Keeling-Kurve

Die Keeling-Kurve ist (seit 1958) die graphische Darstellung der mittleren globalen CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre. Sie ist nach Charles David Keeling von der Scripps Institution of Oceanography benannt. Keeling hat erstmals gezeigt, dass die Konzentration des Treibhausgases durch Änderung der Landnutzung und Verbrennung fossiler Energieträger ansteigt. Die Kurve zeigt einen charakteristischen, schwankenden Jahresverlauf, da die Konzentration in der Luft im (Nord-)Frühling ab- und im Herbst zunimmt. weiterlesen…

DUH startet „Sommer-Messaktion“

Betroffene können NO2-Luftverschmutzung melden

Die Deutsche Umwelthilfe teilt mit: „Nach dem großen Erfolg unserer ersten bundesweiten Stickoxid-Messaktion im Februar 2018, starten wir im Juni 2018 nun unsere Sommer-Messaktion„. Unter dem Motto: „Decke auf, wo Atmen krank macht!“ bittet die Umweltschutzorganisation um Unterstützung der Bewohner von deutschen Städten und Gemeinden, „bis zum 20.05.2018 mitzuteilen, wo die Luft durch Dieselabgase verpestet ist – damit wir nachmessen können.“ weiterlesen…

Null Öl. Null Gas. Null Kohle. – Wie Klimapolitik funktioniert. Ein Vorschlag

Rotpunkt: „Eine scharfsinnige Analyse über das Versagen der aktuellen Klimapolitik – mit einem ganz konkreten Lösungsvorschlag“

Das Klimaproblem ist im Kern entwaffnend einfach – wenn man es sich denn eingestünde: Wärmer wird es vor allem deshalb, weil die Menschheit Öl, Gas und Kohle verbrennt. Klimapolitik kann also nur funktionieren, wenn sie darauf hinwirkt, die fossilen Energieträger vom Markt zu verbannen. Der CO2-Ausstoß muss nicht einfach nur „sinken“. Er muss runter auf „netto null“. Scharfsinnig und pointiert blickt der Schweizer Umweltjournalist und Buchautor Marcel Hänggi in seinem im Rotpunkt-Verlag erschienen Buch zur geplanten Volksinitiative in die klimapolitische Zukunft. Dabei fordert er Mut zur Utopie und mehr gesellschaftspolitische Fantasie. weiterlesen…

Petra Pinzler und Günther Wessel: „Vier fürs Klima“

„Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben“

Die Frage nach dem guten und umweltbewussten Leben in Zeiten des Klimawandels beschäftigt viele: „Wie reduzieren wir unseren ökologischen Fußabdruck?“ Die Familie Pinzler-Wessel hat es ein Jahr lang versucht. Ihre anregenden, mutmachenden Erlebnisse und Recherchen präsentieren sie in einem „alltagsprallen Buch“, wie es der Verlag Droemer nennt: „Ein Weg, der für alle praktikabel ist und wesentlich mehr Spaß macht als Verzicht erfordert.“ weiterlesen…

SAIDI-Index

Der System Average Interruption Duration Index (SAIDI) gibt die durchschnittliche Ausfalldauer je versorgtem Energie-Verbraucher an, wobei jedoch weder lange andauernde Strom- und Gasausfälle, noch solche von weniger als drei Minuten berücksichtigt werden. SAIDI wird als Indikator für die Zuverlässigkeit von Energienetzen verwendet. weiterlesen…

Negative Strompreise nehmen erneut zu

enervis-Studie sieht jedoch Potenzial für Trendwende

Am Spotmarkt für Strom sind allein im ersten Vierteljahr 2018 bereits 50% der negativen Strompreisstunden des Gesamtjahres 2017 aufgetreten – mit 145 negativen Preisstunden auch schon ein Rekord in der Geschichte der EPEX Spot. Das meldete die Berliner Unternehmensberatung enervis energy advisors GmbH am 19.04.2018 und wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass negative Strompreise einen zunehmend wichtigen Einfluss auf die Erlöse von Wind- und größeren Photovoltaik-Projekten haben und ihre zukünftige Entwicklung daher für die Bewertung dieser Projekte zu berücksichtigen sei. weiterlesen…

