Entwicklung einer globalen Wasserstoffwirtschaft drängt

Globale Investitionspipeline inzwischen auf 500 Milliarden Dollar geschätzt

Globale Investitionspipeline inzwischen auf 500 Milliarden Dollar geschätzt„Ungefähr auf halber Strecke zwischen Montreal und Québec liegt Bécancour am Sankt-Lorenz-Strom – mit 13.000 Einwohnern, in dessen Industriepark der aktuelle Weltrekordhalter der Membranelektrolyse steht. Mit einer Leistung von 20 MW, gespeist aus reichlich verfügbarer Wasserkraft, versorgt der PEM-Elektrolyseur mit 8,2 t Wasserstoff pro Tag einen Teil der örtlichen Industrie“ – schreibt Hydrogeit („AutorInnen Kilian Crone & Friederike Altgel, dena“) am 01.12.2021 auf hzwei.info. weiterlesen…

Hochreiner Wasserstoff aus Rotorblättern

H2 aus dem Havelland

„Die Idee ist geradezu genial: Aus den Rotorblättern ausrangierter Windkraftanlagen hochreinen Wasserstoff erzeugen. Sollte sich das skalieren lassen, ließen sich mit einem Streich gleich mehrere Herausforderungen bewältigen: Erstens müssten die alten Flügel deinstallierter Windturbinen nicht aufwändig zerschreddert, recycelt oder entsorgt werden“, schreibt am 01.12.2021 im Portal hzwei.info. weiterlesen…

Jülicher Forschungsteam produziert Wasserstoff aus Gräsern

Der Kraft-Stoff aus dem Bioreaktor

Noch lebt unser Wirtschaftssystem von der Nutzung und Verbrennung von Kohlenstoffprodukten – Öl, Erdgas, Kohle. Dabei entsteht das für den Treibhauseffekt und damit für die globale Erwärmung verantwortliche CO2. Es sei Aufgabe der gesamten Menschheit, die Dekarbonisierung – also die Abkehr von Kohlenstoffprodukten – so schnell wie möglich umzusetzen, um die Folgen des Klimawandels abzumildern, so eine Medienmitteilung der FH Aachen vom . Am Campus Jülich der FH wird jetzt eine Methode erforscht, die zum flächendeckenden Einsatz von Wasserstoff als Treibstoff für unsere Wirtschaft beitragen kann. weiterlesen…

Energiewende-Reallabor macht Stahlproduktion nachhaltiger

37 Millionen Euro vom BMWi

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyMit H2Stahl geht am größten europäischen Stahlstandort in Duisburg ein Reallabor der Energiewende an den Start – so eine Medienmitteilung aus dem BMWi vom 15.11.2021. Das Projekt erprobt den Einsatz von Wasserstoff in der Stahlproduktion, um CO2-Emissionen zu reduzieren und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten (siehe auch: solarify.eu/wasserstoff-statt-kohle-gruener-stahl). weiterlesen…

Wasserstoffexperten senden eindeutiges Signal an neue Bundesregierung

Grüne Wasserstoff-Marktwirtschaft – Chance für die neue Bundesregierung

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband fordert von der künftigen Koalition schnelles Handeln. Im Rahmen eines Parlamentarischen Abends hat die Wirtschaft in Berlin die Politik aufgefordert, im Koalitionsvertrag bereits konkrete Maßnahmen für einen schneller Markthochlauf für Wasserstoff und Brennstoffzellen-Technologie in Deutschland zu vereinbaren. Die Industrie war sich im Rahmen der Diskussionen einig, dass nur mit erneuerbaren Energien in Kombination mit Wasserstoff ein investitionssicherer und wirtschaftlich erfolgreicher Umbau der deutschen und auch europäischen Energiewirtschaft gelingen könne. weiterlesen…

Weltrangliste sieht Deutschland als globalen Wasserstoffvorreiter

Cranmore Partners und Energy Estate veröffentlichen ersten Hydrogen Investability Index

