Strompreis trotz steigender EEG-Umlage stabil
Grund: Börsenpreise sinken
Die Umlage nach dem „Erneuerbare-Energien-Gesetz-(EEG-Umlage – derzeit 6,35 Ct) wird 2017 auf 7,1 bis 7,3 Ct/kWh ansteigen. Die für die Stromkunden maßgeblichen Einstandskosten für die Stromvertriebe ändern sich allerdings kaum: Die Summe aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage wird der Prognose zufolge weiterhin knapp unter 10 Ct/kWh liegen. Hauptursache dafür sind gesunkene Strompreise an der Börse, für Konsumenten müsse sich daher nichts ändern. Das zeigt der EEG-Rechner von Agora Energiewende. weiterlesen…
CSU-Chef Horst Seehofer bangt um die Bundestagswahl 2017 – und leitet eine Wende in seinem Energiewendekurs ein. Weil sich die CSU als Garant für einen stabilen Strompreis präsentieren will, sollen die Stromkosten mittels eines Fonds am Steigen gehindert werden. Noch vor kurzem galt für Seehofer das Gegenteil – als er einen ähnlichen Vorschlag seiner Wirtschaftsministerin Ilse Aigner mit der Bemerkung abbügelte: „Wir dürfen künftigen Generationen nicht die Energiekosten von heute zusätzlich aufbürden. Das wäre keine nachhaltige Politik“.