National Solar Thermal Test Facility (NSTTF)

Die von Sandia National Laboratories für das U.S. Department of Energy (DOE) betriebene National Solar Thermal Test Facility (NSTTF) ist die einzige Testanlage dieser Art in den USA. Das Hauptziel der NSTTF ist es, experimentelle technische Daten für die Planung, den Bau und den Betrieb von einzigartigen Komponenten und Systemen in geplanten solarthermischen Kraftwerken für die großtechnische Stromerzeugung bereitzustellen. weiterlesen…

Überkritisches CO2

Überkritisches CO2 ist ein flüssiger Zustand von Kohlendioxid, in dem das Gas über seinem kritischen Punkt (d.h. kritischem Druck und Temperatur) gehalten wird. Die Dichte an dieser Stelle ist vergleichbar mit der einer Flüssigkeit und ermöglicht es, die in einem Kompressor benötigte Pumpleistung deutlich zu reduzieren und damit den Wirkungsgrad der thermischen in elektrische Energieumwandlung deutlich zu erhöhen. weiterlesen…

“Das geht gar nicht: Kohlestrom verstopft die Netze, Atomstrom darf obendrein in Netzengpassgebiete übertragen werden – und Bundeswirtschaftsminister Altmaier erwägt nun, den Grundpfeiler der Energiewende, den Einspeisevorrang für Erneuerbare, zu kippen.”
Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock

Anfang ohne Zauber

Dem jüngsten ZDF-Politbarometer (13.04.2018) zufolge hat die neue Bundesregierung einen super-miesen Start hingelegt. Insgesamt 77 Prozent glauben das, nur 17 scheinen Berufsoptimisten zu sein – der Vorgänger-Koalition attestierten 2014 noch 29 Prozent einen guten und 62 Prozent einen schlechten Auftakt. Dabei spielt seit einem halben Jahr eines der wichtigsten Probleme im Polit-Diskurs überhaupt keine Rolle mehr: das Klima und der nach ihm benannte Wandel. Würden die Mannheimer Umfrager dies einbeziehen, wäre das Ergebnis noch desatröser.
Völlig unbemerkt ging so vor zwei Wochen ein wichtiger Stichtag vorüber: Am 28. März hatte Deutschland sein CO2-Jahres-Budget aufgebraucht, eine Woche früher als 2017. CO2-Budget? Das Pariser Klimaabkommen 2015 will die Erderwärmung auf „gut“ unter zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter begrenzen. Deshalb dürf(t)en weltweit nicht mehr als 890 Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden. Aus dieser Höchstmenge lassen sich nationale CO2-Budgets errechnen: Demnach hätte Deutschland dieses Jahr 217 Millionen Tonnen CO2 in die Luft blasen dürfen – 2017 wurden aber mehr als 900 Mio. t emittiert – das Vierfache des Erlaubten.
Das Schwierige an diesem Thema ist ähnlich wie bei der atomaren Strahlung: Wir sehen CO2 weder, noch riechen oder schmecken wir es; wir sehen nur die Folgen, und die meist nur im Fernsehen, weit weg. Bei uns vielleicht ein bisschen Starkregen mit ein paar umgefallenen Bäumen samt Überschwemmungen – aber: Ob das wirklich Klimawandelfolgen sind? Wer weiß das schon. Mehr noch: Allzu gerne verwechseln wir Wetter mit Klima.
Und dennoch: Längst gibt es keinen Zweifel mehr am menschengemachten Klimawandel – der sich selbst beschleunigenden Erderwärmung. Im Gegenteil: Die Indizien (nicht Beweise! Das wäre unwissenschaftlich…) sind erdrückend… weiterlesen…