Trassenverlauf für bayerischen SuedOstLink umstritten

Bundesnetzagentur sorgt mit Strecke Hof-Schwandorf für Enttäuschung

Die Bundesnetzagentur hat am 18.12.2019 den Korridor für die geplante Gleichstromtrasse – den sogenannten Südostlink – von Hof nach Schwandorf verbindlich festgelegt. Viele Menschen sind enttäuscht: Denn nur auf zehn Kilometer wird die Trasse mit der Autobahn 93 gebündelt. Bei Marktredwitz weicht der 1.000 Meter lange Trassenkorridor jedoch ab, denn die Bundesnetzagentur sei sich nicht sicher, ob der von TenneT vorgeschlagene Korridor durch ein Wasserschutzgebiet verläuft, so eine Pressesprecherin gegenüber dem BR. Die Gleichstromverbindung wird in diesem Abschnitt ausschließlich als Erdkabel realisiert. weiterlesen…

Homann: „Bürger zu früh informiert“

Zeitraubende Einwendungen

Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann ist gegen zu frühe Unterrichtung der Bürger über den Bau von Stromtrassen. Denn dadurch könnten Bürger, die gar nicht vom Ausbau betroffen seien, erst aufgeschreckt werden. Verfahren zur Beteiligung der Öffentlichkeit seien zudem missbrauchbar, ergänzte Werner Götz, Vorsitzender der Geschäftsführung von Transnet BW im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung am 10.09.2019 bei den 14. Deutschen Energietagen in München, berichteten der Dienst energate messenger und die Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK). weiterlesen…

Intelligente Ladung von Elektroautos verteuert Netzausbau nicht

Kosten ließen sich durch die zusätzliche Stromnachfrage der Fahrzeuge decken

Diese Kosten ließen sich durch die zusätzliche Stromnachfrage der Fahrzeuge decken und führten nicht zu steigenden Strompreisen. Bei einer Vollelektrifizierung des Fahrzeugbestandes auf heutigem Niveau, die mit 45 Millionen Elektrofahrzeugen im Jahr 2050 einhergehe, würden sich die jährlichen Netzausbaukosten auf bis zu 2,1 Milliarden Euro belaufen. Damit müsse zukünftig nicht mehr in Stromverteilnetze investiert werden als in der Vergangenheit. In diesen Kostenschätzungen enthalten seien bereits Ausgaben zur Modernisierung der Netze, die ohnehin anfallen würden. weiterlesen…

BDEW fordert CO2-Preis in allen Nicht-ETS-Bereichen für wirksamen Klimaschutz

BDEW-Präsidentin Wolff kündigt Gutachten über soziale Ausgewogenheit eines CO2-Preises an – Konzept zur Markteinführung von Power-to-Gas präsentiert – Altmaier mit Selbstlob für 3-Länder-Netzausbau-Erklärung

In der Debatte über die Einhaltung der Klimaziele hat sich BDEW-Präsidentin Marie-Luise Wolff am 05.06.2019 einer Medienmitteilung des Branchenverbandes zufolge für die zügige Einführung einer CO2-Bepreisung in allen Wirtschaftssektoren ausgesprochen, die nicht am europäischen Handel mit CO2-Zertifikaten teilnehmen. „Wir müssen dem Treibhausgas-Ausstoß insbesondere im Verkehrs- und Gebäudesektor einen Preis geben, damit hier schnellstmöglich signifikant höhere CO2-Einsparungen erzielt werden. Dies gehört zu den unverzichtbaren Voraussetzungen dafür, dass Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht“, sagte Wolff zum Auftakt des BDEW-Kongresses 2019 in der STATION Berlin. weiterlesen…

