Fell: Aufrüttelnder UNEP-Report – Zeit läuft davon

UNEP-Emissions Gap Report: erschütternde Zahlen

Die Berechnungen des UNEP-Emissions Gap Report zeigen, dass die Weltgemeinschaft es mit den jetzigen Maßnahmen nicht einmal schafft, den globalen Temperaturanstieg auf zwei Grad zu begrenzen. Dafür müsste der Treibhausgasausstoß 2020 bereits vier Prozent unter dem Wert von 2010 liegen (s. Grafik). Doch auch dann hätte der Klimawandel verheerende Folgen für die Menschheit. Daher ist nur eine Strategie mit Nullemissionen und einer Kohlenstoffreinigung der Atmosphäre eine Chance, dem Klimawandel wirksam zu begegnen. So kommentiert Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group den jüngsten UNEP-Bericht. weiterlesen…

UNEP Emissions Gap Report

Nicht in Deutschland

Die Exekutivsekretärin des UN-Klimasekretariats (UNFCCC), Christiana Figueres, und Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth haben am 20.11.2014 im Berliner Umweltministerium den Emissionsbericht 2014 der Vereinten Nationen „UNEP-Emissions Gap Report“ vorgestellt. Die Zunahme des CO2-Ausstoßes wird danach bis 2020 mit 54 Gt nicht so stark steigen wie 2013 befürchtet (59 Gt). weiterlesen…

Heterojunction-Zellen gehen in Pilotproduktion

Pilotproduktion für Hochleistungsmodule

Der Schweizer PV-Zulieferer Meyer Burger hat eine Pilotanlage zur Produktion von hocheffizienten Heterojunction-Solarzellen Betrieb genommen, um das innovative Zellbeschichtungsverfahren zur Industriereife weiter zu entwickeln. Dann könnten Hochleistungsmodule mit diesen Solarzellen, für die Meyer Burger ein großes Potenzial sieht, auch bald in Serie gefertigt werden, schreibt Sandra Enkhardt in pv magazine. weiterlesen…

Wie sauber ist die Berliner Luft?

Erste Messkampagnen-Ergebnisse bringen gute und schlechte Nachrichten

Forscher des IASS, des Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam, haben die Luftqualität in Berlin kürzlich aus einer neuen Perspektive untersucht – vom Fahrradsattel aus. Ihre Messungen und die des Instituts für Energie- und Klimaforschung – Troposphäre des Forschungszentrums Jülich tragen dazu bei, die Quellen und die Verteilung von Feinstaub in der Stadt besser zu verstehen. Eine Übersichtskarte mit Messergebnissen von ausgewählten Routen wird auf der Webseite des IASS veröffentlicht, sobald die Auswertungen abgeschlossen sind. weiterlesen…

CO2-Grenze bis 2020 nicht einzuhalten?

Strom würde durch Stilllegung von 10 GW alter Kohlekraftwerke nur um 0,5 Ct teurer

Emissionsprognosen zeigen, dass das deutsche CO2-Minderungsziel bis 2020 nicht erreicht wird, wenn nicht 70 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich eingespart werden. Allerdings ist unklar, wer welchen Beitrag leisten soll. Klar ist lediglich, dass die Politik vor allem bei der konventionellen Stromerzeugung Potenzial identifiziert hat und der fossile Kraftwerkspark gemäß eines aktuellen Entwurfs des „Aktionsprogramms Klimaschutz 2020“ dafür entsprechend „weiterentwickelt“ werden soll. So eine Pressemitteilung der Beratungsgesellschaft enervis, die festgestellt hat, dass die Kilowattstunde Strom nur um einen halben Cent teurer würde, wenn man 10 GW Kohlekraftwerke abschaltete. weiterlesen…

Kritische Würdigung des IEA-WEO

Energiehunger plus 37% bis 2040 – mehr Atomkraft

Die Internationale Energieagentur IEA prognostiziert in ihrem neuen World Energy Outlook (siehe auch: solarify.eu) einen weltweit steigenden Energiebedarf um 37 Prozent bis 2040. Erneuerbare werden zulegen – aber auch die Atomkraft. Eine kritische Würdigung von Nicole Weinhold aus erneuerbare energien. weiterlesen…

IEA World Energy Outlook in Berlin vorgestellt

WEO befürchtet 3,6 Grad Temperaturanstieg

„Ein Brikett“ nannte Wirtschafts-Staatssekretär Rainer Sontowski den diesjährigen World Energy Outlook der Internationalen Energie-Agentur (IEA), der am 19.11.2014 im Berliner Wirtschaftsministerium vorgestellt wurde. IEA-Chefvolkswirt Fatih Birol legte erneut einen Akzent auf die ungleiche Verteilung der Subventionen: Fossile Energieträger erhielten mit 440 Milliarden Euro viermal so viel wie erneuerbare. Zudem kämen diese Gelder nicht den Armen zugute, sondern den reichen Produzenten- oder Förderländern. weiterlesen…

DIW/Böll: Abschalten alter Kohlenmeiler sinnvoll

Abschaltung alter Kohlekraftwerke könnte CO2-Ausstoß in Deutschland um 23 Mio. Tonnen reduzieren und den Strommarkt stabilisieren

Die Kohleverstromung boomt – und die Treibhausgasemissionen steigen. Verantwortlich dafür sind niedrige Kohlepreise und billige CO2-Zertifikate; emissionsärmere Gaskraftwerke werden aus dem Strommarkt gedrängt. Nach Prognosen des Bundesumweltministeriums wird Deutschland bis 2020 trotz des Erfolgs der erneuerbaren Energien seine CO2-Emissionen voraussichtlich nur um 33 Prozent statt der angestrebten 40 Prozent gegenüber 1990 verringern. Das Klimaschutzziel der Bundesregierung würde um 70 Millionen Tonnen CO2– verfehlt. weiterlesen…

Kohle contra Klima

Klimaschutzziel 2020 ohne erste Einschnitte bei Kohle nicht erreichbar

Das deutsche Klimaschutzziel – 40 Prozent weniger Treibhausgase bis 2020 im Verleich zu 1990 – ist im Koalitionsvertrag bestätigt worden. Die Maßnahmen, mit denen dieses in den verbleibenden sechs Jahren erreicht werden soll, müssen jetzt im Aktionsprogramm Klimaschutz der Bundesregierung beschlossen werden, fordert die Bürgerplattform Germanwatch und verweist auf eine neue Studie. weiterlesen…

Offener Brief zum Klima

Kohle-Brand-Brief an SPD-Parteivorstand

Offener Brief an den SPD-Parteivorstand von Ernst von Weizsäcker, Erhard Eppler, Monika Griefahn, Volker Hauff, Jo Leinen: „Der Übergang in ein Zeitalter einer konsequenten Verbesserung der Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien ist ein Prozess, der die gesamte Gesellschaft fordert.“ (Ethikkommission Sichere Energieversorgung, Mai 2011). weiterlesen…