Merkel: Wachstum und Nachhaltigkeit keine Gegensätze

Video-Podcast: „Man darf nicht mehr verbrauchen, als man auch regenerieren kann.“

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel sind Wachstum und Nachhaltigkeit keine Gegensätze. Durch technische Innovationen für mehr Energieeffizienz lasse sich beispielsweise Wachstum erzeugen, sagt Merkel in ihrem neuen Video-Podcast. „Aber es darf kein Wachstum um jeden Preis geben“, betont die Bundeskanzlerin. Bei „Wachstum auf Pump“ sei sie „sehr, sehr zögerlich“; Wachstum müsse auf soliden Finanzen beruhen. Falsch sei auch ein Wachstum um den Preis der Umweltzerstörung. weiterlesen…

Solarstrom bald spottbillig?

Perowskite auf dem Vormarsch – HeteroJunction als Konkurrenz?

Neuer Effizienzrekord: Wissenschaftler am Korean Research Institute of Chemical Technology (KRICT) haben eine Perowskit-Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von 20,1 Prozent entwickelt, die Ende Oktober zertifiziert worden sei, so Sang Il Seok, Solarforscher am koreanischen KRICT – die Nachricht auf Anfrage von Andreas Menn, Wiwo Green. weiterlesen…

BUND will Strom-Netzplanung auf Prüfstand stellen

Vor allem die Ost-Süd-Stromtrasse nach Bayern

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat für die Planung von Stromtrassen einen Neubeginn gefordert. Es sei nicht erkennbar, dass die bisherige Netzplanung an den Klimaschutzzielen und den Zielen der Energiewende ausgerichtet sei, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger vor der Presse in Berlin. weiterlesen…

AEE startet Diskussionsforum zur Energiewende

Runderneuertes „Forschungsradar Energiewende“ bietet Online-Plattform für fachlichen Austausch

Die zunehmende Umstellung auf Erneuerbare Energien verändert das Energieversorgungssystem grundlegend und stellt eine große technische, ökonomische und soziale Herausforderung dar. Anforderungen und Lösungsansätze, die von Forschungsinstituten erarbeitet wurden, dokumentiert das Forschungsradar Energiewende der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Ab sofort bietet das Onlineportal der Öffentlichkeit auch die Möglichkeit, Studien und Metaanalysen zu kommentieren und die Ergebnisse zu diskutieren. weiterlesen…

Braunkohle – Irrläufer der deutschen Stromerzeugung

Problem: Überkapazitäten an Kohlekraftwerken

Die Energiewende ist erfolgreicher, als selbst die meisten Befürworter erwartet hätten. Doch ein Makel bleibt: Die Erneuerbaren Energien haben zwar den Wegfall des Atomstroms mehr als kompensiert, aber auf dem heutigen Strommarkt werden die klima-schädlichsten Kapazitäten bevorzugt; in Deutschland ist das vor allem Strom aus Braunkohle. Dies hintertreibt die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung und gefährdet den internationalen Vorbildcharakter der Energiewende. weiterlesen…

Lesehinweis 1: Durchbruch für die Energiewende?

„Stromspeicher als heiliger Gral – zum Greifen nah

„Starke Speicher gelten als heiliger Gral der Energiewende – sie könnten viele Probleme der Stromversorgung auf einen Schlag lösen“, schreibt Nils-Viktor Sorge auf manager magazin online. Lange seien sie viel zu teuer gewesen, doch jetzt wüchsen die Chancen auf einen Durchbruch. Er ließe die Energiebranche in ihren Grundfesten erzittern. weiterlesen…

Lesehinweis 2: Streit über Energiewende

Klima-Trübung im SPD-Teil der Bundesregierung

„Beerdigt Sigmar Gabriel gerade heimlich die Energiewende?“ fragt die Zeit in ihrer Ausgabe vom 20.11.2014. Das Umweltministerium sei sauer, Vize-Kanzler Gabriel vertrete „in der Klimapolitik nur Wirtschaftsinteressen. Das zeige ein Regierungsbericht, der ZEIT ONLINE vorliegt“ – so Zeit-Autor . weiterlesen…

COP (Conference of the Parties) – CMP

Das höchste Gremium der Klimarahmenkonventionvon 1992, das laut Konvention einmal jährlich tagt. Einmal im Jahr, zeitgleich zur UNFCCC Conference of the Parties, treffen sich die Regierungen, die das Kyoto-Protokoll unterzeichnet haben (Members of Protocol, MOP). Diese Konferenz (CMP – Conference of the Parties Serving as the Meeting of the Parties) fand das erste Mal 2005 statt. weiterlesen…

9,3 Mrd. in Grünen Klimatopf

Erfolg der Geberkonferenz zum Klimaschutz

Der „Grüne Klimafonds“ (Green Climate Fonds/GCF) wird mit 9,3 Milliarden US-Dollar (€ 7,5 Mrd.) einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz in den Entwicklungsländern leisten können, so eine erleichterte Pressemitteilung aus zwei Bundesministerien: BMZ und BMUB. Das ist das Ergebnis der internationalen Geberkonferenz am 20.11.2014 in Berlin. Weitere Staaten haben ihre Zusagen für Ende des Jahres angekündigt. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks werteten das Ergebnis in einer Pressekonferenz als „Zeichen, dass die Welt beim Klimaschutz zusammenhält“. Es mache Mut für die anstehenden Verhandlungen über ein weltweites Klimaschutzabkommen in Lima und Paris. weiterlesen…