt eine Studie, die jetzt in Nature veröffentlicht wurde. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung haben den Code der Eiszeiten geknackt und in dem Verhältnis von Sonneneinstrahlung auf die Erde und CO2-Konzentration in der Atmosphäre den Schlüssel gefunden, um die letzten acht Eiszyklen der Erdgeschichte zu erklären. Gleichzeitig machen ihre Ergebnisse deutlich, dass schon eine moderate Störung des natürlichen Kohlenstoffhaushalts des Planeten durch den Menschen die nächste Eiszeit um 100.000 Jahre verschieben könnte. weiterlesen…

Weltwirtschaftsforum: Hauptgefahr Klimaversagen

Scheitern der Klimapolitik größtes Risiko

Dem am 12.01.2016 in London vorgelegten Welt-Risiko-Bericht 2016 folgend besteht die gravierendste  Gefahr für die Menschheit in einem möglichen Versagen der Klimapolitik. Das Davoser Weltwirtschaftsforum befragt jedes Jahr weltweit Führungskräfte und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik zur Eintrittswahrscheinlichkeit von globalen Risiken innerhalb der nächsten zehn Jahre. Auf mehr als 100 Seiten gibt der Bericht über die Einschätzung der Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten von 29 verschiedene globale Risiken. weiterlesen…

Klimaskeptiker verklagten Obama-Berater

Lesehinweis auf FAZ: „Wetter-Chaos vor Gericht – Polarwirbel hält nicht, was er verspricht“

Konservative versuchen in den USA mit allen Mitteln, die Klimapolitik von Präsident Obama auszuhebeln. Als ein Beispiel dafür beschreibt , in der FAZ zuständig für Natur und Wissenschaft, die Klage von Obama-Gegnern gegen Präsidenten-Berater John Holdren von 2014. Sie wollen gemeinsam mit anderen Obamas (beim Pariser Klimagipfel COP21 verteidigte) restriktivere US-Klimapolitik auf nationaler Ebene unterminieren. weiterlesen…

Klimaschutzbündnis der Regionen: ‚Under2MoU‘

„Spätestens seit Paris wegweisende internationale Marke“

„Eine starke Lobby für den Klimaschutz und ein hoffnungsvolles Zeichen im Kampf gegen den Klimawandel,“ nannte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am 15.12. 2015 in Stuttgart das von ihm und Umweltminister Franz Untersteller gemeinsam mit Kalifornien ins Leben gerufene Klimaschutzbündnis der Regionen ‚Under2MoU‘ mit mehr als 120 Regionen und Städten weltweit als Mitglieder, in denen über 700 Millionen Menschen wohnen und die ein Bruttoinlandsprodukt von 17,6 Billionen Euro repräsentieren. „Das ist zu einer internationalen Marke geworden“, so Kretschmann weiter. „Das gibt echten zusätzlichen Schub für den weltweiten Klimaschutz.“ weiterlesen…

Uneinigkeit über plötzliche Nordpol-Erwärmung

„Klimawandel nicht verantwortlich“ – „Wetterkapriole“

Die NOZ (Neue Osnabrücker Zeitung) zitierte dpa am 30.12.2015 mit dem Satz: „Es war eine Wetterkapriole: Ausgerechnet im Winter kletterten die Temperaturen am Nordpol in die Höhe. Doch der Ausnahmezustand dauerte nicht lange.“ Zwischenzeitlich waren die Temperaturen am Nordpol angeblich auf „bis zu“ 50 Grad über dem jahreszeitlichen Durchschnitt gestiegen. Normal wären zu Silvester am Nordpol minus 40 Grad – „derzeit herrschen dort jedoch geradezu milde Temperaturen im Plusbereich. In den kommenden Tagen könnte es am Pol wärmer werden als in Südkalifornien“, hatte n-tv am gleichen Tag gemeldet. weiterlesen…

Lesehinweis: Wie die Ölindustrie Wissenschaftler bezahlt

Greenpeace GB: „Unabhängige“ gekauft – Käuflicher Klimazweifler entlarvt sich

Mitten in den Pariser Klimagipfel COP21 platzte eine Enthüllung von Greenpeace Großbritannien: Eine Undercover-Recherche belegt, dass sich vermeintlich unabhängige Forscher von der Ölindustrie kaufen lassen. Greenpeace gründete Scheinfirma, der willige Wissenschaftler auf den Leim gingen. Einer trat ausgerechnet am Tag der Veröffentlichung  in einer US-Senatsanhörung auf, in der die Auswirkungen des Klimawandels in Frage gestellt wurden: William Happer, Physikprofessor an der Princeton Universität. weiterlesen…

Klimawandel lässt Bäume aussterben

Fichte und Esche gefährdet

Am 04.12.2015 hat die rheinland-pfälzische Landesregierung den „Waldzustandsbericht 2015“ vorgelegt. Dabei werden landesweit knapp 4000 Bäume stichprobenartig untersucht. Für die Untersuchung wird im Sommer der Kronenzustand der Probebäume dokumentiert. Das Ergebnis lässt sich mit einer kleinen Faustregel beschreiben: Ein Drittel der Bäume ist gesund, ein Drittel zeigt leichte Kronenverlichtungen, ein Drittel deutliche Schäden – und der Anteil der Schäden ist leicht angestiegen. weiterlesen…

Klimawandel befördert deutschen Tourismus

Kein Zynismus: Wetteramtspräsident sieht Vorteile aus Temperaturanstieg

„Wird Stralsund das neue Antalya, Ostholstein die neue Costa del Sol? Oder bleiben bei steigendem Meeresspiegel an Deutschlands Nord- und Ostsee womöglich keine Strände mehr übrig, um Urlauber zu locken?“ Solche Fragen kamen dem Beobachter von heute im Bundestag in den Sinn, als er am 16.12.2015 im Bundestags-Tourismusausschuss Professor Gerhard Adrian lauschte, seit fünf Jahren Präsident des Deutschen Wetterdienstes. Er berichtete in der letzten Ausschusssitzung dieses Jahres, über „Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus in Deutschland“. weiterlesen…

Durchbruch in Paris

COP21 verabschiedet Klimaabkommen

Die New York Times vermailte als erste die Breaking News: Nach 13tägigem und zum Teil -nächtlichem Ringen haben alle 195 Länder bei der COP21 in Paris dem weltweiten Klimavertrag zugestimmt. Zum ersten Mal bekannten sich alle vertraglich zu gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung. Umweltschützer werten den Vertrag als starkes Signal. (Foto: COP21-Schluss, Paris – Foto © Arnaud-Bouissou CCO 1.0-Lizenz – UNFCCC) weiterlesen…

BPA-Mitteilung: UN-Gipfel in Paris

Neuer Klimavertrag beschlossen

„Die 195 Staaten haben sich in Paris auf einen neuen Klimavertrag verständigt. Die deutsche Delegationsleiterin, Bundesumweltministerin Hendricks, begrüßte das Ergebnis der zweiwöchigen Verhandlungen als historischen Erfolg für den Klimaschutz.“ Das teilte das Bundespresseamt nach dem Beschluss mit. Solarify dokumentiert. weiterlesen…