Kontroverse um EEG-Abschaffungs-Forderung

Experten verlangen komplette Streichung des EEG

Die vom BMBF zur Beratung der Bundesregierung berufene „Expertenkommission Forschung und Innovation“ hat in ihrem Jahresgutachten 2014 eine vollständige Abschaffung des EEG gefordert. Denn das Gesetz sei weder kosteneffizientes Instrument für den Klimaschutz, noch entfalte es nachweisbare Innovationswirkung: „Eine Fortführung des EEG ist nach Ansicht der Expertenkommission daher weder aus Klimaschutzgründen noch durch positive Innovationswirkungen zu rechtfertigen.“ Das Gutachten wurde am 26.02.2014 an Bundeskanzlerin Merkel übergeben. Solarify dokumentiert den Text und zitiert Lob und Tadel dafür. Schließlich zerpflückt Claudia Kemfert die Argumente des Jahresgutachtens. weiterlesen…

Hamburg hat ein CC4E

Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz – Grundsteinlegung des Energie-Campus Hamburg

Am 24.02.2014 hat Hamburgs Erster Bürgermeister, Olaf Scholz, zusammen mit Prof. Dr. Michael Stawicki, Präsident der HAW Hamburg, den Grundstein für das „Technologiezentrum Energie-Campus Hamburg Bergedorf“ gelegt. Den Tag der Grundsteinlegung bezeichnete Scholz als „wichtigen Tag für Hamburg und die Hamburger Wirtschaft“. Forschung und Innovation in diesem Bereich seien unabdingbar, um international wettbewerbsfähig zu bleiben, so Scholz. Er sprach im Zusammenhang mit dem Technologiezentrum von einem „Silicon Valley für Erneuerbare Energien“. Hamburg gehe mit dem Energie-Campus einen weiteren Schritt in Richtung „führender Standort für die Erneuerbare-Energien-Branche“, und gilt damit als bedeutender Wissenschafts- und Forschungsstandort in diesem Feld. weiterlesen…

Deutsch-französische Energie-Zusammenarbeit – Kritik und Dokumentation

Dena und ADEME bereiten deutsch-französische Energiewende-Plattform vor

Die Energieagenturen von Deutschland (Deutsche Energieagentur – dena) und Frankreich (Agence de l’Environnement et de la Maîtrise de l’Energie – ADEME) entwickeln eine gemeinsame Plattform für die bilaterale Zusammenarbeit bei der Energiewende. Dies gab die dena im Anschluss an das Treffen des Deutsch-Französischen Ministerrats am 19.02.2014 in Paris bekannt. Damit werde die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel angekündigte verstärkte Kooperation der Energieagenturen verwirklicht, erklärt das Bundeswirtschaftsministerium. Scharfe Kritik übten der BEE und Ex-MdB Hans-Josef Fell an der gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzlerin Merkel und des französischen Präsidenten Hollande. Solarify dokumentiert die Erklärung. weiterlesen…

Arktis-Eis noch schneller weg als befürchtet

Klimawandel: Aus für’s Eis

Aller Wahrscheinlichkeit noch vor 2050 wird die Arktis jeweils im Sommer eisfrei sein, schreibt Esther Widmann in der taz. Zu diesem Schluss sei ein Team um den Geophysiker James E. Overland nach der Auswertung von etwa dreißig wissenschaftlichen Studien zur Klimaentwicklung gekommen, die sie in Earth’s Future (American Geophysical Union) beschreiben. Ihre Prognose auf Grund verschiedener Klimaszenarien: 2100 werde die Arktis bis zu 13 Grad wärmer sein als heute.
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Deutscher Klimapreis 2014 der Allianz Umweltstiftung

Mehr als 100 Bewerbungen – 20 Gewinner bekommen 65.000 Euro Preisgelder

„Auch diesmal kannte die Phantasie von Schülern und Lehrern zum Thema Klimaschutz keine Grenzen“, freute sich eine Mitteilung der Allianz Umweltstiftung: 107 Schülerteams mit insgesamt über 2.500 Schülerinnen und Schülern nahmen an dem zum sechsten Mal ausgelobten und mit insgesamt 65.000 Euro dotierten Schulwettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung teil. weiterlesen…