Der Hydrogen Investability Index H2i von Cranmore Partners und Energy Estate ist das erste internationale Länderranking seiner Art im Bereich Wasserstoff und bietet eine eingehende Analyse und Rangliste der 40 Länder mit der höchsten Attraktivität für Investitionen in emissionsarme Wasserstoffprojekte. Die Einstufung der einzelnen Länder basiert auf einer umfassenden Bewertung der Investitionsfähigkeit, der regulatorischen Unterstützung, der erneuerbaren Ressourcen, der Transport- und Speicherinfrastruktur, der lokalen Nachfrage und Energiesicherheit. Platz 1: Deutschland. (Grafik: Wasserstoff-investitionsfreundliche Länder – © h2-index.com) weiterlesen…

Innovatives Verfahren für Grünen Wasserstoff

StacIE-Projekt der TU Ilmenau

Die Technische Universität Ilmenau startet das Forschungsprojekt StacIE, das die Herstellung des Energieträgers Wasserstoff umweltschonend und kostengünstiger machen soll. Derzeit werden rund 96 Prozent des Wasserstoffs aus fossilen Brennstoffen produziert – umweltschädliches Kohlendioxid wird freigesetzt. Werden hingegen erneuerbare Energien verwendet, gewinnt man Wasserstoff CO2-frei. Doch noch ist die Herstellung von Grünem Wasserstoff teuer. Das auf vier Jahre angesetzte StacIE-Projekt ist Teil des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten Leitprojekts H2Giga, das die industrielle Serienfertigung von Elektrolyseuren zur Herstellung von Wasserstoff anstrebt. Das Ziel: Große Mengen des sauberen Energieträgers und drastisch reduzierte Herstellungskosten. weiterlesen…

ESYS sagt, wie die Energiewende gelingt

Kompakte Handreichung

Die nächsten vier Jahre sind Countdown und Chance zugleich: Trifft die neue Bundesregierung nicht schnell wegweisende Entscheidungen, sind die deutschen Klimaziele für 2030 und 2045 kaum mehr zu erreichen. Begreift sie hingegen die neue Legislaturperiode als Möglichkeit für eine fundamentale und zukunftsweisende Neuausrichtung, kann sie der Klima- und Energiepolitik einen dringend benötigten Anschub geben, um unwiderrufliche Folgen durch den Klimawandel abzuwenden. Mit dem Impulspapier „Wenn nicht jetzt, wann dann – wie die Energiewende gelingt“ legt das Akademienprojekt ESYS eine kompakte Handreichung vor, die elf wichtige Handlungsfelder für diesen energiepolitischen Neustart skizziert. weiterlesen…

IEA Global Hydrogen Review 2021

„Entschlossenes Handeln der Regierungen entscheidend für Wachstum kohlenstoffarmen Wasserstoffs“

Die Regierungen müssen bei einer Vielzahl von politischen Maßnahmen schneller und entschlossener handeln, damit kohlenstoffarmer Wasserstoff sein Potenzial entfalten kann, um der Welt zu helfen, Netto-Null-Emissionen zu erreichen und gleichzeitig die Energiesicherheit zu unterstützen, so der IEA Global Hydrogen Review 2021. EA-Exekutivdirektor Fatih Birol: „Es ist wichtig, die Entwicklung von kohlenstoffarmem Wasserstoff zu unterstützen, wenn die Regierungen ihre Klima- und Energieziele erreichen wollen“. Birol stellte den 224-seitigen Bericht am 04.10.2021 beim Treffen der Energieminister in Tokio vor. Solarify dokumentiert Ausschnitte aus Medienmitteilung und Kurzfassung. (Titel: © iea.org) weiterlesen…

Internationale Wasserstoffkongresse malen rosiges Bild

Aber Kurse tauchen ab

Das Hydrogen Energy Ministrial Meeting am 04.10.2021 in Tokio hat laut Sven Geitmann (HZwei) „die Bestätigung gebracht, dass der Themenkomplex Wasserstoff keine Eintagsfliege ist, sondern der Beginn eines neuen weltweiten Megatrends“. Da waren die Wirtschaftsminister von Ländern wie Chile, Deutschland, Norwegen, Polen, Japan, Neuseeland, Australien, UAE, Saudi-Arabien, Brunei u.a. dabei sowie Vertreter großer Energiekonzerne. Auch Weltorganisationen wie die Internationale Energieagentur (IEA) und der Hydrogen Council waren vertreten. Organisator war die Japan Hydrogen Association. Sie alle bekräftigten ihre Ambitionen und Pläne in Sachen Wasserstoff. weiterlesen…