DLR: Globaler Atlas für Sonnen- und Windenergie

Globaler Atlas für Sonnen- und Windenergie vorgestellt
Weltweite Datenbank soll den Ausbau der Erneuerbaren Energien beschleunigen
Energieminister beim internationalen Forum für kohlenstoffarme Energie

Den ersten weltweiten Atlas für Sonnen- und Windenergie stellten die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien IRENA und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf dem Clean Energy Minsterial Forum am 25. und 26. April 2012 in London vor. Der Atlas bietet frei zugängliches Wissen darüber an, wo Sonnen- und Windenergie am besten genutzt werden kann und soll den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen. weiterlesen…

Durchbruch: 40% PV-Wirkungsgrad

Australische Forscher melden Durchbruch:
extreme Wirkungsgrade bei PV denkbar

Hochkonversion ersetzt teure Neuentwicklung von Solarzellen

Bei der sogenannten Hochkonversion wird der bislang nicht genutzte Teil des Solarspektrums gebündelt: Energiearme rote Photonen verschmelzen dadurch in der Solarzelle zu einem energiereichen gelben Photon. „Wir können den Wirkungsgrad steigern, indem wir zwei energiearme rote Photonen in der Zelle zu einem energiereichen gelben Photon verschmelzen. Gelbe Photonen können Licht einfangen, das wiederum in Strom umgewandelt werden kann“, erklärte Tim Schmidt vom Australian Solar Institute, Professor an der Fakultät für Chemie an der Universität von Sydney. Zusammen mit dem Helmholtz Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) hat er die photochemische Hochkonversion entwickelt. weiterlesen…

Abriss grüner Kraftwerke im Westjordanland?

Solar- und Windenergieanlagen im Westjordanland droht Abriss

Im Westjordanland sollen drei von elf Solar- und Windenergieanlagen abgerissen werden, die auch von Deutschland mitfinanziert worden sind. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (17/9289) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/9023) hervor. weiterlesen…

Barker bessert Green Deal nach

Großbritanniens Energieminster Greg Barker hat das geplante „Green Deal“-Programm seiner Regierung verteidigt. Barker schrieb im Guardian, das Programm sei teilsweise verzerrt dargestellt worden. Er sei sicher, dass die Menschen unter dem Strich Geld sparten, wenn sie die Unterstützungen für mehr Energieeffizienz annähmen. Er werde die Maßnahmen des Green Deal in Abstimmung mit der Privatwirtschaft verfeinern. Der Green Deal ist ein Programm, dass Kaufanreize für unterschiedliche Energiemaßnahmen bei Eigenheimen schaffen soll. Unter anderem soll auch der Bau von Photovoltaikanlagen gefördert werden. In Großbritannien wird seit der Bekanntgabe des Programms über seine Wirksamkeit diskutiert. Die britische Regierung kürzt in diesem Jahr den Einspeisetarif für erneuerbare Energien, will aber zum Beispiel bei Photovoltaik einen deutlich höheren Zubau erreichen. weiterlesen…

Asbeck greift Regierung scharf an

Solarworldchef Frank Asbeck hat in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung der Bundesregierung vorgeworfen, sie sei vor den Energiekonzernen eingeknickt und setze mit der Kürzung der Solarförderung tausende Jobs aufs Spiel. „Die Förderung sinkt zusätzlich um 30 bis 50 Prozent. So stark können wir die Kosten gar nicht mehr senken“, so Asbeck wörtlich. Die Politik sei der Energielobby von RWE, Eon, EnBW und Vattenfall zuwillen. „Man will uns kaputtmachen. Unsere Gegner wollen die Solarenergie aufhalten.“ Denn die Stromkonzerne behaupteten „mit einer stoischen Unverschämtheit, deutlich höhere Strompreise lägen nur an den Erneuerbaren. Das ist eine Lüge. Für die Photovoltaik ist der Strompreis in den letzten Jahren um etwa zwei Cent gestiegen. Für mehr sind wir nicht verantwortlich.“ (14.4.2012)
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Solarstrom aus dem All

Das kalifornische Energieversorgungs-Unternehmen Pacific Gas & Electric (PGE) will eine Solarfarm im Weltraum bauen. PGE will dabei mit dem Startup-Unternehmen Solaren kooperieren, das die Solarfabrik im Weltall errichten soll.

Wie das Branchenportal Cnet berichtet, wurde vereinbart, dass die Space Solar Plant (SSP) 200 Megawatt Energie an PGE liefert. Laut Gary Spirnak, CEO von Solaren, sollen die Lieferungen ab 2016 aufgenommen werden. weiterlesen…

Italien: Grundzüge des neuen Conto Energia beschlossen

Solar-Förderung in Italien:
Minister verabschieden Conto Energia 5.
PV-Zubau wird auf 2 – 3 GW gedeckelt.

In Italien herrschte seit Ende März 2012 große Unruhe, nachdem im Internet die ersten, unterschiedlichen Entwürfe für ein neues Solarstrom-Einspeisegesetz aufge-taucht waren. Die drei zuständigen Minister haben nun die Grundzüge des neuen Fördergesetzes „Conto Energia 5“ verabschiedet und auf den Internetseiten des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung veröffentlicht. Das Dekret soll noch im April endgültig verabschiedet werden, berichtet die Beratungs-Gesellschaft New Energy Projects. weiterlesen…

Solarbranche als Kapitalvernichter

Watchlist der DSW
Solarbranche größte Kapitalvernichter

Conergy führt Liste an

Die Solarbranche trägt prominent bei zur diesjährigen Watchlist der deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW), laut eigener Aussage „mit ca. 25.000 Mitgliedern der führende deutsche Verband für private Anleger“. Das Solarunternehmen Conergy führt die Liste der der 50 größten Kapitalvernichter an. Der Solaranlagenanbieter lag im vergangenen Jahr immerhin schon auf Platz sechs. Die Solon AG, die in der letzten DSW-Watchlist den Titel des größten Kapitalvernichters für sich beanspruchen konnte, ist mittlerweile insolvent. Ebenso wie QCells, der Drittplatzierte des vergangenen Jahres. weiterlesen…

Schon 4% Sonnenstrom

Bereits vier Prozent Solarstrom  – Solarstromproduktion steigt im ersten Quartal um mehr als 40%.

Die Solarstrom-Erzeugung in Deutschland ist im ersten Vierteljahr 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 40 Prozent gewachsen auf insgesamt 3,9 Milliarden Kilowattstunden. Das entspricht dem Stromverbrauch von rund vier Millionen Haushalten. In den letzten drei Jahren wuchs der Solaranteil an der deutschen Stromversorgung damit von einem auf rund vier Prozent. weiterlesen…

70 MW: größtes Solarkraftwerk Japans

Kyocera, IHI und Mizuho Corporate Bank planen 70 MWp-Solaranlage in Japan
Geschäftsmodell für Solaranlage gegründet

Der japanische Technologiekonzern Kyocera hat angekündigt, im Süden Japans eines der größten Solar-Kraftwerke des Landes zu bauen. Die Anlage soll nach Angaben des Unternehmens eine Kapazität von 70 Megawatt haben und in der Nähe der Stadt Kagoshima entstehen. An dem geplanten Projekt sei unter anderem die Großbank Mizhuho Corporate beteiligt. Die Kosten beliefen sich auf 25 Milliarden Yen (235 Millionen Euro). Der Bau soll im kommenden Juli starten. Japan plant Mitte des Jahres die Einführung eines neuen Einspeisetarifes für erneuerbare Energien. weiterlesen…