AGEB: Wärme ist wichtigste Nutzenergie

Bedeutung des Stroms wächst – AG Energiebilanzen aktualisiert Anwendungsbilanz

Die privaten Haushalte in Deutschland verwenden rund 90 Prozent und damit den weitaus überwiegenden Teil ihres Energiebedarfs für die Bereitstellung von Wärme. Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) entfallen vom Gesamtverbrauch knapp 70 Prozent auf die Raumwärme, etwa 15 Prozent auf Warmwasser sowie 6 Prozent auf Kochen und andere Formen der Prozesswärme. Die jetzt von der AG Energiebilanzen aktualisierte Übersicht für den Endenergiesektor der Jahre 2008 bis 2012 weist eine insgesamt sehr hohe Stabilität der Verbrauchsanteile in allen Verwendungsbereichen auf – so eine Mitteilung der AGEB. weiterlesen…

Was wiegt ein Elektron?

Um Faktor 13 genauere Messung der Elektronenmasse könnte sich auf Physik-Grundlagen auswirken

Elektronen sind der Quantenkitt unserer Welt. Ohne Elektronen gäbe es keine Chemie, und Licht könnte nicht mit Materie wechselwirken. Wären Elektronen nur etwas schwerer oder leichter als sie es sind, sähe die Welt radikal anders aus. Wie aber wiegt man ein Teilchen, das so winzig ist, dass es bis dato als punktförmig gilt? Dieses Kunststück gelang nun einer Kooperation unter Beteiligung von Physikern des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg. Sie „wog“ die Masse des Elektrons 13 Mal präziser als bisher bekannt. Da die Elektronenmasse in fundamentalen Naturkonstanten steckt, ist das für die Grundlagenphysik wichtig. weiterlesen…

MPI-BGC: Schwankungen der globalen Kohlenstoffbilanz verstärken sich

Kohlenstoffhaushalt des tropischen Regenwaldes reagiert immer empfindlicher auf kurzfristige Temperaturveränderungen

Eine Vermutung, die Klimaforscher schon länger hegen, bestätigt sich jetzt. Ein internationales Team, an dem auch Martin Heimann, Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena beteiligt war, belegt anhand von Messdaten erstmals, dass sich die Rückkopplung zwischen Temperaturveränderungen in den Tropen und dem globalen Kohlenstoffbudget mit dem Klimawandel verstärkt. Die Forscher haben natürliche Schwankungen analysiert, denen die von tropischen Regenwäldern aufgenommenen und abgegebenen  Kohlendioxidmengen von Jahr zu Jahr unterliegen. Demnach reagiert der tropische Kohlendioxidhaushalt immer empfindlicher auf Temperaturveränderungen; Klimaforscher sprechen davon, dass der Kohlenstoffkreislauf sensitiver wird.
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Grund für Klimaerwärmungspause gefunden?

Australische und US-Forscher bestätigen Ozeanthese

Immer mehr CO2 und andere Treibhausgase werden bis heute in die Atmosphäre geblasen: Zwischen 2000 und 2010 rund 300 Milliarden Tonnen. Zu erwarten wäre deshalb ein kontinuierlicher Temperaturanstieg auf der Erde gewesen. Aber die Temperaturen sind in den vergangenen fünfzehn Jahren relativ konstant geblieben. Und das, obwohl CO2 von nahezu allen Klimaforschern als Hauptursache für die gemessene Erderwärmung seit Beginn der Industrialisierung betrachtet wird.
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Warum Dünnschicht-Module altern

Licht-induzierte Alterung von Dünnschicht-Solarzellen aus amorphem Silizium: neue Erkenntnisse zur mikroskopischen Ursache

Forscher am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) gelang ein entscheidender Schritt, um einem seit 40 Jahren unverstandenen störenden Effekt in Dünnschicht-Solarzellen aus amorphem Silizium auf die Spur zu kommen. Demnach tragen winzige Hohlräume im Silizium maßgeblich dazu bei, dass sich die Effizienz der Solarzellen zu Beginn der Nutzung um etwa 10 bis 15 Prozent verschlechtert.  Die Arbeit ist jetzt in der Zeitschrift Physical Review Letters veröffentlicht worden. weiterlesen…