Katalysator für eine grünere Zukunft

Mittels Metall-Metall-Oxiden nicht essbare Pflanzen besser in erneuerbare Kraftstoffe, Chemikalien und Kunststoffe umwandeln

Katalysatoren sind Arbeitspferde, die Reaktionen ermöglichen. Bei ihrer Arbeit verwandeln sie Ausgangsstoffe wie fossile Brennstoffe, Biomasse oder sogar Abfälle mit minimalem Energieaufwand in Produkte und Brennstoffe. Metall-Metalloxid-Katalysatoren sind von zentraler Bedeutung für Reaktionen zur Veredelung von Petrochemikalien, Feinchemikalien, Pharmazeutika und Biomasse. Laut Forschern des Catalysis Center for Energy Innovation an der University of Delaware werden durch die Anfeuchtung eines Katalysators mit Wasserstoff die aktiven Stellen verstärkt und dort stattfindende chemische Reaktionen beschleunigt. weiterlesen…

End-Of-Life-Management von PV-Anlagen

US-Energieministerium veröffentlicht Aktionsplan

Das US-Office of Energy Efficiency & Renewable Energy (Büro für Energieeffizienz und erneuerbare Energien) des US-Energieministeriums (DOE) veröffentlichte am 18.03.2022 einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit End-of-Life-Materialien (EOL) für Photovoltaikanlagen. Eine Fünf-Jahres-Strategie zielt darauf ab, die Kosten für das Recycling zu halbieren und die Umweltauswirkungen von Solarenergiemodulen am Ende ihrer Lebensdauer zu reduzieren. Die in dem Plan skizzierten Aktivitäten werden das Ziel der Biden-Regierung unterstützen, das Stromnetz bis 2035 zu dekarbonisieren. weiterlesen…

Erstes kombiniertes Photovoltaik-Wind-Kraftwerk mit Speicher am Netz

Vattenfall eröffnet Energiepark Haringvliet

Rund 50 Kilometer südwestlich von Rotterdam hat der Energiekonzern Vattenfall im Energiepark „Haringvliet“ am 22.03.2022 das erste Vollhybrid-Kraftwerk in Betrieb genommen – dort werden Wind, Sonne und Batterien miteinander kombiniert. Das sorgt – so eine Medienmitteilung („Blaupause für zukünftige Projekte“) – „für geringere Entwicklungskosten und verringert die Auswirkungen auf die Umwelt“. Es sei das erste Mal, dass Vattenfall diese drei Techniken an einem Ort errichte. Das so genannte Vollhybrid-Kraftwerk zur Erzeugung und Speicherung erneuerbarer Energien steht in der Region „Goeree-Overflakke“ in der Provinz Süd-Holland. Vattenfall sieht darin auch eine Blaupause für zukünftige Projekte. (Foto: Vollhybrid-Kraftwerk im Energiepark Haringvliet – m. frdl.Genehmigung © Jorrit Lousberg/Vattenfall) weiterlesen…

Wasserstoff ohne teure Edelmetalle katalytisch gewinnen

Jenaer Forschende entwickeln molekulares Photosystem

Ein Forschungsteam der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat ein von der Natur inspiriertes molekulares Photosystem entwickelt, das unter Einstrahlung von sichtbarem Licht Wasserstoff erzeugt. Anders als bisherige Systeme dieser Art kommt es ohne Edel- oder Schwermetalle aus. weiterlesen…

Neue Regeln für nachhaltigere Batterien

BMUV: „Batterieverordnung wegweisende Neuerung im EU-Binnenmarkt“

Weil sie erstmals den gesamten Lebenszyklus von Batterien in den Fokus nehme, stelle die neue nun im Europäischen Rat „erzielte allgemeine Ausrichtung zur Batterieverordnung einen weiteren wichtigen Meilenstein zu deren baldiger Verabschiedung dar.“ Die Umweltminister der EU haben in Brüssel – laut einer BMUV-Medienmitteilung – einstimmig die Ratsposition zur EU-Batterieverordnung verabschiedet. Die Verordnung soll EU-weit für einen nachhaltigen Umgang mit Batterien entlang der gesamten Wertschöpfungskette sorgen. weiterlesen…

