Fraunhofer: Deutsch-kanadische Kooperation

Zusammenarbeit mit University of British Columbia

Die Fraunhofer-Gesellschaft und die University of British Columbia (UBC) wollen künftig gemeinsam nachhaltige Konzepte für die Energiegewinnung und -versorgung der Zukunft entwickeln. Der Übergang von fossilen Rohstoffen zu nachhaltigen und regenerativen Energiekonzepten sei eine Herausforderung, vor der über kurz oder lang alle Industrienationen stehen werden. weiterlesen…

Navy arbeitet an Rekord-Solarzelle

Effizientes Design soll magische 50-Prozent-Marke knacken

Forscher am U.S. Naval Research Laboratory (NRL) haben in Zusammenarbeit mit dem Imperial College London und MicroLink Devices ein neues Mehrfachsolarzellen-Design entwickelt, das eine Rekordeffizienz ermöglichen soll. Konkret wollen die Navy-Forscher die bislang unerreichte 50-Prozent-Marke knacken, was etwa ein Siebtel mehr wäre als bei aktuellen Rekordzellen. Möglich mache das ein Aufbau mit drei speziell gestalteten Photovoltaik-Schichten. weiterlesen…

Solarboom in Japan kurbelt Produktion in Europa an

In Tschechien produzierte Module sollen Nachfrage in Asien bedienen

Der japanische Technologiekonzern Kyocera blickt positiv in die Zukunft der Sonnenenergie. Das europäische Werk im tschechischen Kadan produziere derzeit bei voller Kapazität – und es gebe Pläne zum weiteren Ausbau. Die dort produzierten Solarmodule „Made in Europe“ sollen unter anderem die boomende Nachfrage in Asien befriedigen. Hohe Einspeisevergütungen machten insbesondere Japan zu einem der attraktivsten Länder für die Solarbranche weltweit. weiterlesen…

Zwei Speicherungsarten für Windstrom

Energiespeicher-Patent: Apple steigt bei Windenergie ein

Der Computerriese Apple hat bei den US-Behörden ein Patent im Bereich Windenergie beantragt. Es geht dabei um die Speicherung von Windenergie mit Hilfe von Flüssigkeiten. Nach den Vorstellungen des Unternehmens sollen die Windkraftanlagen nicht nur Energie erzeugen, der über einen Generator in Ökostrom umgewandelt wird. Denn durch die Reibung des Getriebes entsteht auch Wärme. Und genau diese überschüssige Wärme soll in Apples Windturbine nicht einfach verfliegen, sondern in einem flüssigen Speichermedium gespeichert werden und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgegeben werden können. Die in der Flüssigkeit gespeicherte Wärme könnte dann eine andere Flüssigkeit, etwa Wasser, zum Kochen bringen. Der dabei entstehende Dampf soll daraufhin eine Dampfturbine antreiben, die wieder Strom erzeugt. weiterlesen…

Verordnungsentwurf zur Markttransparenzstelle vorgelegt

Preisänderungen müssen in 5 Minuten gemeldet werden

Das Bundeswirtschaftsministerium hat den Entwurf einer Rechtsverordnung zur Regelung weiterer Einzelheiten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe vorgelegt. Diese war im November 2012 vom Bundestag beschlossen worden, das entsprechende Gesetz am 12. Dezember 2012 in Kraft getreten. Im Gesetz ist unter anderem geregelt, dass Tankstellen jede Änderung der Kraftstoffpreise der beim Bundeskartellamt angesiedelten Markttransparenzstelle melden müssen. Die nun vorgelegte Rechtsverordnung enthält konkrete Vorgaben für diese Meldepflicht der Mineralölunternehmen bzw. Betreiber von öffentlichen Tankstellen. weiterlesen…

