VDE legt neues Energiemarkt-Konzept vor: RegioFlex

RegioFlex integriert erneuerbare Energien in Verteilnetze 
VDE-Studie betrachtet „Regionale Flexibilitätsmärkte“ im Smart Grid  

Die erneuerbaren Energien werden zu fast 97 Prozent über das Stromverteilungsnetz eingespeist. Damit die wachsende Leistung aus fluktuierenden Quellen wie Wind- und Solarenergie aber auch künftig ins Netz integriert werden kann, muss der Netzbetrieb angepasst und stärker dezentral gestaltet werden. Die VDE-Studie „Regionale Flexibilitätsmärkte“ zeigt: Marktbasiert regionale Flexibilitätsoptionen zu nutzen, ist ein viel versprechender Ansatz. weiterlesen…

EE-Gase ins Immissionsschutzgesetz

Greenpeace Energy: Bundes-Immissionschutzgesetz muss nachgebessert werden

Autos könnten in Zukunft auch mit erneuerbaren Gasen fahren, die aus überschüssigem Ökostrom gewonnen werden. Diese besonders umweltfreundliche Option sollte nach Überzeugung von Greenpeace Energy im neuen Bundes-Immissionsschutzgesetz berücksichtigt werden. Die Gesetzes-Novelle sieht eine so genannte Treibhausquote vor, welche die Umweltfreundlichkeit von Kraftstoffen im Straßenverkehr verbessern soll. weiterlesen…

Erstes Gezeitenkraftwerk mit künstlicher Lagune

Weltweit erstes Lagunen-Gezeiten-Kraftwerk soll 155.000 Haushalte versorgen

Die englische Tidal Lagoon Swansea Bay SPV (special purpose vehicle) plant den Bau einer nachhaltige maritimen Kommune, die mit  kohlenstoffarmer Elektrizität aus Gezeitenkraft und mit Lebensmitteln aus Aquakulturen versorgt wird, dazu Öko-Tourismus für ihren Lebensunterhalt anbietet. weiterlesen…

Kabinett beschließt Hightech-Strategie

Schon 2014 11 Milliarden Euro

Das Bundeskabinett hat am 03.09.2014 die neue Hightech-Strategie der Bundesregierung beschlossen. Ziel ist es laut einer Mitteilung aus dem zuständigen BMBF, „Wachstum und Wohlstand in Deutschlands zu stärken, indem aus kreativen Ideen schneller konkrete Innovationen entstehen“. weiterlesen…

Merkel nicht zum UN-Klimagipfel

Kanzlerin begrüßt Bans Klimetreffen, kommt aber nicht

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird definitiv nicht am 23.09.2014 zum Sonderklimagipfel nach New York reisen. „Aus terminlichen Gründen“ werde sie an dem informellen Gipfeltreffen zur internationalen Klimapolitik nicht teilnehmen, heißt es in der Antwort der Regierung (18/2399) auf eine 23 Fragen umfassende Kleine Anfrage (18/2290) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Gleichwohl begrüße die Regierung die Initiative von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, zu dem Treffen einzuladen. weiterlesen…

Treibhausgas aus Sprit soll sinken

Anhebung der Treibhausgasquote

Die Treibhausgasquote für Unternehmen, die Kraftstoffe in Verkehr bringen, soll nach dem Willen der Bundesregierung noch vor Einführung im Jahr 2015 angehoben werden. In ihrem Gesetzentwurf (18/2442) begründet die Bundesregierung die vorgeschlagene Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes damit, dass dadurch erwartete Entwicklungen auf dem Treibstoffmarkt vorweggenommen werden. Geplant ist, dass die betroffenen Unternehmen 2015 und 2016 die Treibhausgasemissionen der von ihnen in Verkehr gebrachten Kraftstoffe jeweils um 3,5 Prozent senken. Bisher waren drei Prozent vorgesehen. Ab 2017 soll die Quote dann im Vergleich zum bisherigen Stand sinken: So ist bisher eine jährliche Reduzierung um 4,5 Prozent beziehungsweise um sieben Prozent ab 2020 vorgesehen. Laut Gesetzentwurf soll diese künftig vier Prozent ab 2017 beziehungsweise sechs Prozent ab 2020 betragen. weiterlesen…

Solare Kühlung

Neues Fachbuch

Dass man mit Sonnenenergie Wärme und Strom erzeugen kann, hat sich herumgesprochen – dass aber auch solare Kühlung möglich ist, ist erst in Fachkreisen ein Begriff – die Kühlung mit Sonnenenergie gewinnt aber mehr und mehr an Bedeutung. Fachleute verfolgen gegenwärtig aufmerksam den Wettlauf zwischen solarthermisch und solarelektrisch betriebenen Kühlungen.
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CO2 statt R134a

DUH fordert Umstieg auf CO2-Klimatechnik bei Bussen

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) fordert einen raschen Umstieg auf das umweltfreundliche Kältemittel CO2 im Busbereich. Dass dies möglich ist, zeigt die hessische RhönEnergie Bus GmbH (ÜWAG), die zwölf weitere Busse mit CO2-Klimatechnik im Stadtverkehr von Bad Hersfeld einsetzen will. Diese gesellen sich zu den sechs CO2-klimatisierten Bussen, die das Unternehmen bereits vor zwei Jahren für die Stadt Fulda beschafft hat. Als natürlicher Bestandteil der Atemluft ist CO2 eine nachhaltige Alternative zum gängigen Kältemittel R134a, das im Vergleich 1430-mal stärker zur Erderwärmung beiträgt. weiterlesen…

Hanseatische Klima-Widersprüche

1. BMUB: Hamburg entwickelt „Gründachstrategie“ gegen den Klimawandel
2. NGOs: Hamburg verweigert Bürgern „saubere Luft“

Aus dem BMUB: Als erste deutsche Großstadt entwickelt Hamburg Pläne, die Stadt mithilfe einer „Gründachstrategie“ an den Klimawandel anzupassen. Begrünte Dächer bieten Rückhaltung und Verdunstung für 50 bis 90 Prozent der Niederschläge, sie mindern Überlastung der Entwässerungssysteme und Gefahr der Überflutung.
Die ehemalige Europäische Umwelthauptstadt ist immer noch ohne Umweltzone, NO2-Grenzwerte werden überschritten. Umweltverbände fordern daher dringende Nachbesserung der Abgasreinigung der Hamburger Busflotte. weiterlesen…