EEG-Umlage 2017
Die EEG-Umlage für Strom aus Erneuerbaren Energieträgern steigt ab 01.01.2017 auf 6,88 Cent (um 8,3 %); das gaben die Netzbetreiber am 14.10.2016 bekannt – so hoch war sie seit ihrer Einführung 2000 nicht. Parallel dazu sind die Einkaufspreise für Strom an der Börse gesunken und zwar mindestens um den gleichen Betrag. Dennoch dürfte ein durchschnittlicher Stromkunde dann knapp 20 Euro mehr bezahlen müssen – insgesamt macht die Umlage 2017 etwa 240 Euro im Jahr aus. Die Umlage steigt vor allem wegen des niedrigen Börsenpreises für Strom und weil viele energie-intensive Unternehmen weitestgehend von ihr befreit sind. Denn zwischen Börsenpreis und den Garantie-Vergütungen für Erneuerbare klafft eine riesige Lücke. Experten sind sich weitgehend einig, dass die Schuldzuweisung an die Erneuerbaren Energien überholt ist. weiterlesen…
Die Erlösdifferenzen bei PV-Anlagen in der EEG-Direktvermarktung werden immer wichtiger für die wirtschaftliche Optimierung von PV-Projekten. Dies gilt sowohl für die kosteneffiziente Vermarktung des produzierten Stroms durch den Direktvermarkter als auch für die Projektbewertung durch Entwickler, Anlagenbetreiber und Investoren. Wie hoch die Mehr-Erlöschancen oder Minder-Erlösrisiken für jeden individuellen PV-Anlagenstandort in Deutschland sind, lässt sich mit dem neuen
Sinkende Preise für Solaranlagen und Stromspeicher lassen Eigenversorgungslösungen absehbar zunehmend attraktiver werden. Immer wieder wird behauptet, dass sich in der Folge mehr und mehr Privathaushalte mit PV-Dachanlagen wegen der Rendite aus dem Stromsystem verabschieden würden und damit eine Kostenverlagerung hin zu Haushalten ohne PV-Anlagen stattfinde, Stichwort Entsolidarisierung. Das zerpflückt jetzt eine
Strom wird 2017 wieder teurer. Deutschlands Stromnetzbetreiber haben eine
Die Mehrheit der Bundesländer will ab ab 2030 keine neuen Benzin- und Diesel-Pkw mehr zulassen. Das hat der Bundesrat am 23.09.2016 in einer