Absatzrekord bei PV-Solaranlagen

Starke Nachfrage aus Asien für Rekord verantwortlich

Wie das britische Marktforschungsunternehmen IMS Research ermittelt hat, wurden im 4. Quartal 2012 Paneele mit 11.000 Megawatt Leistung verkauft. Danach habe es zunächst nicht ausgesehen: Das dritte Quartal sei insgesamt mit nur 7.500 Megawatt eher schwierig gewesen. IMS schränkte ein, dass trotz des Verkaufsrekords die Situation der Solarindustrie weiterhin kritisch bleibe. Vor dem dritten Quartal dieses Jahres sei keine Erholung zu erwarten. weiterlesen…

Monatliche Hitzerekorde durch Erderwärmung verfünffacht

PIK: Studie in Climatic Change

Monatliche Temperaturextreme sind deutlich häufiger geworden – das zeigen Messungen aus aller Welt. Im Schnitt kommen Rekord-Hitzemonate heute weltweit fünfmal öfter vor, als ohne die globale Erwärmung zu erwarten wäre, das belegt eine neue Studie in Climatic Change. In Teilen Europas, Afrikas und Süd-Asiens hat sich die Zahl der monatlichen Hitzerekorde sogar verzehnfacht. 80 Prozent der beobachteten monatlichen Hitzerekorde wären ohne den Einfluss des Menschen auf das Klima nicht zustande gekommen, erklärt das Autoren-Team aus dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid. weiterlesen…

Bald keine Vergütung für unnötige Einspeisung?

Rheinische Post: Regierung plant angeblich „Förderbremse“ für Grünstrom

Die schwarz-gelbe Bundesregierung will laut Rheinischer Post (19.01.2012), noch vor der Bundestagswahl gesetzliche Maßnahmen gegen den Anstieg der Strompreise beschließen.  So soll im Frühjahr bei der Förderung der Erneuerbaren Energien eine „Strompreisbremse“ eingebaut werden, erfuhr die in Düsseldorf erscheinende Zeitung aus Regierungskreisen. Demnach gibt es keine Vergütung für Strom aus Erneuerbaren Energien, wenn Strom zu einem Zeitpunkt ins Netz eingespeist werde, wo er nicht benötigt wird. weiterlesen…

Strompreis – Benzinpreis

Als der Schreiber dieser Kolumne 1967 sein erstes Auto (einen VW-Standard) bekam, kostete der Liter (Normal-)Benzin 49 Pfennige. Heute – Normal ist Geschichte – umgerechnet satte 3,56 Mark – über sieben Mal so viel, oder eine Preissteigerung von mehr als 600 Prozent. Aber kaum jemand fährt deshalb weniger Auto. Strom dagegen ist im Durchschnitt seit damals von umgerechnet 7 Ct pro kWh auf ca. 25 gestiegen – ein etwas mehr als halb so steiler Anstieg.  Benzin- und Heizölkosten machen 10,6 Prozent der durchschnittlichen Haushaltsausgaben aus – Strom dagegen nur 2,2 Prozent. Und das, obwohl wir nach wie vor so verschwenderisch mit Strom umgehen, als hätten wir zu viel davon: Standby, kühlende und gefrierende Stromfresser, ungedämmte Häuser, auch am Wochenende grell erleuchtete Bürotürme. Trotzdem wird über den Strompreis um etliche Dezibel lauter diskutiert als über die Sprit-Wegelagerei: Wenn sich der Haushaltsanteil für die Einspeisevergütung nach dem EEG auf 0,3 Prozent erhöht, ertönt Schreien und Wehklagen aus den unterschiedlichsten Ecken. Woran liegt das? Die Süddeutsche Zeitung schrieb vor einer Weile, der größere Teil der ach so teuren Stromkosten gehe „auf Preiserhöhungen der Stromerzeuger zurück. Die Verbraucher ärgern sich zwar gern über teuren Strom; aber offenbar nicht genug, um etwas dagegen zu tun.“ Der Verdacht drängt sich auf, es gehe bei dieser merkwürdigen Diskussion um eine Diffamierung der erneuerbaren Energien und der Energiewende überhaupt. Wer daran wohl Interesse hat? ho weiterlesen…