Wie fördern? Wie auf den Markt?

Frisches Wissen für den Standort Deutschland

Neue Ideen gehören zu den wichtigsten Triebfedern für die Wirtschaft. Nur mit Forschung auf internationalem Spitzenniveau kann sich Deutschland im weltweiten Wettbewerb behaupten. Wie Spitzenkräfte gefördert und Forschungsergebnisse rasch auf den Markt gebracht werden können, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung Wissen, Köpfe, Innovationen – Kompetenz für Deutschland am 20. 02. 2013 im Fraunhofer-Forum in Berlin. weiterlesen…

Solaranlage lädt Rollstühle

Schwerizer Solarpreis für St.Gallener Projekt

Ein außergewöhnliches Solarprojekt wurde mit dem Schweizer Solarpreis 2012 ausgezeichnet: Die Rollstühle von zehn Bewohnern des Quimby-Huus, einer Institution für körperlich behinderte Menschen in St. Gallen in der Schweiz, werden ausschließlich mit Solarstrom angetrieben. Eine 3-kWp-Solaranlage mit Kyocera-Solarmodulen auf dem Dach des Quimby-Huus erzeugt jährlich 3.000 kWh Strom – genug um die Elektro-Rollstühle der Bewohner ganzjährig CO2-frei zu betreiben. Initiator des nachhaltigen Projektes ist der umweltengagierte 30-jährige Sandro Buff, selbst seit 16 Jahren Rollstuhlfahrer. weiterlesen…

Schellnhuber brieft Sicherheitsrat

Ohne Treibhausgas-Verringerung: ungewisse Zukunft

Weil der Klimawandel auf höchster internationaler Ebene zunehmend als Sicherheitsrisiko erkannt wird, haben Pakistan und Großbritannien Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ersucht, zu einer dreistündigen Diskussion mit Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats nach New York zu kommen. Thema des Treffens: „potentielle Bedrohungen durch mögliche nachteilige Auswirkungen des Klimawandels auf den Erhalt von Frieden und Sicherheit“. weiterlesen…

Leopoldina-Präsident betont internationale Zusammenarbeit

Empfehlung in Sachen Endlichkeit der Ressourcen angekündigt

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle will die internationale Zusammenarbeit vergleichbarer Einrichtungen stärken. Das war einer der Schwerpunkte, die der Präsident der Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jörg Hacker setzte, als er am 20.02.2013 vor dem Ausschuss für Bildung und Forschung des Deutschen Bundestages sprach. Hacker betonte, dass man traditionelle Aufgaben wie die Pflege der Mitglieder, Tagungen und Nachwuchsförderung nicht vernachlässigen wolle, doch sei die internationale Zusammenarbeit der verschiedenen Akademien in Europa aber auch weltweit ein wichtiges Zukunftsthema. weiterlesen…

Neuer Ansatz zum Energiesparen

Menschheit gibt Fünftel ihres Energieverbrauchs ungenutzt an Atmosphäre ab

Thermoelektrische Generatoren wandeln Wärme in Strom. In großer Zahl eingesetzt, könnten sie den weltweiten Energieverbrauch deutlich senken. Dazu braucht es allerdings neue Materialien. Ein europaweiter Forschungsverbund arbeitet daran. Beteiligt sind Physiker der Universität Würzburg. weiterlesen…

Neuer Aufbau verspricht bessere Solarzellen

Spezielle Sauerstoff-Verbindungen stellen hohe Effizienz in Aussicht

Ein internationales Forscherteam hat einen völlig neuen Ansatz für hocheffiziente Solarzellen vorgeschlagen. Sie setzen auf sogenannte geschichtete Sauerstoff-Heterostrukturen, um eine neue Klasse ultradünner Zellen zu bauen. „Es ist ein ganz anderes Konzept als bei traditionellen Solarzellen“, meint Karsten Held, Professor am Institut für Festkörperphysik der TU Wien. Vorteilhafte Materialeigenschaften beispielsweise für den Abtransport frei gewordener Ladungsträger sollen eine besonders hohe Effizienz ermöglichen. weiterlesen…

Gas aus der Alge?

Bisher wird Biomethan durch die Vergärung von Biomasse erzeugt – aber es geht auch anders

Der Vorteil des neuen Ansatzes bestehe darin, dass Algen auf Biofilmen Photosynthese betreiben und dabei organischen Kohlenstoff bilden, der sofort ausgeschieden werde. Dieses Ausscheidungsprodukt werde dann sofort fermentiert und zu Methan umgesetzt. „Dieser Weg ist wenig effizient und steht mit der Nahrungsmittelerzeugung in Konflikt“, erklärt Professor Christian Wilhelm vom Institut für Biologie der Universität Leipzig. weiterlesen…

100 Prozent Erneuerbare Energie in der EU sind möglich

WWF-Studie nennt Zeitrahmen bis 2050

Der WWF (World Wide Fund For Nature) in Österreich hat seinen neuen Report präsentiert: „Putting the EU on Track for 100% Renewable Energy“. Das Papier zeige, wo sich die Energiepolitik Europas 2030 befinden müsse, um 2050 ein Energiesystem zu erreichen, das zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energiequellen besteht. Die Studie des WWF wurde anlässlich der Klima- und Energieplanung der EU-Kommission für die Zeit nach 2020 veröffentlicht. Demnach könne die EU ihren Energieverbrauch bis zum Jahr 2030 um mehr als ein Drittel verringern und fast die Hälfte der noch benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Diese Klima- und Energiestrategie würde der EU helfen, ihre externen Kosten aus fossiler Energie von 573 Milliarden Euro zu reduzieren und die Treibhausgas-Emissionen zu halbieren. weiterlesen…

Studie zu Bio-Wasserstoff

Ergebnisvorstellung der NOW-Studie „Hy-NOW: Evaluierung der Verfahren und Technologien für die Bereitstellung von Wasserstoff auf Basis von Biomasse“

Die Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen ab 2015 und der Aufbau eines Tankstellennetzes erfordern den Aufbau von Produktionsanlagen für Wasserstoff. Die Ziele der Energiewende gebieten die Erzeugung von Wasserstoff auf Basis erneuerbarer Energien und erfordern auch die Nutzung von Biomasse als einem der wichtigsten Ausgangsstoffe für nachhaltige Kraftstoffe. Allerdings fehlten bislang umfassende technologische, ökologische und ökonomische Faktoren berücksichtigende Bewertungen für Wasserstoff auf Basis von Biomasse. weiterlesen…

Fraunhofer-ISE: Supermärkte 25 % effektiver

Vorbild: Aldi Süd-Supermärkte – energetisch optimiert

Supermärkte brauchen viel Strom: Lange Zeilen von Kühlanlagen müssen kalt gehalten und große Verkaufsräume beleuchtet werden. Mit einem neuen Konzept können Marktbetreiber etwa 25 Prozent Energie einsparen. weiterlesen…