Dokumentation: Anfrage „Speichertechnologien“

„Innovative Speichertechnologien als Eckpfeiler der Energiewende“

Vorbemerkung der Fragesteller

Die Bundesregierung hat im Rahmen der Energiewende angekündigt, den Anteil der erneuerbaren Energien im Stromsektor bis zum Jahr 2020 auf 35 Prozent und bis zum Jahr 2050 auf 80 Prozent erhöhen zu wollen. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vertritt, wie viele Expertinnen und Experten, die Auffassung, dass in diesem Zeitraum auch der Umstieg auf eine Vollversorgung aus erneuerbaren Energien gelingen kann. weiterlesen…

Fukushima: Schilddrüsenveränderungen bei Kindern verharmlost

Erste Folgen von Fukushima
Bereits sehr viele Kinder mit Schilddrüsenveränderungen
Ergebnisse werden den Familien vorenthalten

Dr. Hiroyuki Matsuzaki, Leiter der Abteilung für Innere Medizin am Allgemeinen Städtischen Klinikum der Stadt Fukugawa (Hokkaido, Japan), hat am 19. 05. 2012 unter dem Titel „Was geschieht jetzt mit den Kindern von Fukushima? – Eine Betrachtung der Schilddrüsenschäden, der Atemfunktionen und der Knochenmarksfunktionen vor dem Hintergrund der Resultate von Tschernobyl- und anderen Studien“ Überlegungen zu den Folgen des Fukushima-Unglücks  ins Internet gestellt.* Am 26. April 2012 hatte die Gesundheitsbehörde der Präfektur Fukushima als einen Teil der amtlichen Gesundheitsuntersuchungen nach dem Reaktorunglück die Ergebnisse der Schilddrüsen-Untersuchungen an 38.114 Kindern im Alter von 0 bis 18 Jahren veröffentlicht. Das Durchschnittsalter der untersuchten Kinder lag bei 10 Jahren. weiterlesen…

Anti-Aging-Elixier für Solarzellen

Schutz für Solarzellen vor zerstörerischen Umwelteinflüssen
Silikon kann Äthylen-Vinyl-Acetat ersetzen

Photovoltaik-Module liefern Strom ohne Risiken und Nebenwirkungen für Umwelt und Klima. Doch der Sonnenstrom ist teuer. Die Module müssen daher möglichst lange halten. Amerikanische Fraunhofer-Forscher suchen jetzt nach Materialien, die Solarzellen vor zerstörerischen Umwelteinflüssen schützen. weiterlesen…

Sauber durch die Sonne

Titandioxid und ihre selbstreinigenden Kräfte
Die Fraunhofer-Allianz Photokatalyse

Der Sommer steht vor der Tür, also heißt es, Gartenstühle und -tische wieder auf Vordermann zu bringen. Standen diese jedoch eine längere Zeit im Schatten, sind sie oft von einem schmierigen Film aus Algen, Moosen, Bakterien und Pilzen überzogen, den man nur schwer oder gar nicht entfernen kann. Titandioxidmoleküle, die in den Kunststoff des Stuhls eingeschleust werden, sollen nun gemeinsam mit ein wenig Sonnenlicht Abhilfe schaffen: »Aktiviert« durch das UV-Licht in der Sonnenstrahlung setzen die Titandioxidmoleküle quasi als Katalysator einen elektrochemischen Prozess in Gang, der freie Radikale erzeugt. Diese und weitere aktive Moleküle wiederum machen Bakterien, Pilzen und Co den Garaus. Sie zerstören zunächst die Zellwand und dringen anschließend ins Zytoplasma – die Grundsubstanz der Zelle – ein, wo sie die DNA der Bakterien schädigen. Der Effekt: Schmutz aus organischen Substanzen bleibt nicht an der Oberfläche haften, sondern wird zersetzt. weiterlesen…