Haushalt: Umweltministerium mit reduziertem Etat

456 Mrd. Euro weniger als 2021

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz muss – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – im Bundeshaushalt (20/1000) 2022 mit einem reduzierten Etat rechnen. Der Einzelplan 16 enthält vorgesehene Ausgaben von rund 2,2 Milliarden Euro, das sind rund 456,1 Millionen Euro weniger als im Vorjahr (Soll 2021: rund 2,7 Mrd. Euro). Bundesministerin Steffi Lemke (B90/Grüne) stehen damit weniger Mittel zur Verfügung, obwohl die Zuständigkeit für den „Verbraucherschutz“, der in der vergangenen Wahlperiode noch beim Bundesjustizministerium angesiedelt war, ihrem Ministerium zugeschlagen wurde (allerdings wanderte der Klimaschutz zum BMWK ab). weiterlesen…

Energie- und Klimafonds erhält 106 Milliarden

Gesetzentwurf: Feststellung des Bundeshaushaltsplans für 2022

Die Bundesregierung hat den 2. Entwurf eines Gesetzes über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2022 vorgelegt (20/1000). Laut dem parlamentseigenen Pressedienst heute im bundestag wurde gemeinsam mit diesem Haushaltsplan der Wirtschaftsplan 2022 für den Energie- und Klimafonds (EKF), einem Sondervermögen des Bundes, vorgelegt – mit geplanten Einnahmen und Ausgaben von jeweils 106,81 Milliarden Euro (ein Plus von 4,12 Milliarden gegenüber 2021). Verpflichtungsermächtigungen sollen ausgebracht werden in einer Höhe von 67,435 Milliarden Euro, deren Fälligkeit zum Teil bis über das Jahr 2037 hinausgeht. weiterlesen…

Grüner Wasserstoff billiger als grauer

Folge der fossilen Preisexplosion

Grüner Wasserstoff ist als Folge des russischen Überfalls auf die Ukraine und der Preisexplosion der fossilen Brennstoffe und Energieträger günstiger geworden als grauer. Für die Wasserstoff-Branche eine große Chance – so Bloomberg New Energy Finance (BloombergNEF). Grüner Wasserstoff wird mithilfe von Energie aus nachhaltigen und umweltschonenden Quellen produziert, anders als grauer Wasserstoff, der mithilfe von fossilen Brennstoffen hergestellt wird. weiterlesen…

Unsicherheit in der deutschen Energiebranche stark gestiegen

World Energy Council veröffentlicht Energy Issues Monitor 2022

„Geopolitische Spannungen und steigende Rohstoffpreise standen bereits im Jahr 2021 ganz oben auf der Agenda deutscher Energieexpert:innen“, erklärt Carsten Rolle, Geschäftsführer des Weltenergierat – Deutschland, anlässlich der Veröffentlichung der neuen Ausgabe des World Energy Issues Monitor am 21.03.2022. „Insofern sind die bedauerlichen Entwicklungen der letzten Wochen eine dramatische Eskalation dessen, was bereits ansatzweise befürchtet wurde.“ (Titel: World Energy Issues Monitor 2022 – © World Energy Council) weiterlesen…

Auswirkungen des russischen Ukraine-Überfalls auf Wasserstoffimportstrategie

Wie wirkt sich der Krieg in der Ukraine auf die deutsche und europäische Importstrategie für Wasserstoff aus?

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDas Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI hat im Projekt HyPat zusammen mit Forschungspartnern am ein Impulspapier veröffentlicht, das sich unter anderem mit neuen Ansätzen der Bewertung von Partnerländern beim Wasserstoffimport, der Entwicklung von Importkosten und den Potenzialen für eine Wasserstoffherstellung in der EU befasst. Zudem geht das Papier auf die künftige wirtschaftliche Entwicklung der Ukraine durch die Erzeugung und den Transport von Wasserstoff ein. weiterlesen…