Möglicher Ersatz für Platin

Brennstoffzellen gelten als ein wichtiger Baustein der Energiewende, da sie elektrische Energie liefern, ohne zunächst aus fossilen Brennstoffen Hitze und Dampf erzeugen zu müssen. Vielmehr erzeugen sie die Energie direkt aus einer Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff zu Wasser. Deshalb können sie effizienter Energie erzeugen als Kohle- oder Gaskraftwerke. Heutige Brennstoffzellen brauchen allerdings für diese Reaktion teures Platin als Katalysator, was ihre breite Anwendung einschränkt. Ein Team des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart hat sich von der Natur inspirieren lassen und einen alternativen Katalysator entwickelt. Er besteht aus organischen Molekülen sowie Eisen bzw. Mangan auf einer Metallunterlage. Diese Materialien sind günstiger und leichter verfügbar als Platin. weiterlesen…

Organische Medien senken Temperatur

Die Stagnationstemperatur für Vakuumröhrenkollektoren kann bis auf 300°C ansteigen. Das belastet die Bauteile stark. Forscher des Instituts für Solarenergieforschung in Hameln setzten in einem eigens entwickelten Prüfstand für Wärmerohre gezielt organische Medien ein, wie etwa Aceton oder Butan. Dadurch wird bei weiterhin hohem Wirkungsgrad diese Temperatur auf 140°C gesenkt. Aluminium-Wärmerohre ersetzen zudem den Einsatz von teurem Kupfer. weiterlesen…

“Es gibt viel zu tun – Energiewende zum Erfolg führen”

Neujahrsansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Jahreswechsel 2013/2014

In ihrer Neujahrsansprache würdigt die Bundeskanzlerin die “überwältigende Welle der Hilfsbereitschaft” angesichts der Hochwasserkatatstrophe, dass bei uns “so viele Menschen wie noch nie zuvor einen Arbeitsplatz hatten”. Es gebe “viel zu tun, damit Deutschland auch in Zukunft stark bleibt”. Besonders wichtig sei ihr, Merkel, dass “wir unsere Finanzen der nächsten Generation geordnet übergeben, dass wir die Energiewende zum Erfolg führen, dass wir gute Arbeit und ein gutes Miteinander in unserem Land haben – gerade auch weil unsere Gesellschaft älter und vielfältiger wird”. Solarify dokumentiert die Ansprache. weiterlesen…

Windenergie unter Tage speichern?

Im deutschen Stromnetz sind Pumpspeicherkraftwerke eine feste Größe: Durch sie können momentane Stromüberschüsse gespeichert werden und bei Nachfragespitzen liefern sie schnell Strom. Das BINE-Projektinfo „Windenergie unter Tage speichern“ (18/2013) stellt ein Konzept vor, wie sich stillgelegte Erzbergwerke als Pumpspeicherkraftwerke nutzen lassen. Diese untertägigen Stromspeicher könnten die Speicherkapazitäten im Netz beträchtlich erweitern. Anders als bei den bisherigen oberirdischen Anlagen würden dabei massive Eingriffe in das Landschaftsbild vermieden. weiterlesen…

Haifischhaut-Lack für Windflügel

Mehr Leistung und weniger Lärm sollen Windenergieanlagen erzeugen, wenn für die Rotorblätter eine bestimmte Lacksorte verwendet wird: Sogenannter Haifischhaut-Lack. Das haben Untersuchungen im Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, ergeben. Dort wurde das Riblet-Lacksystem entwickelt und hat einer Mitteilung folgend “zu erfolgsversprechenden Ergebnissen geführt” – Titel: “Haifischhautlack aus dem Fraunhofer IFAM beflügelt Windenergieanlagen”. weiterlesen…

WM 2014: Ökologisches Fußball-Stadion

Brasilien richtet 2014 die Fußballweltmeisterschaft aus. Die Brasilianer hättben viel getan, um das Ereignis zu einer Weltpremiere an Umweltbewusstsein zu machen, schreibt Syed Kamran Ali in seinem Blog Trender Green Energy Living. In der Reihe verschiedener grüner Bauwerke, die 2013 begonnen wurden, sei Brasiliens Castelão Arena in Fortaleza das faszinierendste – besonders für Sportbegeisterte.
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Agora meldet neuen EE-Rekord

2013 – Faktencheck: Die Energiewende
Neuer Rekord: Ein Viertel des Stroms stammt 2013 von Wind, Sonne und Co.
Steigende Kohlverstromung und starke Zuwächse beim Export führen zum „Energiewende-Paradox“ steigender CO2-Emissionen
Klimafreundliche Gaskraftwerke Verlierer der Entwicklung.

2013 ist der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung erneut auf einen Rekordwert gewachsen: Jede vierte verbrauchte Kilowattstunde stammte von Wind-, Solar-, Wasser-, Biogas- und Erdwärmekraftwerken – 1,1 Prozentpunkte mehr innerhalb eines Jahres. Haupttreiber waren Biogas- und Solarkraftwerke. Gestiegen sind auch der Export von Strom und die Stromproduktion in Kohlekraftwerken. Gas- und Kernkraftwerke haben hingegen weniger Strom geliefert als in den Vorjahren. Das ergab eine Auswertung von Daten der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen durch Agora-Energiewende. weiterlesen…

Öko-Institut zweifelt an Öko-Treibstoffen


Strombasierte Kraftstoffe im Vergleich – Stand heute und Langfristperspektive

Das Freiburger Öko-Institut zieht in einem Working Paper (1/2013) die allgemeine Überzeugung in Zweifel, die neuen Treibstoffe seien grundsätzlich umweltfreundlich. Die Herstellung und Nutzung von strombasierten Treibstoffen im Verkehrssektor sei “mit hohen elektrischen Energieverlusten verbunden”, heißt es in der Studie, zu viel Energie gehe bei der Produktion von Wasserstoff oder künstlichem Erdgas verloren, und der Strommix sei noch zu sehr von fossilen Energieträgern abhängig. weiterlesen…

Thermo-chemische Batterie 2015 fertig

Das Kompetenztandem „Thermische Batterie“ an der Leuphana-Universität Oldenburg entwickelt einen kompakten Wärmespeicher, der besonders von Privathaushalten genutzt werden kann. Das Forschungsteam um Prof. Dr. Wolfgang Ruck und Dr. Thomas Schmidt vom Institut für Umweltchemie verwendet dazu, ähnlich wie bei elektrischen Batterien, reversible chemische Reaktionen zur Wärmespeicherung. Die Vorteile des Inkubatorspeichers liegen in seiner hohen Energiedichte und der Möglichkeit, ein breites Temperaturspektrum abzudecken. Auch über große Zeiträume hinweg kann Wärme nahezu verlustfrei gespeichert werden. weiterlesen…

Vattenfall will CO2-Ausstoß in Berlin halbieren

Wärmespeicher am Kraftwerk Reuter: Baubeginn 2014 – Inbetriebnahme 2016

“Mindestens halbieren” will das Energieunternehmen Vattenfall den CO2-Ausstoß in der Hauptsdtadt bis 2020 im Vergleich zu 1990. Eine Maßnahme dazu: Der Bau eines Fernwärmespeichers am Spandauer Standort Reuter West. Voraussichtlich ab 2016 soll der Speicher im Berliner Nordwesten installiert sein und den CO2-Ausstoß in Vattenfalls Berliner Anlagenverbund um knapp 100.000 Tonnen pro Jahr senken – so die Planungen von Vattenfall, noch Berlins größter Energieversorger. weiterlesen…