Energieminister wollen Energiewende anschieben

Häufigere Treffen

Die Energieminister von Bund und Ländern wollen künftig bei Weiterentwicklung ErneuerbarerEnergien und Netzausbau stärker zusammenarbeiten. „Die Energiewende in Deutschland soll besser koordiniert und ausgeweitet werden. Das beschließt Wirtschaftsminister Altmaier mit seinen Länderkollegen. Klingt gut. Ganz nach einem Gesamtkonzept“, schrieb der Nachrichtensender n-tv auf seiner Internetseite. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte dazu nach einer Konferenz mit fünf seiner Länderkollegen in Hannover am 24.05.2019: „Wir haben festgestellt, dass wir in den Zielen einig sind“. In Details gebe es weiteren Diskussionsbedarf, das werde aber zügig geregelt: „Das bedeutet, dass wir Schritt für Schritt den Weg freimachen, damit der Ausbau endlich Fahrt aufholen kann.“ weiterlesen…

Bundesnetzagentur bemängelt schleppenden Netzausbau

Rund 7700 Kilometer neue Leitungen geplant – BMWi: Mehr Tempo beim Netzausbau

Am 17.05.2019 trat das „Gesetz zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus“ in Kraft – ein „wichtiger Schritt zur Umsetzung der Energiewende“ – so eine Medienmitteilung des BMWi. Der neue Rechtsrahmen soll den Netzausbau anschieben. Bundesminister Peter Altmaier: „Vor etwa einem Jahr habe ich erklärt: Ich mache den Netzausbau zur Chefsache. Seitdem werden die Ziele des ‚Aktionsplans Stromnetz‘ immer weiter umgesetzt.“ Das geht aber offenbar noch zu langsam, wie der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, bei der Vorlage seines Jahresberichts 2018 laut pv magazine sagte. weiterlesen…

Problem Netzausbau: Gehen 65% Erneuerbare Energien ohne Stromstau?

Flexible Lösungen für Stromüberschüsse gesucht

Um die Erneuerbaren Energien auszubauen, müssen neue Stromtrassen gebaut werden. Weil die aber nur schleppend vorankommen, fordern Branchenvertreter des grünen Stroms andere Lösungen, wie eine CO2-Bepreisung, Power-to-X (PtX)-Technologien und Smart Metering, wie Florence Schulz für EURACTIV.de schrieb. weiterlesen…

Altmaier: „Wichtige Stufe beim Netzausbau genommen“

Weichen für eine der fünf großen Stromautobahnen gestellt

Die Bundesnetzagentur hat die Bundesfachplanung für den ersten Abschnitt der Stromleitung „Ultranet“ abgeschlossen. Das teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in einer Pressemitteilung mit. Damit stellte sie zum ersten Mal die Weichen für eine der fünf großen Stromautobahnen vom Norden in den Süden. weiterlesen…

TenneT im Plan

Offshore-Kapazitäten auf 6.232 Megawatt gesteigert

Der Ausbau der Offshore Windenergie in Deutschland schreitet weiter voran. Nun hat der Netzbetreiber TenneT mit den vorhandenen Netzanschluss-Kapazitäten das Ausbauziel der Bundesregierung für 2020 nahezu komplett erreicht. In einer Medienmitteilung vom hieß es, dieNordsee-Windernte 2018 habe die des Vorjahrs um rund fünf Prozent übertroffen; der Anteil an der Gesamt-Windstromerzeugung lag erneut bei fast 16 Prozent. weiterlesen…

Grüne fordern von Altmaier Augenmaß und Transparenz bei Netzausbauplan

Offener Brief

In einem offenen Brief an den Bundeswirtschaftsminister haben vier Abgeordnete der Grünen im Bundestag am 04.01.2019 gefordert, dass Peter Altmaier beim Netzentwicklungsplan transparent den Bedarf an neuen Leitungen darlegen soll. Aus Sicht der Grünen sollten auch die Optimierungspotenziale der bestehenden Netze ausreichend einbezogen werden. Als völlig unverständlich und kontraproduktiv – berichtet Sandra Enkhardt in pv magazine – bezeichnen sie, dass der Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co. mit Verweis auf Netzengpässe verzögert wird. Solarify dokumentiert das Schreiben. weiterlesen…