Algen-Hydrogen

Was Grünalgen im Dunkeln treiben: Kaum bekannter Stoffwechselweg zur Wasserstoffproduktion

Wie Grünalgen im Dunkeln Wasserstoff herstellen, berichten Biologen der Ruhr-Universität im Journal of Biological Chemistry. Damit haben sie einen bislang kaum untersuchten Mechanismus zur Produktion des Gases aufgedeckt; denn üblicherweise interessieren sich Forscher für die lichtgetriebene Wasserstoffsynthese. „Wasserstoff könnte den Menschen aus der Energiekrise helfen“, sagt Prof. Dr. Thomas Happe, Leiter der AG Photobiotechnologie. „Will man Grünalgen zu einer höheren Wasserstoffbildung bringen, ist es wichtig, alle Produktionswege zu verstehen.“ weiterlesen…

Kinderstube der Nanopartikel

Neues MPI-Modell ermöglicht Vorhersagen, wie Nanopartikel entstehen und gibt Hinweise, wie sich der Prozess steuern lässt

Nanopartikel sind vielseitige Hoffnungsträger: Sie sollen als Vehikel für medizinische Wirkstoffe oder Kontrastmittel ebenso dienen wie als elektronische Speicherpunkte oder Verstärkung in Stützmaterialien. Um sie für die verschiedenen Anwendungen gezielt in Form zu bringen, leisten Forscher des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm und der Universität im niederländischen Eindhoven nun einen grundlegenden Beitrag. Sie haben in einer Studie an Magnetit-Nanopartikeln ein Modell entwickelt, wie sich abhängig von den physikalischen Eigenschaften kristalline Teilchen eines Materials bilden. Nanopartikel aus Magnetit nutzen manche Bakterien, um sich im Magnetfeld der Erde zu orientieren, sie finden aber auch als Speichermaterial oder Kontrastmittel für Kernspin-Untersuchungen Verwendung. Zu verstehen, wie sie wachsen, könnte helfen, Nanopartikel mit gewünschten Eigenschaften gezielt zu züchten. weiterlesen…

Wasserstoff aus nasser Biomasse

Neue Nano-Katalysatoren sollen Nachhaltigkeit verbessern

Mit einer Kick-off-Veranstaltung am 06.02.2013 startete das europäische Forschungsprojekt SusFuelCat (Sustainable fuel production by aqueous phase reforming – understanding catalysis and hydrothermal stability of carbon supported noble metals). Die Europäische Union fördert dieses Projekt mit 3,5 Millionen Euro über die kommenden vier Jahre. Gegenstand der Forschung ist, das Verfahren bei der Erzeugung des Energieträgers Wasserstoff aus nasser Biomasse zu verbessern. weiterlesen…

DLR-Jubiläum im Weltall

Fünf Jahre Forschungslabor Columbus in der Schwerelosigkeit

Von außen sieht es aus wie eine glänzend polierte Tonne, im Inneren enthält es hingegen jede Menge Möglichkeiten für wissenschaftliches Arbeiten in der Schwerelosigkeit – das europäische Forschungsmodul Columbus fliegt seit fünf Jahren an der Internationalen Raumstation ISS durch das Weltall. Betrieben und überwacht wird es aus dem Columbus-Kontrollzentrum im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). weiterlesen…

Siemens und SWK testen intelligentes Stromnetz

Stromnetz der Zukunft muss Schwankungen ausgleichen

Siemens und die Stadtwerke Krefeld AG (SWK) bauen das Stromnetz von Wachtendonk am Niederrhein zu einem Smart Grid um. Die beiden Unternehmen wollen in der 8000-Einwohner-Gemein­de das Verhalten und die Technik eines intelligenten Stromnetzes in der Praxis testen. Wachtendonk sei aufgrund seines hohen Anteils regenerativer Energien eine Art Modellstandort für die Energiewende. Etwa 80 Prozent des Stroms stamme aus Photovoltaik und anderen erneuerbaren Energiequellen.
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Schavan will klagen

Bildungsministerin nimmt Titel-Entzug nicht hin

Bundesministerin Schavan wird gegen die Aberkennung ihres Doktortitels durch die Universität Düsseldorf beim Verwaltungsgericht Düsseldorf klagen. Das teilte ihre Anwaltskanzlei Redeker, Sellner und Dahs mit. Aus der Erklärung der Anwälte: „Die Entscheidung ist in einem fehlerhaften Verfahren zustande gekommen und sie ist auch materiell rechtswidrig“. Sie selbst sagte vor Journalisten in Johannesburg: „Die Entscheidung der Universität Düsseldorf werde ich nicht akzeptieren und dagegen Klage einreichen. Mit Blick auf die juristische Auseinandersetzung bitte ich um Ihr Verständnis, dass ich heute keine weitere Stellungnahme abgeben werde.“ weiterlesen…

Deutschland braucht keinen ausländischen Atomstrom

Greenpeace stellt Studie zu Atomstromimporten vor

Nach der Abschaltung von acht Atomkraftwerken im März 2011 sind die Importe von Atomstrom in Deutschland nicht angestiegen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Greenpeace. Die Studie widerlege damit die oft vorgebrachte Behauptung, der Atomausstieg in Deutschland würde durch mehr Atomkraftimporte konterkariert. „Keiner kann mehr mit der falschen Behauptung Stimmung machen, ausländische Atomenergie habe die deutsche ersetzt“, sagte Niklas Schinerl, Energieexperte von Greenpeace. weiterlesen…

Klimawandel verringert genetische Vielfalt

Genetische Variationen das Rohmaterial der Evolution

Der Klimawandel hat Auswirkungen auf alle Lebewesen und Ökosysteme, unter anderem bedrohe er die genetische Vielfalt innerhalb von Arten. Das ist das Ergebnis einer im Fachjournal Molecular Ecology veröffentlichten Übersichtsstudie. Forscher des Biodiversität und Klima Forschungszentrums, der Frankfurter Goethe-Universität und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung haben darin die möglichen Folgen der genetischen Verarmung zusammengefasst.
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PV-Revolution durch Neu-Entwicklung?

Konzentratormodul mit holografischer Folie soll Solarindustrie revolutionieren

Die US-Firma Solar Bankers hat gemeinsam mit ihrer deutschen Schwesterfirma Apollon Solarmodule mit hoher Wirtschaftlichkeit entwickelt – die Leistungsfähigkeit von Konkurrenzprodukten werde „bei weitem“ übertroffen, heißt es in einer Pressemitteilung der beiden Unternehmen. Durch die „Nutzung bewährter Produktionstechnologien“ könnten damit „qualitativ hochwertige PV-Module extrem kostengünstig hergestellt“ werden. weiterlesen…

Friderike Welter neue IfM-Präsidentin

Chance für weitere Steigerung der Innovationskraft

Friederike Welter tritt als neue Präsidentin des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn am 01.02.2013 ihr Amt an. Sie war von 1993 bis 2006 im Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung Essen (RWI) tätig gewesen. Von August 2005 bis September 2008 hat sie an der Universität Siegen als Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Management kleiner und mittlerer Unternehmen, gelehrt und dann im Oktober 2008 die Professur für Entrepreneurship an der Jönköping International Business School (JIBS), Schweden, übernommen. Sie ist zudem seit 2006 Mitglied im Beirat zum Programm „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. weiterlesen…