Ressourceneffizienz und Wirtschaftlichkeit in der Chemie

Der Verbrauch von natürlichen Ressourcen hat eine kritische Grenze erreicht, die drohende Energieknappheit verlangt einen nachhaltigen Umgang mit Energieträgern und Rohstoffen. Auch chemische Unternehmen müssen sich damit auseinandersetzen, wie Ressourcen möglichst sparsam und kostengünstig einzusetzen sind – nicht zuletzt, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Hinsichtlich der Ressourceneffizienz spielen die Entwicklung und Optimierung der Verfahren in der chemischen und pharmazeutischen Industrie eine Schlüsselrolle. Wie man die Ressourceneffizienz messen und steigern und dabei auch noch andere wichtige technische, ökonomische und ökologischen Ziele systematisch berücksichtigen kann, bringt dieses Buch auf den Punkt. weiterlesen…

Deutsche Tiefsee-Exploration gebilligt

Der Rat der Internationalen Meeresbodenbehörde hat auf seiner diesjährigen Jahrestagung in Kingston, Jamaika, den Antrag Deutschlands auf eine Lizenz zur Exploration polymetallischer Sulfide am Meeresboden des Indischen Ozeans gebilligt. Die Entscheidung der Internationalen Meeresbehörde vom 21. Juli 2014 sei ein wichtiger Meilenstein für die weitere Erkundung von marinen mineralischen Rohstoffen in der Tiefsee. Das teilte das BMWi mit. weiterlesen…

Genug Kupfer da

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) hat sich gegen Meldungen gewandt, die Kupfervorräte gingen zur Neige. In einem Pressegespräch des Deutschen Kupferinstituts in Berlin korrigierte die Wirtschaftsvereinigung Metalle (WVM) “oft zitierte Falschmeldungen, dass die aktuellen Kupfervorräte nur noch 40 Jahre ausreichen”. Maren Liedtke von der DERA: “Die potenziellen Vorräte von Kupfer steigen eher an“. weiterlesen…

Das Projekt Kresse: Ressourcenverbrauch bei EE geringer

Für die Umsetzung der Energiewende und speziell den Ausbau erneuerbarer Energien sind nicht nur energiewirtschaftliche oder Klimaschutz-Kriterien maßgeblich. Zu einer umfassenden Nachhaltigkeitsbewertung gehört unter anderem auch die Ressourcenbewertung. Bisher wurde der Verbrauch und die langfristige Verfügbarkeit der mineralischen Rohstoffe, die in der Regel zur Herstellung von Energiewandlern und Infrastruktur benötigt werden, wenig untersucht.
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Rohstofferkundungs-Lizenz am Tiefseeboden beantragt

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) Ende 2013 bei der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) eine Lizenz zur Erkundung von Massivsulfiden auf dem Tiefseeboden des Indischen Ozeans beantragt. Massivsulfide enthalten ein breites Spektrum von Metallen, die in vielen Hochtechnologiebereichen unverzichtbar sind. Das geht aus einer Pressemitteilung des BMWi hervor. weiterlesen…

Umweltverbände wollen Grenzwert für Ressourcenverbrauch

In einem gemeinsamen Brief an Umweltminister Peter Altmaier setzen sich die großen deutschen Umweltverbände für ein absolutes Ziel zur Senkung des Ressourcenverbrauchs in der Europäischen Union ein. Konsequent wäre eine Halbierung bis 2050 gegenüber dem Basisjahr 2000, heißt es in dem Schreiben. Damit lehnen die Umweltverbände den bisherigen Leitindikator Rohstoffproduktivität ab, der den relativen Verbrauch in Abhängigkeit vom Bruttoinlandsprodukt misst. Im neuen Leitindikator sollen außerdem verbrauchte Ressourcen aus der globalen Wertschöpfungskette berücksichtigt werden. weiterlesen…

20.08.2013: Welterschöpfungstag

Aus dem Schöpfungstag wird der “Welterschöpfungstag”. 1993 fiel er auf den 21.10., 2003 auf den 22.09., im vergangenen Jahr schon auf den 22.08.: Dieses Jahr kam er zwei Tage früher, und jedes Jahr rückt er weiter vor, wenn nichts geschieht – der Earth Overshoot Day, der Tag, an dem wir die uns für dieses Jahr eigentlich zur Verfügung stehenden Ressourcen verbraucht haben. Seit dem 20.08.2013 leben wir von der Substanz, das heißt: wir verbrauchen mehr Gemeingüter, als die Erde wiederherstellen kann. weiterlesen…

UNEP-Resourcenrat fordert mehr Recycling

Die kontinuierlich ansteigende Nachfrage nach Metallen, die in Zukunft den heutigen Stand um das nahezu Zehnfache übersteigen könnte, macht ein Überdenken der heutigen Recyclingverfahren unumgänglich. Nur wenn ein Umdenken stattfindet, können die mit der Nutzung von Metallen verbundenen schädlichen Umwelteinflüsse eingedämmt werden, so der Tenor zweier Berichte (s.u.) , die heute vom UN Ressourcenrat (International Resource Panel, IRP) des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) veröffentlicht wurden. weiterlesen…

bild der wissenschaft-research zum Thema Klimawandel

Die Erde erweist sich bei näherem Hinsehen als ein dynamisches, nichtlineares und hochkomplexes System voller Wechselwirkungen und Rückkopplungen. Das irdische Klima bildet darin kein Subsystem, sondern eine Schnittstelle, an der die ebenso komplexen Teilsysteme in engem Austausch stehen. Änderungen in diesem System sind in der Regel nicht reversibel.bild der wissenschaft-research hat jetzt eine Spezialausgabe “Klimawandel” zum Download ins Internet gestellt. weiterlesen…