Trotz COVID-19: Temperatur steigt auf mehr als 3 Grad

UNEP Emissions Gap Report 2020

Seit mehr als einem Jahrzehnt gibt der UNEP Emissions Gap Report jährlich einen Überblick über die Differenz zwischen dem prognostizierten Stand der Treibhausgasemissionen im Jahr 2030 und dem Stand, den sie erreichen sollten, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden. Der Bericht 2020 stellt fest, dass die Welt trotz eines kurzen Rückgangs der Kohlendioxid-Emissionen durch die COVID-19-Pandemie immer noch auf einen Temperaturanstieg von mehr als 3°C in diesem Jahrhundert zusteuert – weit über die Ziele des Pariser Abkommens hinaus, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C zu begrenzen und 1,5°C anzustreben. (Grafik: THG-Emissionen aller Quellen – © wedocs.unep.org) weiterlesen…

„Effizienzlücke bei Wasserstoffgewinnung geringer als angenommen“

„Kann Grüner Wasserstoff unser Klima retten?“

Wissenschaftler wie der Chemiker Robert Schlögl, Direktor des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr (MPI CEC) und stellvertretender Vorsitzender des Nationalen Wasserstoffrats (siehe: solarify.eu/nationale-wasserstoffstrategie-verabschiedet-wasserstoffrat-berufen), wollen mithilfe Grünen Wasserstoffs das Energiesystem revolutionieren und den menschengemachten Klimawandel bekämpfen. Wie das weltweit funktionieren und vor allem für alle bezahlbar sein soll, erklärte er in einer Online-Veranstaltung der Q&A-Reihe „Neugier“ von #innovationsland Deutschland des BMBF am 08.12.2020. weiterlesen…

Forschungsvorhaben „GridBatt“ gestartet

Batterietechnologien zur Sicherstellung eines sicheren Netzbetriebs

Um künftig auch auf Basis Erneuerbarer Energien eine stabile Energieversorgung zu garantieren, müssen die Anforderungen an die dazu notwendigen Speicher möglichst präzise formuliert werden. Das Vorhaben „GridBatt – Batterietechnologien zur Sicherung eines stabilen Netzbetriebes“ ist als eines der ersten Projekte im Rahmen der Förderlinie „Forschungsfabrik Batterie“ im dortigen Cluster „Batterienutzungskonzepte“ im Oktober offiziell gestartet und hat eine Laufzeit von insgesamt drei Jahren. Das Forschungszentrum Energiespeichertechnologien (EST) der TU Clausthal koordiniert das Verbundprojekt. (Foto: In diesem Labor wird zu leistungsstarken Batteriespeichern geforscht. – © TU Clausthal) weiterlesen…

Audi will 2025 „bilanziell“ CO2-neutral werden

In fünf Jahren sollen alle Audi-Standorte klimafreundlich produzieren – Elektromobilität als Herausforderung

Die Ingolstädter Abgassünder üben tätige Reue und reden darüber: Bis 2025 sollen einer Medienmitteilung folgend die fahrzeug-spezifischen CO2-Emissionen sukzessive um 30 Prozent verringert werden – im Vergleich zum Referenzjahr 2015 und entlang des gesamten Produktlebenszyklus. „Im Lebenszyklus eines Autos fällt ein Großteil der Emissionen in der Nutzungsphase an. Doch mit dem steigenden Anteil an elektrifizierten Autos verschiebt sich das zunehmend in die Herstellungsphase“, sagt Peter Kössler, Vorstand für Produktion und Logistik beim Ingolstädter Autokonzern. (Foto: Audi stärkt bis 2025 Budget für Elektromobilität – © AUDI AG – Bild-Nr. A208922) weiterlesen…