10 Millionen für Dünnschicht

Europäische Wettbewerbsfähigkeit in Photovoltaik stärken

Empa tritt Konsortium für Solarzellen bei

Zusammen mit 13 europäischen Partnern hat die Empa ein EU-finanziertes Projekt zur Entwicklung preisgünstiger, effizienterer Solarzellen lanciert. Mit einem Gesamtbudget von mehr als 10 Millionen Euro will SCALENANO – so der Name des Projekts – einen Durchbruch erzielen bei der Kosteneffizienz von Photovoltaikanlagen und -modulen auf Basis fortschrittlicher Dünnschicht-Technologien. In Deutschland sind das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und die Freie Universität an dem europäischen Konsortium beteiligt. weiterlesen…

Sachsen: Weitere 1,4 Mio. € für Energieforschung

Fünf Forschungsprojekte gefördert

Sachsen fördert fünf Forschungsprojekte in den Bereichen Energietechnik, Kerntechnik / Sicherheitstechnik und Technische Chemie. Die Fördermittelbescheide in Höhe von insgesamt 1,4 Mio. Euro hat Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) heute an der TU Dresden im Beisein des Rektors Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen (li.) an die beteiligten Forschungseinrichtungen der TU Dresden, der TU Bergakademie Freiberg und der Hochschule Zittau/Görlitz sowie an das Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf e.V. überreicht. weiterlesen…

Q.CELLS entwickelt Rekordmodul

Q.CELLS entwickelt 60-Zellen-Rekordmodul mit 301-Wattpeak
Geschäftsbetrieb läuft weiter

Q.CELLS hat nach eigenen Angaben als erstes Photovoltaik-Unternehmen weltweit die 300-Wattpeak-Marke für 60-Zellen-Module übertroffen. Die erzielte Rekordleistung von 301 Wp wurde vom SGS (Société Générale de Surveillance) Fresenius Prüfinstitut in Dresden unabhängig bestätigt. Q.CELLS unterstreicht damit sowohl seine Spitzenposition in der PV-Branche als auch den Technologievorspruch deutscher Qualitätshersteller.
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Bayern: 32 Mio. für Batterieforschung

Freistaat Bayern fördert Batterieforschung an der TU München – Schub für Forschung und Energiewirtschaft

Die Entwicklung effizienter und kostengünstiger elektrischer Stromspeicher ist ein entscheidender Baustein der Energiewende. Die Bayerische Staatsregierung wird daher 32 Millionen Euro für die Batterieforschung an der Technischen Universität München (TUM) bereitstellen. „Mit der Förderung dieses Zukunftsthemas und der Einbindung von exzellenten Kompetenzträgern aus Wissenschaft und Wirtschaft forcieren wir die Batterieforschung in Bayern. Damit leisten wir einen entscheidenden Beitrag dazu, dass regenerative Energiequellen künftig noch effizienter genutzt werden“, betonte Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil.
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Neue Biogas-Forschungsanlage beim DBFZ

Biogas-Forschungsanlage beim Leipziger Biomasse-Forschungszentrum (DBFZ) in Betrieb

Nach knapp einem Jahr Bauzeit hat Bundesministerin Ilse Aigner am 6. Juli 2012 die neue Forschungsbiogasanlage feierlich in Betrieb genommen. „Biogas ist ein Multitalent und leistet als zentraler Baustein der Energiewende einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Um das Potenzial voll auszuschöpfen, ist es wichtig, dass wir dran bleiben und weiter nach Verbesserungen forschen“, so Aigner. Die neue Anlage ermöglicht es, Erkenntnisse aus dem Labor direkt in der Praxis zu erproben und neue Technologien unter genau definierten Bedingungen mit kalibrierter Messtechnik zu evaluieren. weiterlesen…

Neue Initiative für Speicherforschung von BMWi, BMBF und BMU

BMWi, BMU und BMBF geben Startschuss für Leuchtturmprojekte der Speicherinitiative

Die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi), für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie für Bildung und Forschung (BMBF) haben den Startschuss für 60 innovative Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Energiespeicher gegeben.
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