Nach zehn Jahren: Wendelstein springt an
Betrieb in Greifswalder Fusionsanlage – erstmals Helium-Plasma erzeugt
„Geduld und Mühe der Plasmaforscher haben sich gelohnt“, beginnt stolz eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald. Gut zehn Jahre nachdem die Montage der Fusionsanlage Wendelstein 7-X begonnen hatte, haben Physiker darin am 10.12.2015 das erste Helium-Plasma erzeugt. Damit hat nach gut einem Jahr technischer Vorbereitungen und Tests planmäßig der Experimentierbetrieb begonnen. Anfang 2016 soll in der Anlage erstmals ein Wasserstoffplasma gezündet werden, wie es auch für eine Kernfusion benötigt wird – hofft das IPP. Mit Wendelstein 7-X, der weltweit größten Fusionsanlage vom Typ Stellarator, möchten Forscher belegen, dass sich dieser Bautyp als Kraftwerk eignet. weiterlesen…
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