Die Rolle von Gas in der Energiewende

Forschungsprogramm Wasserstoff

Die Gesellschaft zur Förderung des Energiewirtschaftlichen Instituts (ewi) an der Universität zu Köln teilt mit: „Im Rahmen des ‚Forschungsprogramm Wasserstoff: Die Rolle von Gas in der Energiewende‘ wird die Rolle von Gas und dessen Infrastruktur im Rahmen der Energiewende untersucht. Der Fokus des Programms liegt auf dem Energieträger Wasserstoff, dem für eine ökonomisch effiziente Umsetzung der Klimaziele eine hohe Bedeutung zugesprochen wird.“ weiterlesen…

Nur Grüner Wasserstoff klimafreundlich und kostengünstig

Neue Untersuchung von Greenpeace Energy

Deutschland kann seinen künftigen Wasserstoffbedarfs bei maximaler Klimaschutzwirkung und mit zugleich klaren Kostenvorteilen durch Grünen Wasserstoff decken. Das ist das Ergebnis einer am 09.12.2020 vom Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy einer Medienmitteilung zufolge vorgestellten Untersuchung. Im Vergleich möglicher Wasserstoff-Ausbaupfade erweist sich erneuerbar produzierter Wasserstoff in Verbindung mit einem schnellen Erneuerbaren-Ausbau als die deutlich kostengünstigste und klimafreundlichste Variante. weiterlesen…

Dii Desert Energy wägt Chancen Grünen Wasserstoffs ab

Für Friedrich-Ebert-Stiftung aufbereitet

Am 07.12.2020 stellten die Dii Desert Energy (2009 unter großer Beteiligung der deutschen Industrie und erheblichem Interesse der internationalen Politik als Desertec Industrie Initiative gegründet) und die Friedrich-Ebert-Stiftung online eine Untersuchung zum Thema „Die Risiken und Chancen der Produktion und des Exports von grünem Wasserstoff aus der MENA-Region nach Europa“ vor. Solarify dokumentiert die Zusammenfassung der Studie.
weiterlesen…

Klimawandel verschlimmert Biodiversitätsschwund

Studie in PNAS: Revidierte Ziele für biologische Vielfalt nach 2020 müssen Erderwärmung berücksichtigen

Der Klimawandel gefährdet massiv, dass viele bestehende und von internationalen Organisationen vorgeschlagene Ziele für die biologische Vielfalt nach 2020 erreicht werden – selbst wenn andere Hindernisse, wie die Ausbeutung von Lebensräumen, aus dem Weg geräumt werden. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren einer Analyse unter Leitung der Ökosystemforscherin Almut Arneth vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Wie die nun in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) publizierte Studie zeigt, beschleunigt die Erderwärmung den Schwund der biologischen Vielfalt. Umgekehrt können Maßnahmen zum Biodiversitätsschutz auch dazu beitragen, die Folgen des Klimawandels abzumildern. Flexible Methoden im Naturschutz würden es möglich machen, dynamisch auf die Folgen des Klimawandels für Lebenräume und Arten zu reagieren. weiterlesen…

Schmelzende Arktis im Schnellvorlauf

Permafrostböden tauen immer stärker auf

Der tiefgefrorene Permafrostboden in der Arktis taut in erschreckendem Ausmaß. Das haben Forschende des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) jetzt durch die Auswertung von Satellitenbildern eindrücklich bestätigt: Schmelzwasserseen in Alaska laufen reihenweise aus, weil der Boden immer weicher wird. Das Ausmaß des Seen-Kollapses war in der Saison 2017/2018 so extrem, wie die Wissenschaftler es eigentlich erst für das Ende dieses Jahrhunderts erwartet hatten. weiterlesen…

Buch: „Energie versus Kohlendioxid“

Rumäne schlägt Rezepte zur Rettung der Welt vor

„Verbrennungsmotor als Klimaretter“ überschrieb die Chemnitzer Freie Presse ihre Rezension des Buches „Energie versus Kohlendioxid“ von Cornel Stan aus dem Springer-Verlag. Es geht dem gebürtigen Rumänen und Weltbürger um nichts Geringeres als die Rettung der Welt. Die dekliniert er in 59 teils vertraut klingenden teils überraschenden Thesen durch. weiterlesen…