Kohlekraftwerke essen Klimaziele auf

MCC-Direktor Edenhofer warnt vor Pfadabhängigkeiten durch neue Kohlekraftwerke

Das Zeitfenster für einen weltweiten Kohleausstieg schließt sich immer schneller: Vor allem arme, aber schnell wachsende Entwicklungsländer investieren derzeit massiv in den Bau neuer Kohlekraftwerke. Denn dieser Energieträger erscheint auch deshalb so billig, weil die sozialen Kosten – beispielsweise Gesundheitsschäden – meist unterschlagen werden. Das geht aus dem neuen Artikel King Coal and the Queen of Subsidies hervor.
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Lemke/RLP: Atom- und Kohleausstieg gleichzeitig möglich

Studie bestätigt technische und juristische Ausstiegsaspekte

Eine Studie des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme, (IZES) Saarbrücken und  der Hochschule für Wirtschaft und Recht, (HWR) Berlin erklärt, warum ein vorzeitiger Ausstieg aus der Kohleverstromung die Sicherheit und die Systemstabilität der Stromversorgung in Deutschland nicht gefährden würde. Darüber hinaus prognostizieren Uwe Leprich (IZES) und Stefan Klinski (HWR), welchen Beitrag der Stromsektor zum Erreichen der nationalen Klimaschutzziele mit einer Abkehr von Braun- und Steinkohle  leisten könnte. weiterlesen…

Neuseeland: 2018 Kohleausstieg

Schon heute 80 % EE

Neu­seeland wird aus der Kohle­ver­stromung aussteigen. Der Energieversorger Genesis Energy hat beschlossen, die letzten beiden Kohlekraftwerke der Huntly Power Station bis 2018 stillzulegen. Das Land bezieht schon jetzt rund 80 Prozent des Stroms aus Erneuer­baren Energien und setzt vor allem auf Geo­thermie, Wind- und Wasser­kraft. weiterlesen…

SRU fordert Fahrplan für Kohleausstieg bis 2040

 Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) fordert Kohlekonsens von Bundesregierung

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) fordert die Bundesregierung in seinen am 29.06.2015 veröffentlichten „10 Thesen zur Zukunft der Kohle bis 2040“ auf, einen Kohlekonsens auf den Weg zu bringen. „Wir müssen jetzt einen Fahrplan für den schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2040 entwickeln“, so Prof. Dr. Martin Faulstich, Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung. Das würde auch zeigen, dass die Bundesregierung die Beschlüsse des G7-Gipfels und die neue Enzyklika des Papstes ernst nimmt. weiterlesen…

Große Mehrheit für Kohleausstieg

Greenpeace-Umfrage: 59 Prozent verlangen Einlösung von Merkels G7-Klimaversprechen

Einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung erwartet eine Bevölkerungsmehrheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) jetzt nach ihrem Klimaversprechen in Elmau. In einer repräsentativen Umfrage von TNS-Emnid im Auftrag von Greenpeace sprachen sich 59 Prozent dafür aus, dass Deutschland bis zum Jahr 2040 die Energiegewinnung aus Kohle aufgibt.
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Studie: Kohle-Notbremse spart 70 Mio t Kohlendioxid

Greenpeace: Strompreise kaum berührt – Gaskraftwerke könnten wieder Gewinn erwirtschaften

Die Bundesregierung kann 36 der ältesten Kohlekraftwerke sofort abschalten und dabei weiterhin eine sichere Stromversorgung garantieren. Deutschland würde mit diesem Schritt 70 Millionen Tonnen CO2 einsparen, seine Klimaziele erreichen und den Strommarkt stärken. Das ist das Ergebnis der Studie „Auswirkungen eines partiellen Kohleausstiegs“ von Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace. weiterlesen…

Vattenfall kann aus Kohle aussteigen

Greenpeace-Studie: Ausstieg in der Lausitz bis 2030 ohne Arbeitsplatzverluste möglich – Schrittweise Umstellung von Braunkohle auf Erneuerbare

Der Energiekonzern Vattenfall kann sein ostdeutsches Braunkohlegeschäft innerhalb von 15 Jahren herunterfahren und auf Erneuerbare Energien umsteigen – ohne dadurch Arbeitsplätze oder Deutschlands Klimaschutzziel zu gefährden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace. weiterlesen…

GB: Auslaufmodell Kohle?

Großbritannien beendet ungefilterte Kohleverstromung

„Ein energiepolitisches Erdbeben“ und „Energiewende der anderen Art“ nannte es die Süddeutsche Zeitung vom 13.02.2015: Als erstes Industrieland kündigt Großbritannien den Ausstieg aus der Stromproduktion mittels Kohle an. Die Koalitionäre Cameron (Tories) und Clegg (Liberale) sowie Labourchef Miliband versprachen in einem gemeinsam unterschriebenen Papier, „eine starke rechtsverbindliche Zusage, den globalen Temperaturanstieg auf unter 2 °C zu begrenzen, sich auf Kohlenstoffbudgets zu einigen, und den Übergang zu einer wettbewerbsfähigen, energieeffizienten und kohlenstoffarmen Wirtschaft dadurch zu beschleunigen, dass die ungefilterte (ohne CCS, bzw. CCU) Stromerzeugung mittels Kohle beendet wird“. weiterlesen…

Trend Richtung dezentraler und CO2-reduzierender Technologien

Vattenfall beschleunigt Ausstieg aus Braunkohle
Gastbeitrag von Peter Kästel

Vattenfall Deutschland forciert den Ausstieg aus der CO2-intensiven Braunkohle. Die deutsche Stromerzeugung von Vattenfall ist geprägt vom Braunkohletagebau in Ostdeutschland. Der Spiegel berichtete, dass eine Entscheidung über den Verkauf dieses Geschäftsbereiches bis zum Frühjahr 2015 getroffen werden soll. weiterlesen…

Dänemark schon 2025 C-frei?

„Natürlich zusammen mit der Industrie“
mit freundlicher Genehmigung von euractiv.de

Dänemark erwägt einen Kohleausstieg bis 2025, sagt Klima- und Energieminister Rasmus Helveg Petersen. Ursprünglich wollte das Land bis 2030 kohleunabhängig sein. EurActiv Brüssel berichtet. Er habe die Regierungsbeamten gebeten, zu ergründen, was Dänemark zur Realisierung eines Kohleausstiegs in bereits zehn Jahren tun könne, sagte Petersen am 29.10.2014. weiterlesen…