Neues Klimamodell für den Weltklimarat

AWI-Klimamodellrechnungen erstmals mit Grundlage für IPCC-Sachstandsbericht

Klimaforscher vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) belieferten erstmals die Datenbank für den Weltklimarat direkt mit Ergebnissen aus ihren globalen Computermodellierungen – so eine AWI-Medienmitteilung vom 04.09.2019. Die Daten sind von besonderem Interesse, weil das zugrundeliegende, am AWI entwickelte Modell das Meereis und die Ozeane deutlich besser auflöst als herkömmliche Verfahren. Die Ergebnisse werden weltweit von Klimawissenschaftlern und Stakeholdern genutzt, um die Folgen des Klimawandels für den Menschen und die Natur zu bestimmen. weiterlesen…

Städte natürlich kühlen

Ob Bäume die Temperatur in der Stadt abkühlen, hängt von ihrer Umgebung ab

Urbane Wärmeinsel nennt sich das Phänomen, wenn die Temperatur in der Stadt höher ist als in ihrer Umgebung. Kommen Hitzewellen hinzu, wie das Anfang Juli in weiten Teilen Europas der Fall war, kann es für kranke und schwache Menschen gefährlich werden. Forschende der ETH Zürich haben diese Wärmeinseln weltweit untersucht und zeigen auf, dass Stra­tegien zur Wärmereduktion in Städten je nach regionalem Klima unterschiedlich effizient sind. weiterlesen…

40 Grad Hitze in Deutschland – bald Normalität?

PIK-Forscher zur aktuellen Hitzewelle

Weite Teile Europas leiden unter einer Hitzewelle. In Deutschland könnten in diesen Tagen 40 Grad erreicht werden. Ist das noch eine übliche Sommerhitze oder steckt schon der Klimawandel dahinter? Dazu die Klimaforscher Stefan Rahmstorf und Dim Coumo vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und den Universitäten Potsdam und Amsterdam am 24.06.2019.
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Erderwärmung? – Und trotzdem so viel Schnee?

Die Fakten – Unterschied zwischen Klima und Wetter

“Vielleicht könnten wir ein bisschen von dieser guten alten Erderwärmung gebrauchen, für die unser Land Billionen zahlen sollte”, twitterte Donald Trump im Dezember 2017 angesichts eines Kälteeinbruchs im Osten der USA. Wie viele andere, vor allem die selbsternannten “Klimawandelzweifler”, hat er bis heute den Unterschied zwischen Klima und Wetter nicht verstanden. Aber auch bei uns denken viele angesichts der Schneekatastrophe in den Alpen, Klimakonferenzen seien für die Katz, Erderwärmungen habe es schon immer gegeben, und überhaupt: es sei gar nicht bewiesen, dass der Mensch und die CO2-Zunahme für den Klimawandel verantwortlich seien. Was stimmt?
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Wachstum in der Klimawissenschaft: Ein blinder Fleck


Neue Studie zur Einhaltung der UN-Klimaziele fordert wirtschaftliches Umdenken

Eine am 27.09.2018 veröffentlichte Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und des Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. kritisiert die in den Berichten des Weltklimarats IPCC berücksichtigten Klimaschutzszenarien als unzureichend. Die von Kai Kuhnhenn vom Konzeptwerk erstellte Untersuchung bemängelt, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen weiterhin ausschließlich auf konventionellen Wachstumsmodellen basieren und zeitweise Überschreitungen der Erwärmungsgrenzen von 1,5°C oder 2°C zulassen. weiterlesen…

„Dann könnte man auch sagen, die Erde ist eine Scheibe“


MCC-Direktor Ottmar Edenhofer spricht im Interview mit der TU Berlin über Populismus in der Klimadebatte und die wissenschaftliche Suche nach der Wahrheit

Das Erstarken der Populisten, etwa durch die Wahl von US-Präsident Donald Trump oder den Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag, wirke sich auch vermehrt auf die öffentliche Klimadebatte aus. Populistische Kritik an der Klimawissenschaft sei allerdings kein neues Phänomen, sagt Ottmar Edenhofer, Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) im Interview mit der Technischen Universität Berlin. „Wir müssen der Öffentlichkeit kommunizieren, dass es einen Erkenntnisfortschritt gibt“, sagt Edenhofer. weiterlesen…

Deutscher Klimaforscher erhält hohe amerikanische Auszeichnung


AGU-Preis für Klimakommunikation geht an Stefan Rahmstorf

Wie das PIK-Potsdam am 20.07.2017 mitteilte, soll Stefan Rahmstorf mit dem Preis für Klimakommunikation der Amerikanischen Geophysikalischen Vereinigung (AGU) ausgezeichnet werden. Der renommierte Preis würdigt Mitglieder der weltweit größten Organisation von Geowissenschaftlern für ihre Leistungen in der Kommunikation von Klimawissenschaft und hebt die Relevanz der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Zusammenhänge hervor. In diesem Jahr geht der Preis erstmals an einen außerhalb der USA tätigen Forscher. weiterlesen…

“Wissenschafts-Kommunikation im Trumpozän”


Oder: Wie wir alle das post-faktische Zeitalter verhindern können

Weltweit demonstrierten am 22.04.2017 Tausende beim „March for Science“ für freie Wissenschaft. Doch die Demonstrationen könnten nur ein erster Schritt gewesen sein, argumentiert der Hamburger Kommunikationsforscher Michael Brüggemann in einem Gastbeitrag für Klimafakten. Die Wissenschaftskommunikation müsse sich auf die veränderten gesellschaftlichen und medialen Rahmenbedingungen einstellen – und mit ihr jeder Wissenschaftler. weiterlesen…

Klimaskeptiker verklagten Obama-Berater


Lesehinweis auf FAZ: “Wetter-Chaos vor Gericht – Polarwirbel hält nicht, was er verspricht”

Konservative versuchen in den USA mit allen Mitteln, die Klimapolitik von Präsident Obama auszuhebeln. Als ein Beispiel dafür beschreibt , in der FAZ zuständig für Natur und Wissenschaft, die Klage von Obama-Gegnern gegen Präsidenten-Berater John Holdren von 2014. Sie wollen gemeinsam mit anderen Obamas (beim Pariser Klimagipfel COP21 verteidigte) restriktivere US-Klimapolitik auf nationaler Ebene unterminieren. weiterlesen…