EU hat bei Wasserstoff-Patenten Nase vorn
München und Ruhrgebiet weltweit aktivste Regionen bei Entwicklung von Wasserstofftechnologien
In München werden 2,5 Prozent aller globalen Patente mit Bezug zu Wasserstoff eingetragen. Im Ruhrgebiet sind es 2,2 Prozent. Damit belegen die beiden deutschen Regionen Platz sieben und acht in einem Ranking der Internationalen Energieagentur (IEA) und des Europäischen Patentamts. Tokio belegte mit 7,5 Prozent aller Patente den ersten Platz. Für das Ranking zählten die IEA und das Europäische Patentamt die Erfindungen, für die Patente in mindestens zwei Patentregionen auf der Welt eingetragen wurden. Ist eine Erfindung in mehr als zwei Regionen eingetragen, ist es ein Indikator für eine vielversprechende hochwertige Erfindung, so die Autoren des Rankings. Die Auswertung wurde in einer Studie veröffentlicht, die sich Marian Willuhn für das pv magazine genauer angeschaut hat. weiterlesen…
„Er hat eine Ausbildung im Elektrohandwerk, installierte Solarzellen auf Schulen in Kenia. Der Autor verbindet viel Wissen und Erfahrung mit einer lockeren, leichten Erzählweise“, beschreibt ihn die
Wasserstoff, vielversprechender grüner Energieträger für eine nachhaltige Zukunft, ist meist in Wasser gebunden und es wird Energie benötigt, um ihn für die praktische Nutzung aus dem Wasser zu befreien. Solarenergie ist im Überfluss vorhanden und eignet sich ideal für die direkte Wasserspaltung zur Erzeugung von Wasserstoff mithilfe eines „Photokatalysators“. Trotz beträchtlicher Anstrengungen hat sich die praktische Anwendung jedoch aufgrund der relativ geringen Effizienz und der hohen Kosten des Katalysators nur langsam durchgesetzt. Ein Forschungsteam unter der Leitung von Professor Zheng-Xiao GUO und Professor David Lee PHILLIPS vom
Wasserstoff, das leichteste aller Elemente, stößt bei seiner Verbrennung kein CO2 aus – das macht das Gas zu einem entscheidenden Aspekt einer kohlenstoffarmen Welt, teiten Europäisches Patentamt und IEA gemeinsam am 10.01.2023 mit. Patente auf Wasserstofftechnologien verlagern sich die Innovationen im Bereich Wasserstoff auf emissionsarme Lösungen. Die
Mittlerweile ist für die meisten Marktbeobachter offensichtlich, dass sich die Energieversorgung in Deutschland und Europa grundlegend verändern wird. Statt fossiler Energieträger werden zukünftig Erneuerbare Energien die Wirtschaft und die Gesellschaft am Laufen halten. Aus heutiger Sicht ist für diesen Transformationsprozess Wasserstoff unabdingbar, denn nur mit H2-Gas können die Energiesektoren miteinander gekoppelt werden – so Sven Heitmann am 04.01.2023 in
„Die Energie von morgen ist Wasser, das durch elektrischen Strom zerlegt worden ist“, schrieb Jules Verne schon 1875 in seinem Buch „Die geheimnisvolle Insel“. Bereits 37 Jahre zuvor hatte der schwäbische Chemiker und Physiker Christian Friedrich Schönbein (1799–1868) das Prinzip der Brennstoffzelle entdeckt, mit der aus dem Verbrennen von Wasserstoff elektrischer Strom gewonnen werden kann. Der Prototyp eines Traktors mit Brennstoffzelle wurde schon 1959 entwickelt. Die Nasa nutzte in den 1960er Jahren Brennstoffzellen als Energiequellen für Weltraumraketen. Dennoch konnte sich die Technologie in der Fahrzeugtechnik bis heute nicht recht durchsetzen.
Wasserstoff, das als indirektes Klimagas Störungen der drei starken Treibhausgase Methan, Ozon und stratosphärischer Wasserdampf hervorruft, wird als wichtiger künftiger Energieträger für Anwendungen in vielen Sektoren angesehen. Unter Verwendung von Daten aus einem hochmodernen globalen numerischen Modell berechneten Forscher aus Frankreich, Norwegen, Großbritannien und den USA die Wasserstoff-Klimakennzahlen als Funktion des betrachteten Zeithorizonts und leiten ein 100-jähriges Treibhauspotenzial von 12,8 ± 5,2 und ein 20-jähriges Treibhauspotenzial von 40,1 ± 24,1 ab. Die Ergebnisse ihrer Untersuchung wurden am 26.11.2022
Um die Klimawirkung der internationalen Schifffahrt zu senken, erproben weltweit Forschungsprojekte Wasserstoff, Ammoniak, Methanol und weitere Energieträger als alternative Treibstoffe für Schiffe. „Noch hat sich kein Energieträger komplett durchgesetzt und eine Koexistenz ist wahrscheinlich“, resümiert Jens Artz, Leiter des Projektes
Biowissenschaftlern der Katholischen Universität Leuven ist es gelungen, Wasserdampf direkt in Wasserstoffgas umzuwandeln. Johan Martens und Tom Bosserez vom Zentrum für Oberflächenchemie haben ein Modul namans