“Das Pariser Abkommen ist praktisch schon von der Realität überholt“

„Die Rolle des Wasserstoffs im Energiesystem” – Abendvortrag der DPG von Prof. Robert Schlögl

Wasserstoff ist die einzige Möglichkeit, regenerative Energien global auszutauschen und damit den Energiebedarf mit den Erzeugungsmöglichkeiten Sonne und Wind zu verbinden. Eine zügige Umsetzung der Energiewende setzt voraus, dass wir die technischen und organisatorischen Hindernisse überwinden, um zu einem Weltmarkt für erneuerbare Energie zu gelangen. Prof. Robert Schlögl, Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft (FHI) in Berlin und am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr (MPI CEC) sprach in seinem virtuellen Abendvortrag am 27.09.2021 im Rahmen der 84. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft die technische Herausforderungen an und beschrieb die politisch und wissenschaftlich notwendigen Schritte zur Einführung einer Wasserstoffwirtschaft. weiterlesen…

„The smarter E Europe Restart“ 2021 mit Wasserstoff-Manifest

ees Europe setzt Zeichen für grünen Wasserstoff als Basis für Kreislaufwirtschaft

H2 grün - SymbolIm klimafreundlichen Energiemix der Zukunft spielt grüner Wasserstoff eine entscheidende Rolle. Wichtige Impulse für die Förderung des Energieträgers liefert jetzt das „Green Hydrogen Manifest“, das am 06.10.2021 im Rahmen der The Smarter E Europe Restart 2021 einer Medienmitteilung zufolge auf der Messe München präsentiert – und bereits von 64 Unterzeichnern gebilligt wurde. Die Initiatoren Hydrogen Europe, Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellenverband DWV, European Electrolyzer & Fuel Cell Forum EFCF und The smarter E Europe wollen damit ein klares Zeichen für die Dekarbonisierung und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft setzen. weiterlesen…

BMBF und BMWi starten gemeinsam Förderung internationaler Wasserstoffprojekte

350 Millionen Euro bis Ende 2024

Bundeswirtschaftsministerium und Bundesforschungsministerium haben eine Förderrichtlinie zur finanziellen Unterstützung internationaler Wasserstoffprojekte (PDF, 151 KB) vorgelegt, die am 04.10.2021 im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde. Das ist nach Angaben der Ministerien „ein weiterer wichtiger Baustein, damit der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft gelingt“. Über die Richtlinie werden konkret Anlagen zur Erzeugung und Weiterverarbeitung von grünem Wasserstoff sowie zur Speicherung, Transport und Anwendung in Ländern außerhalb der EU über einen Investitionszuschuss gefördert. weiterlesen…

Neue Katalysatoren für Brennstoffzellen

Effizient und mit konstant hoher Qualität

Soll Wasserstoff oder Methanol in Strom umgewandelt werden, kommen meist Brennstoffzellen zum Einsatz. Nanoskalige Katalysatoren bringen den Prozess in Schwung – bislang schwankt die Qualität dieser Materialien jedoch stark. Der Forschungsbereich CAN des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP in Hamburg räumt einer Medienmitteilung vom diese Probleme aus: Mit einem optimierten Katalysator und einer kontinuierlichen, reproduzierbaren Fertigung mit sehr guter Kontrolle über die Materialeigenschaften. weiterlesen…

IWM: Evaluierung von Materialien für sicheren Wasserstoff-Röhrenspeicher

BMBF Wasserstoff-Leitprojekt H2Mare für Offshore-Wasserstoff-Produktion

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyWissenschaft und Industrie arbeiten an Speicher- und Transportsystemen für Wasserstoff. Dafür muss das Verhalten von metallischen Werkstoffen, insbesondere Stählen, im Kontakt mit Wasserstoff genau beschrieben und beurteilt werden. Im Rahmen des BMBF-Leitprojekts H2Mare wird das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM im Verbundprojekt H2Wind Kriterien zur Bewertung von Werkstoffen und Bauteilen für sogenannte Röhrenspeicher entwickeln und evaluieren – so eine IWM-Medienmitteilung vom . Die Erkenntnisse tragen zum unfallsicheren und dauerhaften Betrieb einer realen Speicher-Infrastruktur für Wasserstoff bei. weiterlesen…

H2Mare bekommt mehr als 100 Mio. vom BMBF

Windgeneratoren mit integriertem Elektrolyseur zur nachhaltigen Off-Shore-Wasserstoffgewinnung

Die Offshore-Windenergieanlagen der Zukunft produzieren keine Elektronen, sondern Moleküle. Autarke Einheiten aus Windenergieanlage und integriertem Elektrolyseur stellen Grünen Wasserstoff im Industriemaßstab her und sparen die Kosten für einen elektrischen Netzanschluss. Damit können sie einen maßgeblichen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen leisten. In einem zweiten Schritt kann der Grüne Wasserstoff in weitere synthetische Kraftstoffe und Energieträger umgewandelt werden. Im Rahmen des vom BMBF geförderten Leitprojektes H2Mare soll diese Vision Wirklichkeit werden. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg sind daran beteiligt und haben nun eine Förderzusage erhalten. (Foto: Offshore-Windpark – © Mitchell Orr on Unsplash) weiterlesen…

Wasserstoff-Marktwirtschaft – die deutsche Chance

– von Werner Diwald – Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV)

Deutschland hat gewählt – aber das Ergebnis macht eine Regierungsbildung nicht einfach. Aber wie sich auch die Regierung der nächsten vier Jahre zusammensetzen wird, eines muss den Koalitionären bewusst sein: Deutschland wird sich im Rahmen der globalen Energiewende einem noch nie dagewesenen industriellen Wandel stellen müssen. Wenn die neue Bundesregierung den Bürgern und ihren Kindern auch weiterhin materiellen Wohlstand und soziale Gerechtigkeit sichern möchte, muss sie den Energiewandel frei von ideologischen Mythen zielstrebig und mutig gestalten. Dabei steht fest: Ohne grünen Wasserstoff werden die Industrienationen das Ziel der Klimaneutralität nicht erreichen können. weiterlesen…

Einstiegsregulierung für Wasserstoffnetze vervollständigt

Bundesregierung verabschiedet Entwurf der Wasserstoffnetzentgeltverordnung

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie Bundesregierung hat am 22.09.2021 den vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie vorgelegten Entwurf einer Verordnung über die Kosten und Entgelte für den Zugang zu Wasserstoffnetzen (Wasserstoffnetzentgeltverordnung) verabschiedet. Wasserstoff spielt für das Erreichen der Treibhausgasneutralität bis 2045 aufgrund seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten eine besondere Rolle. Entscheidend ist in den nächsten Jahren, zügig den Markthochlauf in allen Wertschöpfungsstufen des Wasserstoffsektors zu schaffen – insbesondere auch bei der Transportinfrastruktur. weiterlesen…

Positive Zwischenbilanz der Nationalen Wasserstoffstrategie

BMWi: „Zukunft made in Germany“

Rund ein Jahr nach der Verabschiedung der Nationalen Wasserstoffstrategie zog das Bundeskabinett am 22.09.2021 laut einer gemeinsamen Medienmitteilung von BMWi, BMBF, BMVI und BMZ eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Umsetzung. Grüner Wasserstoff ist ein zentraler Baustein für das Gelingen der Energiewende in Deutschland, aber auch für die Erreichung der nationalen und globalen Energie- und Klimaziele. Der weitere Markthochlauf von Wasserstofftechnologien und die Verfügbarkeit ausreichender Importmengen sind die zwei entscheidenden Hebel, an den weiter mit ganzer Kraft gearbeitet werden muss. weiterlesen…

Fortschritt für Wasserstoffrepublik Deutschland

Senkung der Herstellungskosten von Elektrolyse-Stacks

Seit April läuft einer Medienmitteilung Technischen Universität Clausthal vom zufolge der das mit fünf Millionen Euro geförderte Verbundprojekt StaR – es soll durch kostenoptimale Stackherstellung grünen Wasserstoff wettbewerbsfähig machen: Gemeinsam werden sechs Projektpartner in den nächsten vier Jahren Design und Herstellung von sogenannten Elektrolyse-Stacks ganzheitlich untersuchen und neue Konzepte, die die Herstellungskosten senken sollen, in der Praxis umsetzen. Elektrolyse-Stacks bilden das Herzstück jeder Wasserelektrolyseanlage, da in ihnen die Umwandlung elektrischer Energie in den Energieträger Wasserstoff stattfindet. weiterlesen…